Aulendorf - Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Sommer im Schoss Aulendorf gastierte am Sonntag zum Frühschoppen der Marinechor Aulendorf mit Shanties und Seemannsliedern.

Es war die best besuchte Veranstaltung des Wochenendes mit mehr als hundert Zuhörern. Der 20-köpfige Marinechor, 19 und ein Kapitän lieferte einen musikalischen Ausflug an die See. Unter Leitung von Günter Schoch mit dem Lied „Blaues Meer“ starteten die Kameraden ihren Vortrag. Neben Liedern wie „Ein Schiff wird kommen“ , zusammen mit der Solistin Eva-Meier-Böhme, sorgte auch das bekannte „Santiano“ für besondere Stimmung beim Konzert.

Es war eigentlich alles so wie bei einem Schlossfestauftritt, nur dass dieses Jahr das übrige Fest wegen Corona fehlte. „Drunken Sailers“ und für die internationalen Gäste „Sailing, Sailing wurde gesungen. Das Publikum ist aufgefordert im Rhythmus zu klatschen und macht gut mit. Lothar singt „frei wie der Wind“. Bei „My Lover, Good Bye darf geschunkelt werden.

Normalerweise ist der Chor sogar 38 vor allem Mann stark, Aus ganz Oberschwaben bis nach Dornbirn in Vorarlberg kommen die Sänger, des 1967 von Mitgliedern der Marinekameradschaft Aulendorf gegründeten Chors. „Grüße von der Waterband, Sieben weiße Segel, Seemann, deinen Heimat ist das Meer und Kapitän, Kapitän reihen sich aneinander.

Nicht fehlen darf natürlich auch „Ich hab Heimweh nach St.Pauli, ebenso „wir wollen nach Haus“. Aber nach Hause geht der Seemann noch lange nicht, er trinkt erst mal weiter sogar bis „Auf cder Reeperbahn nachts um halbdrei“ Damit beginnt auch schon das Schlusspotpouri des zweistündigen Auftritts. Die bekanntzesten Seemannslieder ever enden mit Ahoi Kameraden und einem kräftigen Hoss. Nur die Zugabe fehlt noch. Es ist der Bodensee-Shanty, der mit der Fischerin.

Abgerundet wurde der Auftritt durch die Bewirtung durch das IrReal.

 

Text und Bilder: Gerhard Maucher

 

 

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