DBSZ DBSZ BadWurzach 1200v01

Bad Waldsee - Das Fürstliche Golf-Resort Bad Waldsee war das jüngste Ziel im Rahmen der Betriebsbesuche von Bürgermeister Matthias Henne. Zu dem Unternehmen gehören neben der Golfanlage auch Gastronomie und ein Hotel.

Neben Bürgermeister Matthias Henne waren auch die Erste Beigeordnete Monika Ludy, die städtische Wirtschaftsförderin Shqipe Karagja sowie Brigitte Göppel von der Öffentlichkeitsarbeit der Stadtverwaltung mit dabei, um mit dem Eigentümer, Fürst Johannes zu Waldburg-Wolfegg-Waldsee, sowie mit dem neuen Geschäftsführer Sascha M. Binoth ins Gespräch zu kommen. Der neuen städtischen Führungsspitze ist es sehr wichtig, sich den Unternehmen in Bad Waldsee vorzustellen und sie kennenzulernen. Matthias Henne und Monika Ludy wollen erfahren, was gut läuft, was eventuell nicht gut läuft und wo die Stadt Unterstützung leisten kann.

So traf man sich bei herrlichem Wetter auf der zum Golfplatz ausgerichteten Terrasse und kam rasch tief ins Gespräch. Das Thema Corona-Pandemie stand an erster Stelle. Bürgermeister Matthias Henne informierte über die Maßnahmen und Herausforderungen der Verwaltung und wollte auch wissen, wie das Unternehmen damit umgegangen ist. „Wir haben die Zeit der Schließung unseres Hotels, unserer Gastronomie und der Golf-Anlagen genutzt und ein neues, breit aufgestelltes Konzept entwickelt“, erklärte Geschäftsführer Sascha Binoth. Dazu gehöre unter anderem das neue Erscheinungsbild, bei dem das Alleinstellungsmerkmal „Fürstlich“ in den Vordergrund gerückt wurde, die Entwicklung neuer fürstlicher Produkte, das „Natur-Resort Bad Waldsee“, bei dem die Themen Natur, Wandern sowie Erholung und Genuss im Vordergrund stehen. Hinzu komme der „Sportpark Bad Waldsee“ mit weiteren Sportangeboten, die den Golfsport ergänzen – etwa Bogenschießen, Fleetskaten oder Biken. Auch das Marketing und die Kooperation mit anderen Hotels und Restaurants in der Region sei verstärkt worden. In Kooperation mit der Firma Hymer sei zudem ein Wohnmobilstellplatz entstanden.

Fürst Johannes zu Waldburg-Wolfegg-Waldsee nahm die städtischen Gäste auf eine kleine Geschichtsreise mit und informierte über die ehemalige landwirtschaftliche Domäne. Das historische Scheunengebäude wurde mit viel Liebe zum Detail zum „Restaurant im Hofgut“ umgestaltet. Hier könne man im wahrsten Sinne des Wortes fürstlich genießen, so der Eigentümer. Sein Vater habe 1969, also vor mehr als 50 Jahren, den Fürstlichen Golfclub Oberschwaben gegründet. Heute zähle er rund 1000 Mitglieder. In den Anfangszeiten gab es einen Neun-Loch-Platz, dann wurden die Anlagen stetig weiter ausgebaut. Besonders stolz sei man auf die einzigartige 45-Loch-Golfanlage mit fünf Seen. Der sogenannte „Old Course“ zählt zu den 20 anspruchsvollsten in Deutschland, wogegen der „New Course“ mit seinem Inselgrün zu den zehn schönsten in Deutschland zählt. Das wüssten auch die Golfer aus dem nahen und weiteren Einzugsbereich zu schätzen, erklärte Fürst Johannes. Zum Resort gehöre außerdem auch ein Vier-Sterne Hotel mit 40 Zimmern und 80 Betten und neben dem gehobenen Restaurant im Hofgut auch das Café-Restaurant „Ausblick T-19“. Das Resort eigne sich ebenso für Tagungen, Hochzeiten und Veranstaltungen. Insgesamt beschäftige man rund 80 Mitarbeiter, darunter auch über zehn Auszubildende.

Anschließend führte der Eigentümer die städtischen Gäste über das Gelände. Zu bestaunen gab es dabei auch die historische Kapelle, die Fürstin Sophie zu Waldburg-Wolfegg im Jahr 1889 auf der Weltausstellung in Paris erworben hatte und dort aufstellen ließ. In dieser Kapelle könne auch geheiratet werden. „Es ist wirklich sehr beeindruckend, was hier geboten wird und welch wichtige Rolle das Fürstliche Golf-Resort touristisch und gesellschaftlich spielt“, sagte Bürgermeister Matthias Henne.

 

Text/Foto: Brigitte Göppel

 

Nur registrierte Benutzer können Kommentare schreiben!

­