Tannweiler-Möllenbronn - Bereits seit 40 Jahren begehen die Funkenbauer aus Tannweiler-Möllenbronn die Tradition am Sonntag nach Aschermittwoch einen Funken abzubrennen.


Kaum eine andere Gruppe hält so beständig diesen guten Brauch so aufrecht wie diese Gruppe. Im letzten Jahr war es aufgrund der Pandemie nicht möglich einen Funken zu bauen. Umso mehr war es den Jungs wichtig in diesem Jahr, dem Jubiläumsjahr auf jeden Fall die Veranstaltung durchzuführen Nachdem die Corona-Vorgaben bereits zur Fasnet gelockert wurden, war es möglich unter 3G Bedingung eine wunderbare Veranstaltung für Familien und Freunde der Funkenbauer zwischen Tannweiler und Möllenbronn pünktlich um 18 Uhr zu starten.

Mit einem kleinen Umzug des Fanfarenzugs und den Nachwuchsbauern als Fackelträger zog man zum Kinderfunken um diesen zuerst anzuzünden. Seit Jahren ist den Akteuren wichtig den Nachwuchs einen Platz zu geben. Es ist für die jungen ein Highlight, dass sie einen eigenen Funken haben und sind immer eifrig dabei diesen besonders schön zu gestalten. Diesmal waren wieder 6 Nachwuchsbauer am Werk um den etwa 5 m hohen Funken zu erstellen. Eine Puppe durfte natürlich auch nicht fehlen.

Der große Jubiläumsfunken maß dieses Jahr ca. 10 m. Bereits am 20. November zogen die Mitwirkenden in den Wald um die Grundstangen zu holen. Unterstützung fanden sie während der ganzen Zeit von Uwe Dittberner, Firma Heydt, Wilhelm Heine und Familie Zimmermann mit Fahrzeugen um das Holz zu holen und auch den Funken zu stellen.

Anfang Januar wurden dann für die „Füllung“ Christbäume in den Orten Tannweiler, Möllenbronn und mit Unterstützung des SV Reutes im Gemeindebereich Reute-Gaisbeuren eingesammelt.

Die Wetterlage der letzten Wochen hielt das Material trocken so dass es beim Anzünden keine Probleme gab und die Flammen sehr schnell hochloderten. Auch wenn sich die Puppe auf dem großen Funken wehrte und versuchte den Flammen zu entkommen, holten diese sie letztendlich ein und ließen sie in Flammen aufgehen. Aufgrund des aufkommenden Nordwindes brannte der Funken sehr schnell lichterloh und fiel somit auch bald.

Bewährt hat sich die seit ein paar Jahren festgebaute Versorgungshütte, Sie hält jedem Wind stand und bietet auch einen gewissen Schutz um gemütlich etwas zu essen und zu trinken. Die Roten im Wecken wurden bestens angenommen und es blieb nicht eine Wurst übrig. Zum Jubiläum gab es das erste Mal Glühmost der besonders gut bei den Besuchern ankam. Extra hierfür wurden Tassen mit der Aufschrift 40 Jahre Funkenclub Tannweiler-Möllenbronn angefertigt und fanden reißenden Absatz bei den Gästen. Gerne wurden diese erworben um ein Andenken zu haben. Für die Kinder gab es natürlich Kinderpunsch, der auch aufgrund der Temperaturen sehr gerne getrunken wurde.

Es war eine gelungene Veranstaltung, die allen gut tat. Nach der langen Durststrecke, des sich nicht treffen können und austauschen nahmen die Besucher das Angebot in guter Zahl wahr. Für Gemütlichkeit und Wärme sorgten die Schwedenfeuer und seit diesem Jahr extra gefertigten Feuerkörbe, mit dem Schriftzug Funkenclub Tannweiler-Möllenbronn.

 

Bericht und Bilder Steffi Rist

 

 

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