Aulendorf/ Argenbühl/ Stuttgart - Innen- und Digitalisierungsminister Thomas Strobl hat an den Zweckverband Ravensburg einen Breitbandförderbescheid in Höhe von 116.800 Euro übergeben. Die Fördermittel fließen konkret in zwei Breitbandprojekte: Mitverlegung von NGA-Strukturen [1]in Blönried bei Aulendorf und in die Mitverlegung in der Gemeinde Argenbühl, durch die NetzeBW und Wasserleitung, zwischen den Ortsteilen Aschen und Zellers. Trotz Corona und den erschwerten Bearbeitungsbedingungen bei allen Beteiligten liegt die Breitbandförderung damit in diesem Jahr weiterhin auf einem Rekordniveau: Im ersten Halbjahr 2020 hat das Land bereits insgesamt 283 Millionen Euro Fördermittel für knapp 350 Breitbandprojekte bewilligt – dreimal so viele Mittel wie im ganzen letzten Jahr.

Die Abgeordneten Petra Krebs (Grüne) und Raimund Haser (CDU) freuen sich über die Förderung: „Die Geschwindigkeit, mit der sich unsere Welt weiterentwickelt, erfährt momentan eine noch größere Beschleunigung. Die Pandemie hat es noch einmal deutlich gemacht, wie wichtig der Zugang zum schnellen Internet für alle Menschen im Land ist. Unser Wahlkreis Wangen-Illertal hat die Bedeutung des Breitbandausbaus für Wirtschaft und Gesellschaft längst erkannt und engagiert sich tatkräftig für den Breitbandausbau. Überall im Land verschwinden die weißen Flecken immer schneller. Durch die Weiterentwicklung unserer Förderkulisse fließen zudem auch immer mehr Bundesmittel nach Baden-Württemberg“.

 

Die Fördermaßnahme ist Teil des Breitband-Förderprogramms 2020 des Landes Baden-Württemberg. Bewilligt wurden in der aktuellen Vergaberunde insgesamt 52 Förderanträge mit einem Volumen von 46,8 Millionen Euro. Von der Förderung profitieren 38 Zuwendungsempfänger in 20 Landkreisen. Möglich sind die hohen Förderungen durch die enorme Investitionsbereitschaft der Landesregierung. In dieser Legislaturperiode stellt sie mehr als eine Milliarde Euro für die digitale Infrastruktur zur Verfügung.

 

Gemeinsame Pressemitteilung der Landtagsabgeordneten Petra Krebs und Raimund Haser 

 

[1] Beim jetzigen Stand der Marktentwicklung und der Technik handelt es sich bei NGA-Netzen um: i) FTTx-Netze (glasfaserbasierte Zugangsnetze einschließlich FTTC, FTTN, FTTP, FTTH und FTTB), ii) hochleistungsfähige modernisierte Kabelnetze mindestens unter Verwendung des Kabelmodemstandards DOCSIS 3.0 oder iii) bestimmte hochleistungsfähige drahtlose Zugangsnetze, die jedem Teilnehmer zuverlässig mind. 30 Mbit/s bieten. „Weiße NGA-Flecken“ sind Gebiete, in denen es diese Netze gegenwärtig noch nicht gibt und die in den kommenden drei Jahren von privaten Investoren wahrscheinlich auch nicht errichtet werden.

 

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