Aulendorf - Am Vormittag dieses Sonntags hatte sich bisher einmalig in der Geschichte, erstmals der Bundestag zu einer Sondersitzung getroffen. Dabei waren sich alle außer AfD einig, dass man für Frieden und Freiheit an der Seite der Ukraine stehen müsse. In Berlin demonstrierten Hundertausende, die Veranstalter sprachen von einer halben Million gegen den Krieg.


„Give peace a chance“ war das Motto der Aulendorfer Mahnwache im Schlossinnenhof, zu der sich rund 100 Aulendorfer+innen eingefunden hatten. Eingeladen dazu hatte die Friedensinitiative, beide Kirchen evangelisch und katholisch, sowie Einzelpersonen.

Einige hatten Friedenslichter dabei und zündeten diese an. Krieg ist niemals eine Lösung, so das Motto des Aufrufs für die Mahnwache gegen den Krieg in der Ukraine. „Die Nachrichten über den Einmarsch russischer Truppen in der Ukraine, die Bilder von Panzern und Raketen, von Zerstörung und Tod erschrecken uns zutiefst“, teilen die Initiatoren mit und weiter: „Krieg ist niemals eine Lösung. Krieg tötet Menschen und hinterlässt Verletzte und Traumatisierte.

Er sorgt für Hass, Trauer und Verzweiflung. Krieg treibt Menschen in die Flucht.“ Die Mahnwache soll ein Appell an alle verantwortlichen Politiker sein, sofort alle Kriegshandlungen einzustellen und an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

Mit Gebeten, Fürbitten, Friedensliedern und einem längeren Redebeiträge des evangelischen Pfarrers, der am Tag 4 des Krieges daran erinnerte, dass heute Putin mit der Alarmierung von Atomwaffen eine weitere Eskalierung des Krieges gezogen habe, der man nicht tatenlos zusehen könne. Bei bereits 3000 Toten sehe man, Krieg habe keine Gewinner. Er appellierte an Putin, zum Frieden zurück zu kehren und forderte zuletzt sogar seinen Rücktritt, um den Kräften des Friedens Platz zu machen.

 

Text und Bilder: Gerhard Maucher

 

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