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Bad Waldsee - Kräuter und Heilpflanzen verströmen zwischen 15. August und 12. September ihren intensivsten Duft und besitzen ihre größte Heilkraft. Einer alten Tradition folgend werden deshalb alljährlich an Mariä Himmelfahrt Kräuterbüschel gebunden, die Haus und Hof vor Unwetter und anderen Gefahren schützen sollen.

Im Waldseer Wohnpark am Schloss haben am Freitag fünf Bewohnerinnen unter Anleitung von Irene Bänsch Heilpflanzen wie Baldrian, Beinwell, Frauenmantel, Johanniskraut, Königskerze, Minze, Ringelblume, Salbei, Schafgarbe und Sonnenhut zu kleinen Sträußen gebunden. Die Allgäuer Wildkräuterführerin und Aromatherapeutin informierte dabei über die Wirkungsweise der 24 Heilpflanzen und erzählte Geschichten von früher über den Einsatz von Kräutern bei Krankheiten und Verletzungen jeder Art. Anschließend nahm mit Pfarrpensionär Josef Mattes der Hausgeistliche der Seniorenwohnanlage die Segnung der Büschel vor, denen auch „Corona“ nichts anhaben könne. „Die Kirche erkennt auch die Kleinigkeiten der Schöpfung an, die von vielen unbeachtet in der Natur gedeihen und dennoch ihre Heilkraft entfalten“, so der Seelsorger dazu.

 

Pressemitteilung der St. Elisabeth-Stiftung

 

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