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Haisterkirch - Am Wochenende vom 10. bis 12. Juni hatte die TA SV Haisterkirch das ersehnte Wetterglück bei den diesjährigen „Offenen Stadtmeisterschaften“ im Tennis.

 

Viele Gäste aus nah und fern waren gekommen, um spannende Matchs mitzuerleben. Sie wurden nicht enttäuscht, denn vor allem bei den Halbfinal- und Finalbegegnungen ging es eng her. Hatten die Zuschauer die Möglichkeit, Schattenplätze aufzusuchen, blieb den Akteuren auf den vier Spielfeldern keine andere Wahl, als bei großer Hitze und Sonnenschein pur kräftezehrenden Tennissport zu bieten.

Das war sicherlich auch ein Grund, dass allein drei Begegnungen vorzeitig wegen muskulärer Verletzungen abgebrochen werden mussten. Nicht gebraucht wurden die Tennisplätze der kooperierenden Tennisclubs von Bad Waldsee und Gaisbeuren. Die Teilnehmerzahl war wohl wegen der Pfingstferien geringer als in den Vorjahren. Leider hatten sich keine Damen gemeldet, so dass diese Wettbewerbe entfielen. Die Aufsicht über das Turnier hatte ein Verantwortlicher des DTB.

Ausgetragen wurden die Stadtmeisterschaften in verschiedenen Herrenklassen und die waren nach Leistungs- und Altersstufen normiert. Bei den Herren 50 setzten sich im Halbfinale Johannes Münzel vom TC Gaukönigshofen (Landkreis Würzburg) gegen Andreas Gruber, Tennisfreunde Birkenhard, durch, ebenso wie der aus Haisterkirch stammende Bernd Stärk, Tennisabteilung SG Baienfurt, gegen Lokalmatador Dr. Michael Deffner von der TASV Haisterkirch.

Das spannungsgeladene Endspiel zwischen Johannes Mützel, dessen weite Anfahrt nach Haisterkirch sich gelohnt hat, wurde beim Stand von 7:5 für Mützel wegen verletzungsbedingter Aufgabe von Bernd Stärk beendet. Das Finale der Trostrunde bei den Herren 50 bestritten Thomas Eisele und Rolf Kösler, beide TC Gaisbeuren. Im Tiebreak holte sich dann mit 11:9 Rolf Kösler den knappen Sieg.

Bei den Senioren 40 setzte sich Alexander Schmid (Tennisabteilung SG Baienfurt) an die Spitze und wurde Sieger. Den 2. Platz sicherte sich Jürgen Frick von der TASVH. Das Finale der Herren B Aktive bestritten Walter Vincent und Levin Hegele, beide vom TC Ravensburg. Sieger wurde Levin Hegele beim Stand von 6:4 und 3:0, nachdem sein Vereinskamerad verletzt aufgeben musste. Bei den Herren C dominierte im Halbfinale Fabian Schellhorn vom TC Weingarten deutlich und gewann gegen Oliver Schmutz vom TC 99 Bergatreute je mit 6:1und 6:1, während sich im anderen Halbfinale Benjamin Münsch von der TASVH erst im Tiebreak mit 10:6 , nach 6:3 und 0:6 gegen Peter Erdinger vom TC Memmingen die Finalteilnahme sichern konnte.

Dieses Finale hatte es dann in sich, denn die beiden Kontrahenten mieden jedes Risiko, so dass die Begegnung eine Stunde länger dauerte, als gehofft. Zudem wurde Benjamin von Krämpfen geplagt. Am Ende siegte Fabian Schellhorn nach 4:6, 6:2 und 10:8 im Tiebreak. Dieses Finale war dann auch der Grund, weshalb die Siegerehrungen später als eingeplant, vorgenommen werden konnten.

Abteilungsleiter Uli Hörmann freute sich riesig dass zur Siegerehrung Bad Waldsees Stadtoberhaupt Matthias Henne gekommen war, ebenso die Ortsvorsteherin Rosa Eisele, SVH-Vorsitzender Roland Braig und Gerda Hymer. Letztere erhielt besonders viel Beifall, denn schließlich unterstützte die Firma Hymer als Hauptsponsor dieses Tennisereignis wesentlich.

Oberbürgermeister Matthias Henne würdigte das Engagement und den gezeigten Zusammenhalt der hiesigen Verantwortlichen im Tennis-Sportbereich. Er wünschte sich, dass dies so bleiben möge und gratulierte allen Siegern persönlich. Die Geld-und Sachpreise überreichten Uli Hörmann und Sportwart Holger Herbst, die zusammen erstmals diese Mammutaufgabe mit Organisation und Durchführung übernommen hatten und sich gegenseitig unter dem verdienten Applaus der Gäste dankbar um den Hals fielen.

In ihren Dankesansprachen betonten die beiden Manager, dass dies alles nur so perfekt gelang, weil eben viele helfende Vereinsmitglieder alle möglichen Servicedienste übernommen hatten in diesen Tagen. Unter mächtigem Beifall wurden beispielhaft zwei vom Helferteam mit Dankespräsenten bedacht und genannt, so Toni Kucznierz, die 4 Tage hintereinander im Volleinsatz war und Manfred Staiger, der zehn Stunden am Sonntag im Grillwagen seine Dienste anbot.

Die drei Tage waren nicht nur Werbung für den Tennissport sondern auch für das beispielhafte ehrenamtliche Engagement in dem vorbildlich geführten Tennisareal von Haisterkirch.

 

Fotos/Text: Rudi Martin

 

 

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