Wahlkreis 69 - Am 14. März 2021 wird der 17. Landtag von Baden-Württemberg gewählt. dieBildschirmzeitung befragt die Kandidaten im dritten Fragenblock zum Thema regenerative Energien und den Ausbau von Windkraftanlagen in Oberschwaben. Außerdem informieren die Kandidaten über ihre Stärken und Schwächen, Hobbies und persönliche politische Ziele. Der Wahlkreis 69 umfasst u. a. die Gemeinden Ravensburg, Weingarten, Altshausen und Tettnang.

 

Die Fragen im Fragenblock III

Regenerative Energien

Regenerative Energien werden für die Zukunft ein entscheidender Energielieferant sein. Während in Allgäu-Oberschwaben Solarenergie unübersehbar wächst, scheiden sich bei Windkraftanlagen die Geister.

Mit welchen Bedingungen verknüpfen Sie mit den Bau von zwischenzeitlich über 150 Meter hohen Windrädern?

Welchen weiteren Lösungen für regenerative Energien sehen Sie als zukunftsträchtig?

 

Stärken und Schwächen

Außer persönlichen Daten (siehe unten im Bericht) ist den Lesern oftmals wenig über die einzelnen Kandidaten bekannt.

Wir bitten um die Beschreibung von Hobbys, Netzwerken, Interessen, zwei Stärken und der vermeintlich größten Schwäche sowie Ihren persönlichen politischen Zielen.

 

 

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Manne Lucha | Bündnis 90 / die Grünen

Regenerative Energien

„Die Erneuerbaren Energien sind ein Schlüssel zum Schutz unseres Klimas. Das zukunftsfähige Fundament für die Versorgung mit Erneuerbaren Energien besteht aus der Kombination von Sonnen- und Windkraft. Beide Energiequellen ergänzen sich gut und sind auch bei steigendem Bedarf noch ausbaubar. In dieser Kombination werden wir eine sichere Versorgung mit Erneuerbaren Energien und eine Weiterentwicklung unserer Industrie ermöglichen, ebenso durch einen konsequenten Netzausbau. Wir werden konkrete regionale Ziele festschreiben, um Sonnen- und Windenergie naturverträglich auszubauen. Deutschlandweit müssen wir bis zur Klimaneutralität eine installierte Leistung von 562 Gigawatt Erneuerbare Energie erreichen. Dafür wollen wir in Baden-Württemberg unseren Beitrag leisten. Hier gibt es noch viel Flächenpotenzial für den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Dieses wollen wir heben, indem wir verstärkt landeseigene Flächen im Wald für die Windkraft nutzen. So wollen wir bis zum Jahr 2030 über 1000 neue Anlagen ermöglichen. Wir werden alle Freiflächen, landwirtschaftlichen Flächen und geeignete Baggerseen prüfen, ob wir dort die Solarenergie ausbauen können. Allein Freiflächen-Photovoltaik hat ein Ausbaupotenzial von etwa 385.000 Hektar, das wir erschließen wollen.

Wir Grüne haben in der Landesregierung den Einstieg in die Photovoltaik-Pflicht durchgesetzt. Denn die Photovoltaik rechnet sich – für den Geldbeutel und fürs Klima! Bislang gilt die Pflicht für neu gebaute Gebäude, in denen keine Wohnnutzung vorgesehen ist, also etwa für Fabrik- und Logistikhallen, Verwaltungsgebäude oder Supermärkte sowie große Parkplatzanlagen. Im nächsten Schritt wollen wir diese Pflicht auf neue Wohnhäuser sowie Bestandsgebäude ausweiten, wenn eine grundlegende Dachsanierung ansteht. Auch alle weiteren Möglichkeiten wollen wir ausschöpfen, um die Kraft der Sonne in unsere Stromnetze zu bringen: Wir wollen auch Photovoltaik-Anlagen auf landwirtschaftlichen Flächen, sogenannte Agro-Photovoltaik, ausbauen.

Wir stehen dafür ein, dass die Energiewende für alle Bürger*innen im Land zur Erfolgsgeschichte wird. Energie, die vor Ort dezentral in Bürgerhand erzeugt wird, und die finanzielle Beteiligung von Anliegerkommunen bei Windkraft- und Freiflächen-Photovoltaik-Projekten schaffen Akzeptanz, stärken die Resilienz im Energiesystem und sorgen für Wertschöpfung bei vielen Bürger*innen und Gemeinden. Wir wollen dafür sorgen, dass Bürger*innen-Energiegenossenschaften unterstützt werden und Anliegerkommunen attraktive Anreize bekommen, die Erneuerbaren Energien auszubauen“

 

Stärken und Schwächen

„Seit einem Jahr hoffe ich, irgendwann einmal wieder meinen Hobbys nachgehen zu können. Das Krisenmanagement in der Corona-Pandemie fordert mich als Landesgesundheitsminister in einer Weise, dass an Freizeit und Hobbys kaum noch zu denken ist. Sehr gerne bin ich mit dem Rennrad und dem Mountainbike unterwegs. Die Berge liebe ich zu jeder Jahreszeit. Auch Kunst und Kultur haben es mir angetan. Wir haben ja hier in der Region eine tolle Kunst- und Kulturszene. Vom Theater Ravensburg über die Zehntscheuer, die Linse bis zum Hoftheater, um nur einige zu nennen. Höhepunkte im Jahr sind die Aufführungen des Rutentheaters oder der Milka. Wir haben hervorragende Künstlerinnen und Künstler, Galerien und Museen.

Meine Netzwerke, die sich im Lauf jahrzehntelanger Arbeit in Parteigremien auf lokaler Ebene, auf Landes- und Bundesebene, im Gemeinderat und im Kreistag, aber auch durch meine berufliche Tätigkeit in der Sozialpsychiatrie der Region gebildet haben, laufen idealerweise am Samstagvormittag zusammen bei meinem Gang über den Ravensburger Wochenmarkt. Da treffe ich ehemalige Klienten aus der Psychiatrie, Studienkolleginnen und –kollegen, Weggefährten aus der Sozialen Arbeit, Parteifreunde, Kunstinteressierte, Kommunalpolitikerinnen, Freundinnen und Freunde. Dieser zwanglose Austausch, ohne Termindruck und ohne starre Tagesordnung, ist mir sehr wichtig.

In der direkten Kommunikation ohne Hierarchie liegt eine meiner Stärken. I mag d’Leut – und die Leute wissen das auch. Auch als Minister habe ich versucht, mir diese Nähe zu bewahren. Eine weitere Stärke von mir ist, dass ich Menschen begeistern kann. Ganz einfach, weil ich mich selbst begeistern lasse. Mich fasziniert, wie selbstverständlich sich Menschen sich für andere Menschen einsetzen, wie der gesellschaftliche Zusammenhalt an der Basis funktioniert. Ich möchte durch meine Politik dazu beitragen, verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen eine solidarische Gesellschaft sich entfalten kann, in der keine und keiner zurückgelassen wird. Eine Schwäche von mir ist meine Ungeduld. Wenn ich von etwas überzeugt bin, mir ein Ziel gesetzt habe, die Schritte dahin skizziert habe, mich selbst und andere davon überzeugt habe, dass das Ziel erreichbar ist – dann dauert es mir oft zu lange, bis wir gemeinsam dahingelangen. Aber ich will die Menschen mitnehmen, deshalb muss ich meine Ungeduld öfter für mich behalten. Der Kompromiss, ohne den in der Politik nichts geht, ist nicht etwa eine Niederlage, sondern der Beweis, dass wir bereit sind, voneinander zu lernen, aufeinander zuzugehen, andere gelten zu lassen.

Meine persönlichen Ziele sind naheliegend. Ich möchte erneut das Direktmandat für meinen Wahlkreis holen. Und ich würde gerne nochmal für fünf Jahre als Minister in der Landesregierung arbeiten. Ich konnte in der vergangenen Legislaturperiode vieles anstoßen, was durch die Corona-Pandemie beinahe in Vergessenheit geraten ist, und würde daran gerne weiterarbeiten.“

  

 

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August Schuler | CDU

Regenerative Energien

„Der Ausbau der Windenergie in Baden-Württemberg ist nicht zuletzt auch aufgrund endloser Verfahren als Folge sich widersprechender Naturschutz-, Artenschutz- und Umweltauflagen faktisch zum Erliegen gekommen. Für die Energiewende benötigen wir jedoch neue, dem Artenschutz gerecht werdende und leistungsfähigere Windkraftanlagen. Für die Akzeptanz der Windkraft sind klare und nachvollziehbare Regeln notwendig. Für die Rentabilität zählt neben der Windhöffigkeit vor allem die Dauer und die Verlässlichkeit der Verfahren. Durch die Schaffung eines Klimabelangs als Abwägungstatbestand im Natur- und Umweltrecht wollen wir die Windkraft verantwortungsvoll ausbauen. Dabei sind allerdings die Belange von Anwohnerinnen und Anwohnern durch die laut Bundesrecht maximal möglichen Abstandregelungen von 1.000 Metern je Anlage zu berücksichtigen. Gleiches gilt für Kultur- und anderweitige Denkmale. Ebenso sind Belange des Natur- und Artenschutzes zu berücksichtigen. Ein besonderes Augenmerk gilt dem Repowering von Bestandsanlagen.

Die CDU betreibt Umwelt- und Energiepolitik auf wissenschaftlicher und nicht auf ideologischer Basis. Wir geben Ziele vor und nicht Lösungen. Wir wollen einen technologieoffenen Wettbewerb um die besten Konzepte. Wir setzen uns für notwendige Umwelt- und Energieinfrastruktur auch dann ein, wenn es unbequem wird. Wir steuern gegen, wenn sich Instrumente als wirkungslos oder gar schädlich erweisen. Kein Mittel darf zum Selbstzweck werden. Die ökologische Frage darf dabei auch nicht zur neuen sozialen Frage werden. Ein Umweltschutz, den sich nur wenige leisten können, wird am Ende keinem nutzen. Gesellschaftliche Akzeptanz und die Bereitschaft zur Veränderung entstehen nur, wenn sich alle mehr Umweltschutz leisten können. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf die Energiepolitik. Wir wollen Energie, die sauber, sicher und bezahlbar ist.

Für die CDU ist klar: Solarstrom ist ein zentraler Baustein der Energiewende im Land. Wir wollen deshalb den Ausbau der Solarenergie in Baden-Württemberg stärker fördern. Wir streben deshalb eine landesweite Kampagne an, in der ein engagierter jährlicher Photovoltaik-Zubau von 1000 Megawatt pro Jahr auf 16 Gigawatt bis 2030 realisiert werden soll. Darüber hinaus wollen wir dafür sorgen, dass das Know-how der baden-württembergischen Unternehmen in der Produktion von Solarzellen besser exportiert werden kann. Insbesondere große und kleine Photovoltaikanlagen zur Selbstversorgung im Wärme- und Energiebereich bergen große Potenziale, für die wir die rechtlichen, wirtschaftlichen und baurechtlichen Voraussetzungen schaffen und auf Bundesebene einfordern wollen. Dazu zählen für uns auch die Vereinfachung von Mietersolarstrom-Projekten sowie der Bau von Anlagen auf landeseigenen Dächern. Photovoltaikanlagen sollen primär auf Dächern oder bereits versiegelten Flächen errichtet werden. Auf Ackerland bietet Agri-Photovoltaik gerade bei uns im Süden eine gewinnbringende Option der Doppelnutzung und sorgt so gleichzeitig für regionale Lebensmittel und erneuerbaren Strom. Biogas bleibt für uns in Baden-Württemberg derzeit unverzichtbar. Möglichst naturschutzverträglich erzeugt, liefert es den für einen stabilen Stromnetzbetrieb wichtigen Ausgleich zu der Stromerzeugung aus Sonne und Wind. Hier wollen wir die Verstromung von mehrjährigen, ökologisch wertvollen Substraten fördern. Zudem soll eine Symbiose von Gewerbetreibenden und Energieunternehmen geschaffen werden, um Gebäude von Gewerbetreibenden für Photovoltaikanlagen zu nutzen.

Nicht nur in der Mobilität, sondern in allen Wirtschafts- und Lebensbereichen führt der Weg zu mehr Klimafreundlichkeit nur über konkretes Handeln. Als CDU stehen wir dabei für ganz konkrete und nachhaltige Maßnahmen, die zu spürbaren Verbesserungen führen. Die von der CDU initiierte neue Klimaschutzstiftung des Landes wird in den kommenden Wochen und Monaten ihre Arbeit aufnehmen, um den CO2-Fußabdruck der Landesverwaltung sowie von Unternehmen, Kommunen und Privatpersonen zu reduzieren. Wir wollen schnellstmöglich eine klimaneutrale Landesverwaltung erreichen, denn der Staat muss seiner Vorbildfunktion gerecht werden und selbst die Vorgaben einhalten, die er Wirtschaft und privaten Haushalten macht."

 

Stärken und Schwächen

„Meine Netzwerke über fünf Jahrzehnte sind durch meinen ehrenamtliche Einsatz für die Gemeinschaft und Gesellschaft, für die Kirchengemeinde, für die Vereine, für Stadt und Kreis, für unser Land, für die Bundeswehr (äußere Sicherheit) entstanden. Einer meiner Grundsätze lautet: „Einer von Uns - Einer für Uns“.

Durch meine Prägung in einem Handwerksbetrieb - der Mönchmühle/Schulermühle in Ravensburg - bin ich in die Selbständigkeit und das ehrenamtliche Engagement hineingewachsen. Sei es mein Einsatz für die Gemeinschaft im Albert-Einstein-Gymnasium (AEG) Ravensburg (Betreuung der Schulbibliothek, Tagebuchwart), bei den Ministranten (Gruppenleiter) und der Jugendarbeit (Sternsingeraktion) in der Kirchengemeinde Liebfrauen in Ravensburg bis zum Studentensprecher oder Gruppen- und Zugführer bei der Bundeswehr - ich war in der Organisation und Leitung für die Gemeinschaft, für eine Gruppe tätig.

Seit Mitte der 80-er Jahre hat sich mein Engagement für unseren Landkreis und für meine Heimatstadt Ravensburg fortgesetzt. Um Zukunft gestalten zu können, war es für mich folgerichtig ehrenamtlich politische Verantwortung zu übernehmen. Zwei meiner Vorfahren waren als Müllermeister von der Mönchmühle im Stadtrat tätig: Wilhelm Schuler (im 19. Jahrhundert) und August Schuler (1953 - 1966). Ein weiteres Vorbild war mir meine Frau Claudia Haller-Schuler. Sie war Gemeinderätin in Berg (1980 - 1989) und ehrenamtliche Bürgermeister-Stellvertreterin. Bereits ab 1976 habe ich als Schüler die CDU in den Landtags- und Bundestags-Wahlkämpfen unterstützt. Deshalb war es für mich folgerichtig der CDU 1986 beizutreten und mich für die Union als Vorstandsmitglied in Kreis und Bezirk, als Vorsitzender in der Stadt, als von den BürgerInnen (oft als Stimmenkönig) gewählter Stadt- und Kreisrat zu engagieren.

Nach dem Abitur wurde ich Zeitsoldat bei der Bundeswehr in Ingolstadt und München (1977 - 1979) und bin zum Pionieroffizier und zum Stabsoffizier ausgebildet worden. Dieser Einsatz für die Äußere Sicherheit unseres Landes ist mir bis heute wichtig. Sei es an den Standorten Ingolstadt, München, Pfullendorf, Straßburg, Sigmaringen oder Stuttgart - und in über 40 Wehrübungen/Reservedienstleistungen bis heute als Kompaniechef, Bataillonskommandeur, Presseoffizier, Stabsoffizier in der Division bin ich bis heute der Bundeswehr verbunden. Immer wieder war ich in Hilfseinsätzen (Hochwasser) oder in Friedenseinsätzen (Balkan) für unser Land im Einsatz - auch mit Kameraden aus der Europäischen Union. Darüber hinaus halte ich inzwischen als Oberst d.R. die Netzwerke der Bundeswehr zu gesellschaftlichen Gruppierungen aufrecht. Etwa zu Reservistenkameradschaften, zu Soldatenkameradschaften, zum Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK).

Seit Mitte der 80-er Jahre bin ich in vielen Vereinen und Verbänden ehrenamtlich aktiv. Als Wanderführer beim Schwäbischen Albverein, als Mitglied der Blutreitergruppe Ravensburg, als Mitglied der Rutenfest-Kommission, als Vorsitzender und Sprecher beim VDK und als Vorstandsmitglied bei weiteren Verbänden und Gruppen. Dazu habe ich mich bei vielen Projekten und Spendenaktionen engagiert. Etwa bei der Mehlsack-Sanierung, der Sanierung des Burghaldentorkel-Torkels, für die Kapelle im Elisabethen-Klinikum und für das Denkmal „Flucht und Vertreibung“. Mein Grundsatz lautet „Mitten unter den Menschen“.

Persönliches: Meine Zeit mit der Familie, die Freude an den Bergen und an Wanderungen zwischen der Schwäbischen Alb und den Alpen, unsere oberschwäbische Landschaft und unser Bodensee, die Freude an Literatur und Geschichte - darin finde ich bin heute Stärke und Kraft. Und wenn ich eine persönliche Schwäche nennen darf, dann ist es meine Ungeduld bei der Umsetzung von politischen Projekten und Themen.

Zu meinen politischen Zielen und Grundsätzen: Die politische Arbeit im Parlament in Stuttgart ist und bleibt eine Teamarbeit. Mit den Landtagsabgeordneten der CDU aus der Region, mit den Arbeitskreisen und Ausschüssen, mit der gesamten Fraktion, mit der Landesregierung. In der kommenden Wahlperiode möchte ich wieder in meinen Ausschüssen und Kernkompetenzen tätig werden: im Aufgabenbereich Umwelt/Klimaschutz/Energiewirtschaft und im Aufgabenbereich Verkehrsinfrastruktur/Mobilität. Dazu kommen meine Themen „Ländlicher Raum, Städte/Gemeinden, Ehrenamt/Vereine.“

Die Zukunftschancen und die Weiterentwicklung des ländlichen Raumes sind zentral für meinen Wahlkreis Ravensburg-Tettnang wie auch für unsere Region Bodensee-Oberschwaben. Dazu kommen meine feste Überzeugung, dass unser ländlicher Raum nach den Vorgaben unserer Landesverfassung gestärkt werden muss. Unsere Menschen, unsere Bürgerinnen und Bürger sollen die gleichen Chancen nutzen können, die gleichen Lebensbedingungen ermöglicht bekommen wie die urbanen Räume in Baden-Württemberg. Wir wollen etwa gleich mobil, gleich sicher, gleich wirtschaftlich erfolgreich, mit gleichen Bildungsmöglichkeiten in Schulen und Hochschulen, mit den gleichen Chancen bei Ausbildungs- und Arbeitsplätzen, mit den gleichen qualitativ hochwertigen Gesundheitseinrichtungen ausgestattet sein. Hier sehe ich eine wesentliche Aufgabe als oberschwäbischer Abgeordneter. Deshalb mein politischer Grundsatz: „Stadt und Land - Hand in Hand!“

 

 

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Jonathan Wolf | SPD

Regenerative Energien

„Wir treten für eine zügige Umgestaltung unserer Energieversorgung ein. Wir brauchen neben der Beendigung der Nutzung der Atomenergie, vor allem aus Klimaschutzgründen, eine Dekarbonisierung der Energieversorgung. Diese muss zu 100 % auf regenerative Energien umgestellt werden. Die dafür bisher vorgesehenen Zeiträume sind mir persönlich zu langfristig angesetzt.

Dabei setzten wir auf alle Arten der regenerativen Energien: auf Sonne, Holz, Biomasse, Wasser und Wind. Eine Schlüsselrolle wird dabei der Wasserstoff haben, weil er aus Sonne und Wind CO²-frei hergestellt und verwendet werden kann. Er ist lager- und transportfähig und kann als Grundlast eingesetzt werden.

Die Möglichkeiten zur Erzeugung von regenerativer Energie aus Sonne sind noch bei weitem nicht ausgenutzt. Wir denken an die verpflichtende Installation von Solaranlagen auf allen Dächern, die Nutzung von Fassaden von Gewerbe- und Wohngebäuden, die Überdachung von Parkplätzen, von Autobahnen und Schienenwegen. Die Landwirtschaft muss bei all diesen Überlegungen mit einbezogen werden, regenerative Energie benötigt Flächen, Flächen die auch für die Landwirtschaft wichtig sind. Hackschnitzel, Biogas und Holzvergaser können gerade in der ländlichen Region zu einer guten Stromversorgung beitragen.

Jede dieser Erzeugungsformen von regenerativer Energie muss im Einzelfall auf die Besonderheiten und Gegebenheiten der jeweiligen Region abgestimmt werden. So wie Sonne, Holz, Biomasse und Wasser bedeutsam sind, gehört auch die Windenergie an geeigneten Standorten dazu. Wenn die Windräder allerdings, damit sie lohnend eingesetzt werden können, Ausmaße annehmen, die die Höhe der „Ulmer Münsters“ noch übersteigen, dann finde ich persönlich schon, dass dieses nochmals überdacht werden sollte. Der Produktion von Wasserstoff mit Sonne und Wind an dafür besonders geeigneten Standorten ist da, meiner Meinung nach, der Verzug zu geben."

 

Stärken und Schwächen

„Als Familienmensch verbringe ich gerne Zeit mit meiner Familie, an den Wochenenden helfe ich häufig meinem Vater im eigenen Wäldchen oder unterstütze ihn bei den Tätigkeiten rund um die kleine Hofstelle. Meine beiden Töchter (13 und 19) wollen inzwischen nicht mehr jeden Tag von mir unterhalten werden und gehen langsam ihre eigenen Wege, so kann ich wieder mehr Zeit mit meiner Frau verbringen und mich um unsere zwei Hunde kümmern. Ich war über 20 Jahre lang im Schichtdienst in einer Einrichtung für Menschen mit Assistenzbedarfen tätig, was mir die regelmäßige Teilnahme am Vereinsleben erschwerte. Hinzu kam, dass ich vor einigen Jahren einen Bandscheibenvorfall hatte und dadurch nur eigeschränkt Sport betreiben konnte. Seit einem Jahr arbeite ich dort in einer 5 Tage Woche im Büro und mache wieder regelmäßig Sport. Ich fahre im Sommer gerne mit dem Boot die Schussen hinunter, mache intuitives Bogenschießen oder gehe wandern und zelten. Ich spiele aber auch gerne mit meinen Freunden eine Runde Xbox (Spielkonsole).

Seit 2014 bin ich im Gemeinderat in Meckenbeuren und setze mich dort für die Belange der Bürger:innen ein. Ich bin ein realistischer und zugleich ein optimistischer Mensch, den erst einmal nichts so schnell aus der Bahn wirft. Ich bin zielstrebig beim Erreichen von Zielen, ich kann Menschen gut mitnehmen und für etwas begeistern.

Stärke 1: lösungsorientiert
Stärke 2: pragmatisch

Ich rede nicht gerne von Schwächen, ich würde es als Lernfelder bezeichnen. Ein Lernfeld, an dem ich momentan arbeite, ist geduldig sein. Ich habe festgestellt, dass mit dem Alter der Geduldsfaden kürzer wird.

Mir ist bewusst, dass die Chancen in den Landtag zu kommen gering sind, ich bin dennoch angetreten mit dem Ziel in den Landtag einzutreten und werde gemeinsam mit Antonio Hertlein (Zweitkandidat) mein Bestes dazu tun. Mein persönliches politisches Zwischen-Ziel ist, dass die SPD im Wahlkreis Ravensburg eine deutlich höhere Stimmenzahl wie die AfD erhält. Eine Partei, die sich nicht klar von Rechtsextremisten distanziert, die Demokratie mit Füßen tritt und deren Mitglieder mit Hass und Hetze propagieren, darf, meiner Meinung nach, in keinem politischen Gremium vertreten sein. Zudem möchte ich Menschen, die das Vertrauen in die Politik verloren haben, erreichen und Mut machen durch authentische und ehrliche Politik."

 

 

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Helmut Dietz | AfD

Regenerative Energien

„Prinzipiell lehne ich die sukzessive entstehenden Windindustrieanlagen in unserer Gegend ab. Dies gilt natürlich nicht absolut, sondern speziell für die windarmen Gebiete in Oberschwaben. Dabei sind wirtschaftliche als auch visuelle Aspekte wie die Verspargelung der Landschaft ausschlaggebend. Auch der Schattenwurf und die Schallaspekte sind für Anlagen dieser Größe sehr bedenkenswert. In wie weit es sinnvoll ist Anlagen zu bauen, welche teils das Ulmer Münster überragen müssen, um noch wirtschaftlich betrieben werden zu können, mag sich jeder selbst beantworten. Ich für meinen Teil lehne solche Monsterwindindustrieanlagen in Oberschwaben ab und möchte gerne die zukünftig notwendigen Investitionen in andere Formen der Energiegewinnung vornehmen.

Hierbei favorisiere ich besonders einen Energiemix aus den verschiedensten Energieträgern. Diese reichen von den noch verhinderten e-fuels über Solarenergie mit Hausspeichern mit intelligenten Steuerungen bis zum Thema Wasserstoff. Offenheit und Wettbewerb der Energieträger und nicht ideologische Vorgaben sind hier meine Devise."

 

Stärken und Schwächen

„Im Gleichklang mit meiner Ersatzkandidatin, der Kreisvorsitzenden des Kreisverbandes Ravensburg, Carmen Haug, sehe ich unsere politischen Schwerpunkte unter der Prämisse: Aus dem Kreis für das Land! Wir stehen für freiheitlich-konservative, bürgerliche Politik. Nach dem Motto: Bewährtes erhalten, sich Neuem nicht verschließen!"

 

 

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Markus Waidmann | FDP

Regenerative Energien

„Es dürfte nahezu jedem mündigen Bürger*innen klar sein, dass sich die Ära der fossilen Brennstoffe zur Energieerzeugung dem Ende zuneigt. Die Frage ist nur, wie schnell und wie technologieoffen gehen wir vor? Welche Energiequellen favorisieren wir für welche Nutzungsform? Mobilität benötigt andere Energiequellen als Standortverbraucher. Ich setzte dabei auf einen offenen Mix aus zentraler und dezentraler regenerativer Energieerzeugen.

Beim Thema Mobilität setzen wir Freien Demokraten für die Zukunft auf einen intelligenten Energiemix. Die herkömmlichen Verbrenner, die mit der neuen Abgasreinigung schon wesentlich umweltverträglicher geworden sind, werden uns noch die nächsten Jahrzehnte begleiten, aber an Bedeutung verlieren. Stattdessen setzen wir Liberalen auf eine größere Technologieoffenheit, insbesondere die Forcierung der Wasserstofftechnologie sowie der klimaneutralen E-Fuels. Batterieelektrische Antriebe sind unserer Meinung nach nur ein Teil der Lösung, gerade in Ballungsgebieten aber nicht auf dem Land. Dazu verweisen wir auf die aktuelle Mobilitätsstudie der DHBW Ravensburg-Weingarten.

Standortverbraucher wie z.B. Haushalte und gewerbliche Klein- und Mittelverbraucher werden weiter zunehmend die Sonnenenergie nutzen. Strom aus Windkraftanlagen wird auch in unserer Region weiter zunehmen. Dazu ist die reine Höhe einer Windkraftanlage für mich nicht das Entscheidungskriterium. Auch die oft zitierte Argument „Verhinderung wegen Verschandelung der Gegend“ muss in Abwägung der Versorgungsbedürfnisse
einer Region zurückstehen. Uns ist es wichtig, dass wir ein über das ganze Land gültiges Regelwerk schaffen, das Höhen, Abstände zu Wohnbebauung, Natur- und Umweltverträglichkeit, Nutzenberechnungen usw. generell regelt. Wir müssen weg von der Einzelregelung, die solche Projekte oft jahrelang verschleppen. Nicht nur die Bürger*innen brauchen einen verlässlichen Rahmen, sondern auch die Investoren.

Sowohl die Energie aus Sonnenkollektoren als auch Windenergie haben aber einen großen Nachteil: Sie sichern nicht die Grundversorgung. Diese könnte aber besser sichergestellt werden durch die Speicherung überschüssiger Energie bei gutem Wetter in Wasserstoff, der bei ungünstigem Wetter wieder in Strom umgewandelt werden kann. Als weitere Energiegewinnungsmöglichkeit ist die Wasserkraft zu nennen, die in unserem Lande noch große Entwicklungsmöglichkeit hätte, wenn man sie geordnet zulassen würde. Auch hier empfiehlt sich ein allgemeiner Ordnungsrahmen."

 

Stärken und Schwächen

Politisches-/Aktives-Vereins-Engagement
- 1997-2009; Mitglied Mittelstandsunion, u.a. als Vorstandmitglied Kreis Ravensburg
- 1995-2005: 1. Vorsitzender der Fördervereins Trommlerkorps der Gymnasien (>500 Mitglieder). Maßgeblich Beteiligter an der Einführung des Mädchenadlerschiessens
- seit 2009: Mitglied der Freien Demokratischen Partei (FDP)/ stellv. Ortsvorsitzender und verantwortlich für Organisation und Wahlen
- seit 2019: Stadtrat in der Großen Kreisstadt Ravensburg (Techn. Ausschuss/Umwelt- und Verkehrssauschuss, Mitglied der Klimaschutzkommission)
- seit 2020: Mitglied im Vorstand des FDP-Kreisverbandes Ravensburg

Vereinsunterstützung:
- Mitglied in diversen Förder- und Sport-Vereinen u.a. Kinderhaus Weingarten/Humpisschule/TSB Ravensburg/Bund der Steuerzahler/Heimbauverein für Studenten/Haus- und Grundbesitzer
- Mitglied der Katholischen Studentenverbindung Carolingia in Stuttgart
- Mitglied der akademischen Verbindung Ravenspurgia in Ravensburg
Soziales Engagement
- verantwortliche Pflegeperson meiner Eltern (84/86 Jahre)
- Mannschaftsbetreuer Jugend in der Handballabteilung des TSB 1847 Ravensburg

Interessen/Hobbys
Menschen & Politik, Musik, Sport (Passiv/Aktiv), Kultur/Ausgehen, Lieblingsserie: Krimireihe Tatort, Talkshows, Lieblingsmusik: Pop, Klassik-Rock, EAV, Lieblingsfilm: einszwei-drei (1961/Berlin) mit James Cagney/Lilo Pulver

Mein politisches Motto
„Mehr Technologie schafft Klima für Mensch und Umwelt“

Meine politischen Prioritäten
- Digitalisierung der Verwaltung und Bürokratieabbau
- Zukunftsorientierte Bildungspolitik statt Kleinstaaterei
- Förderung neuer Technologie statt Bevormundung in der Klimapolitik
- Stärkung des ländlichen Raumes durch Anpassung von Vorschriften

 

 

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Korbinian Sekul | die LINKE

Regenerative Energien

„Der Ausbau von erneuerbaren Energien ist für die Einhaltung des Pariser Klimaabkommens unbedingt notwendig. Dieser muss beschleunigt werden. Hierbei ist der Mindestabstand eines Windrads zur nächsten Bebauung das größte Hindernis. Ein Mindestabstand von 1000m verhindert nahezu vollständig den Neubau von Windrädern. Dieser Pauschale Mindestabstand muss abgeschafft werden und die Abstände müssen im Einzelfall geprüft werden. Um die Akzeptanz der Bevölkerung zu erhöhen müssen Windräder kommunal betrieben werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Gemeinde vor Ort von den Windrädern profitiert. Auch beim Thema der Wärmeversorgung braucht es endlich einen grundlegenden Wandel. Ölheizungen müssen verschwinden und durch Geothermie-Anlagen ersetzt werden. Für die Versorgung mit Warmwasser fördere Ich großzügige Zuschüsse für Solaranlagen."

 

Stärken und Schwächen

Hobbys:
• Spieleabende (sowohl Online als auch Brett- und Kartenspiele)
• Karaoke (leider derzeit Pandemiebedingt nicht möglich)
• Camping (im selbst ausgebauten Van)

Interessen:
• Klimapolitik und alles damit verbundene wie z.B. ökologisches Bauen
• vegetarische Ernährung
• Geschichte (und was wir daraus lernen können)

Stärken:
• Ich bin auch in Drucksituationen belastbar.
• Ich kann gut Streit schlichten und versuche immer die Streitparteien zu beruhigen und gemeinsam eine Lösung zu finden.

Schwäche:
• Ich kann schlecht „Nein“ sagen, wenn es um die Verteilung von Aufgaben geht.

 

 

 

Die Fragen im Fragenblock II

Gesundheit im ländlichen Raum

Der schon länger anhaltende Abbau von Krankenhausbetten und die Schließung von Krankenhäusern erweist sich in Corona-Zeiten als Hindernis zur Bewältigung der Corona-Krise.

Welche Teile des Gesundheitssystem sollten mit öffentlicher Hand und welche mit privater Hand bewältigt werden?

 

Corona-Impfung für immobile Senioren

Welche Lösungen schlagen Sie vor um als immobiler und eingeschränkter Senior der ersten Corona-Impfgruppe rasch an eine Impfung zu kommen?

 

Der Hausarztmangel

In nicht wenigen Städten herrscht ein Hausarztmangel, in den Ruhestand gehende Allgemein-Ärzte finden selten einen Nachfolger, ein Wechsel zu einem anderen Hausarzt ist oft nicht möglich.

Womit begründen Sie diese Entwicklung?

 

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Manne Lucha | Bündnis 90 / die Grünen

Gesundheit im ländlichen Raum

„Ziel grüner Krankenhauspolitik ist es gut ausgestattete und leistungsfähige Krankenhäuser in Baden-Württemberg zu haben. Diesem Anspruch werden wir auch gerecht. So hat eine CDU-geführte Landesregierung 2010 etwa 337 Millionen Euro für die Investitionskosten der Krankenhäuser bereitgestellt. Unter einer grüngeführten Landesregierung wurden die finanziellen Mittel hierfür stetig erhöht. Für den Doppelhaushalt 2020/21 sind pro Jahr bereits 573 Millionen Euro eingestellt.

Ihrem Urteil, dass in Baden-Württemberg fehlende Krankenhausbetten die Bewältigung der Corona-Krise erschwert hätten, können wir uns nicht anschließen. Wir haben eine breit aufgestellte und tragfähige Krankenhausinfrastruktur und wir haben auch in Kooperation mit Rehakliniken ausreichend Behandlungskapazitäten aufbauen können. Baden –Württemberg ist eins der Bundesländer, welches sich bei der Bewältigung auf ein gutes Versorgungsnetz, viele engagierte pflegerische und medizinische Akteur*innen und ein gutes Intensivplatzmanagement verlassen kann.

Über die Krise hinaus gilt: Eine starke Vorsorge braucht auch eine starke öffentliche Hand – aber auch die privaten Anbieter bringen sich mit viel Engagement ein. Generell gilt: Die Planung und Finanzierung des Gesundheitswesens muss am Bedarf der Patient*innen ausgerichtet sein. Entscheidend ist, was medizinisch und menschlich geboten ist – und nicht die möglichst billige, schnelle oder profitable Behandlung.

Nur ein gut finanziertes Gesundheitswesen kann die Würde der Patient*innen und rechte der beschäftigten gleichermaßen schützen. Die Krankenhausfinanzierung in Form der Fallpauschalen muss neu gedacht und auf wohnortunabhängige Versorgungsicherheit und –qualität, auf eine gute Bezahlung für Beschäftigte, auf Vorsorge und Krisenfestigkeit ausgerichtet werden. Kliniken sollen nicht nur für erbrachte Leistung, sondern auch nach ihrem gesellschaftlichen Auftrag finanziert werden. Hierfür muss auf Bundeseben die Vergütungsstruktur für Krankenhäuser reformiert werden.“

 

Corona-Impfung für immobile Senioren

„In Baden-Württemberg halten wir uns an den Empfehlungen und Priorisierungen der Coronavirus-Impfverordnung des Bundes, die Personengruppen mit besonders hohem Gesundheits- und Expositionsrisiko benennt.  Wir bitten hier für Verständnis, dass gerade auch aufgrund der geringen Anzahl an Impfdosen, die Baden-Württemberg zur Verfügung gestellt werden, stationäre Einrichtungen durch die Mobilen Impfteams prioritär angefahren werden. Wir versuchen durch eine Vielzahl an Initiativen immobile ältere Bürgerinnen und Bürger, die nicht durch Mobile Impfteams aufgesucht werden können, eine baldige Impfung zu ermöglichen. Unser Ziel ist es, den Menschen ein ihrer Lebenssituation entsprechendes Angebot zu unterbreiten. Der Einsatz der Mobilen Impfteams soll für Kommunen und Tagespflegeeinrichtungen ausgeweitet werden, sobald die Erst- und Zweitimpfungen in den prioritären stationären Einrichtungen abgeschlossen sind. Konkret bedeutet dies, dass interessierte Kommunen die Möglichkeit für Impfaktionen vor Ort bekommen sollen. Des Weiteren wird spätestens mit dem Übergang in die Regelversorgung auch eine Verimpfung durch die Hausärztinnen und Hausärzte in der eigenen Häuslichkeit möglich sein.“

 

 

Der Hausarztmangel

„Es fehlen Hausärzt*innen in Baden-Württemberg. Wir befinden uns in einer Phase, wo mehr Hausärzte in Rente gehen als neue nachkommen. Dies ist ein Problem, das wir erkannt haben. Eine flächendeckende hausärztliche Tätigkeit sicherzustellen, war schon in dieser Legislatur ein Schwerpunkt der grün-geführten Landesregierung. Ab dem laufenden Wintersemester 2020/2021 haben wir die Kapazitäten der Studienplätze für Humanmedizin in Baden-Württemberg um 10 Prozent ausgebaut. Das entspricht 150 neuen Studienplätzen pro Jahr. Uns Grünen ist es wichtig, die Allgemeinmedizin im Studium systematisch zu stärken und mit einem Landärzt*innenförderprogramm zu kombinieren. Dazu gehören das Studien-Neigungsprofil „ländliche Hausarztmedizin“ und eine stärkere Vernetzung mit den akademischen Lehrkrankenhäusern und Lehrpraxen in medizinisch unterversorgten Regionen. So werden Studierende schon früh für eine hausärztliche Tätigkeit begeistert und knüpfen Kontakte mit den entsprechenden regionalen Akteurinnen, wie zum Beispiel Bürgermeisterinnen und Landrätinnen. Dieser Ausbildungsweg steht künftig jedes Jahr allen 1650 Medizinstudienanfängerinnen offen. Wir Grüne setzen bei der Stärkung der Hausarztmedizin auf positive Anreize und einen größeren Praxisbezug im Studium. Diese Maßnahmen wirken schnell und stärken die hausärztliche Versorgung unmittelbar. Darüber hinaus werden ab Wintersemester 2020/2021 75 Medizinstudienplätze nach der Landarztquote vergeben. Studierende dieses Studiengangs verpflichten sich nach ihrer Fachausbildung eine hausärztliche Tätigkeit für mindestens 10 Jahre in einer medizinisch unterversorgten Region aufzunehmen."

 

 

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August Schuler | CDU

Gesundheit im ländlichen Raum

„'Bleiben Sie gesund' – das ist für uns als CDU Baden-Württemberg nicht einfach ein zentraler Auftrag und Verpflichtung für eine bedarfsorientierte Gesundheits- und Pflegepolitik, die eine flächendeckend qualitativ hochwertige medizinische und pflegerische Versorgung sicherstellt. Gerade in der Corona- Krise zeigt sich, dass ein starkes Gesundheitssystem für das Funktionieren eines starken Staates unerlässlich ist. Denn die Bürgerinnen und Bürger erwarten zurecht, dass der Staat in Sachen Gesundheit funktionieren muss.

Wir müssen deshalb auch künftig unser Gesundheitswesen regelmäßig überprüfen und es dort besser machen, wo Probleme sind. Den noch nicht gelösten Problemen in der gesundheitlichen Versorgung auf dem Land, bei Arzneimitteln und beim Personal werden wir entgegentreten. Zu einer Gesundheitspolitik aus einer Hand gehört für uns zudem, die Gesundheitswirtschaft im Land stärker in den Fokus zu nehmen – um die gesundheitliche Versorgung der Menschen zu gewährleisten und um eine weitere und nachhaltige Schlüsselbranche für unseren Wohlstand zu etablieren.

In unserer Region Oberschwaben-Allgäu ist es in den vergangenen zehn Jahren gelungen mit der Oberschwabenklinik (OSK) an den drei Standorten Ravensburg (Elisabethen-Klinikum), Wangen im Allgäu (Klinikum Westallgäu), Bad Waldsee (Klinikum Bad Waldsee) sowie eine ergänzende geriatrische Versorgung im Heilig-Geist-Spital (Ravensburg) eine kommunale Krankenhauslandschaft zu etablieren. Über 350 Millionen Euro wurden vom Bund, vom Land Baden-Württemberg, vom Landkreis Ravensburg und seinen 39 Städten/Gemeinden investiert. Eine Kliniklandschaft auf höchstem medizinischen Niveau mit einem hochwertigen universitären Angebot ist entstanden. Als Kreisrat, als OSK-Aufsichtsrat und als Landtagsabgeordneter habe ich daran politisch mitgewirkt. Ich plädiere politisch ausdrücklich für ein kommunales Klinikum mit einem Auftrag der Daseinsvorsorge für unsere 285.000 Einwohner und für eine Region mit 600.000 Einwohnern. Also für ein Klinikum „in öffentlicher Hand“, das nicht allein der Wirtschaftlichkeit sondern auch der Fürsorge verpflichtet ist. Dafür können wir auch einen jährlichen kommunalen Zuschuss „in Kauf nehmen“ - dieser finanzielle Jahresausgleich sollte jedoch „im wirtschaftlichen Rahmen bleiben“. Die Debatte um eine reine Wirtschaftlichkeit der Krankenhäuser ist seit Beginn der Corona-Krise verstummt. Unsere kommunale Oberschwabenklinik (OSK) hat sich mit 70 Corona-Intensivbetten in der Covid-19-Situation als handlungsfähig erwiesen."

 

Corona-Impfung für immobile Senioren

„In Oberschwaben und Baden-Württemberg sprechen die öffentlichen Medien von einem „Impftermin-Desaster“. Zurecht. Das Sozialministerium hat die positive Impf-Organisation total „in den Sand gesetzt“. Die telefonischen Anmeldungen über die Nummer 116117 und über die Mailadresse gelingen seit Wochen nicht. Unsere älteren Mitbürger und Mitbürgerinnen sind verzweifelt. Die Erwartungen für die Anzahl der Impfdosen für die neun Landes-Impfzentren und die 50 Kreis-Impfzentren wurden zum Jahresende von Bund und Land zu hoch geschraubt. 20 - 30 Impfdosen pro Tag für das Impfzentrum Oberschwabenhalle Ravensburg (Impfzentrum des Landkreises) sind zu wenig.

Einziger Lichtblick: der Start der Impfungen in den Kreis-Impfzentren ab dem 22. Januar 2021. Das sind die politischen Forderungen der CDU Landtagsfraktion an den bündnisgrünen Gesundheitsminister: mehr Impfdosen ab März, mehr Impfungen für unsere Senioren, für die Risikogruppen, für die Pflege- und Krankenhausdienste. Dazu Einladungsbriefe und konkrete Informationen für unsere Seniorinnen und Senioren. Eine ergänzende Unterstützung durch die Kommunen sowie ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der Rettungsdienste wird derzeit im Kreistag und in den Gemeinderäten diskutiert."

 

Der Hausarztmangel 

„Eine gute medizinische und zahnmedizinische sowie pflegerische Versorgung gehört für uns zu den Kernaufgaben der Daseinsvorsorge. Wir wollen, dass jeder im Land genau die medizinische und pflegerische Unterstützung erhält, die er konkret benötigt. Die Förderung von sektorenübergreifenden Versorgungsstrukturen ist deshalb selbstverständlich, beginnend bei der Prävention über den Öffentlichen Gesundheitsdienst, den Rettungsdienst und die Notfallversorgung, die Krankenhäuser, Rehaeinrichtungen sowie Pflegeanbieter bis hin zur Palliativversorgung und Hospizarbeit.

Dies gilt insbesondere für den ländlichen Raum, wo wir nicht nur die Notfallversorgung sicherstellen, sondern auch die Einhaltung der Hilfsfristen garantieren wollen. Wir werden digitale Möglichkeiten der Versorgung, von Online-Sprechstunde bis zur telemedizinischen Behandlung und zur Online-Beratung, befördern und finanziell unterstützen. Wir wollen die Landarztquote ausbauen und mit der verstärkten Ermöglichung von Teamarbeit und der Entlastung von Bürokratie den Alltag der Hausärzte verbessern. Hindernisse bei kooperativen Praxisformen und die Möglichkeit zur kleinräumigeren Bedarfsplanung werden wir prüfen und uns für flexiblere Lösungen stark machen. Der Konzentration zahnmedizinischer Versorgungszentren in Ballungsräumen, die die Versorgung in der Fläche schwächt, wollen wir entgegenwirken. In der Arzneimittelversorgung kommt den Apotheken vor Ort unverändert eine Schlüsselrolle in Versorgung und Beratung zu."

 

 

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Jonathan Wolf | SPD

Gesundheit im ländlichen Raum

„Den Trend zunehmender Privatisierung von Krankenhäusern sehe ich kritisch. Wir setzen uns für eine auskömmliche Finanzierung der notwendigen Krankenhausinvestitionskosten durch das Land – ohne Restkosten für Stadt- und Landkreise – und eine umfassende Betriebskostenfinanzierung über das Bundesrecht ein. Das Land muss die Verantwortung für die Pflegeplanung übernehmen, insbesondere Angebote in der Kurzeitpflege nach einer Krankenhausentlassung oder Tagesangebote und besondere Hilfen für Demenzkranke müssen bedarfsgerecht zur Verfügung gestellt werden. Die Arbeitsbedingungen in der Altenpflege müssen verbessert werden und es braucht einen Flächentarif um die Entlohnung zu verbessern. Die zusätzlichen Kosten dürfen dabei nicht auf die Pflegebedürftigen oder ihre Angehörigen abgewälzt werden."

 

Corona-Impfung für immobile Senioren

„Da der Impfstoff momentan knapp ist sollte die erste Corona-Impfgruppe neu priorisiert werden. Zuerst sollte das Pflege- und Krankenhauspersonal durch die mobilen Impfteams versorgt werden. Die Impfzentren sollten solange geschlossen bleiben bis genügend Impfstoff vorhanden ist um dann direkt auf Volllast zu fahren. In der Zwischenzeit sollte die Zeit genutzt werden um Standortbezogen Termine zu organisieren/vergeben, abzufragen welche Personen ggf. auch durch Impfteams versorgt werden könnten. Immobile und eingeschränkte Senioren müssten sich demnach gedulden, würden dann aber durch die mobilen Impfteams versorgt werden."

 

Der Hausarztmangel 

"Es braucht ein umfassendes Handlungsprogramm, welches das Medizinstudium in den Blick nimmt, aber auch die Stellung der Allgemeinmedizin insgesamt verbessert. Maßnahmen wie Niederlassungszuschüsse in unterversorgten Regionen oder die Etablierung medizinischer Versorgungszentren, Ärztehäuser oder Praxis- oder Berufsausübungsgemeinschaften könnten dabei förderlich wirken. Ergänzend sind digitale und telemedizinische Methoden sehr hilfreich, um Krankenhäuser zu entlasten und räumliche Distanzen zu überbrücken. Eine Landarztquote beim Zulassungsverfahren fürs Medizinstudium wäre dabei der falsche Ansatz."

 

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Helmut Dietz | AfD

Gesundheit im ländlichen Raum | Corona-Impfung für immobile Senioren

„Bei Ihren Fragen zur "Gesundheit im ländlichen Raum" handelt es sich um grundsätzliche Fragen, deren Beantwortung ich hier in diesem Rahmen nur kurz skizzieren möchte. Es geht nämlich um die alles entscheidende Frage, inwieweit ein Gesundheitssystem gewinnorientiert ausgerichtet sein kann und darf.

Ich persönlich bin der festen Meinung, dass sich das Gesundheitssystem keinesfalls von Gewinnstreben leiten lassen darf. Dies halte ich für einen grundfalschen Ansatz. Das Gesundheitssystem hat - trotz aller eventuell notwendigen Kosteneinsparungen - für den Menschen da zu sein. Daraus einen Gewinn für Aktionäre ziehen zu wollen, halte ich für schwer vermittelbar.

Leider haben sich die Grünen in Baden-Württemberg der Linie der Aktionäre im Gesundheitswesen angedient. Die diversen Klinikschließungen der letzten Jahre sind Ergebnis dieser grünen Politik. Die Coronakrise wird mangels Reserven damit noch verschärft. An dieser Stelle möchte ich mich einsetzen, wieder überwiegend kommunale bzw. öffentliche Träger für die Krankenhäuser zu etablieren."

 

Der Hausarztmangel

„Die Hausärzte sind die Basis des Gesundheitssystems in ländlich geprägten Gebieten. Sie übernehmen die Grundversorgung und steuern die Zuführung zu eventuell notwendigen Fachärzten. Daher ist es dringend notwendig, diese Ärzte aufzuwerten. Nein nicht nur finanziell, sondern auch fachlich. Eine dirigistische Haltung, welche seitens der Regierungen und kassenärztlichen Vereinigungen zu beobachten ist, setzt das Modell des Allgemeinarztes unter Druck. Eine Entschlackung von Verwaltungstätigkeiten der Hausarztpraxen und eine Hinwendung zu wieder mehr Medizin halte ich für dringend notwendig."

 

 

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Markus Waidmann | FDP

Gesundheit im ländlichen Raum | Der Hausarztmangel

„Es handelt sich für mich um ein enorm wichtiges Thema. Statistisch ist die Situation derart in Baden-Württemberg, dass in Gemeinden unter 2.000 Einwohnern etwa 2,5 Mio. Menschen leben. Rechnet man die Ortschaften und Weiher hinzu, die ländlichen Charakter aufweisen, aber vor vielen Jahrzehnten eingemeindet wurden, so kommt man auf die geschätzte Zahl von 4,0 Mio. Einwohnern.

Ihre Fragen betreffen folgende Bereiche:
■ Abbau von Krankenhäusern und Krankenhausbetten im ländlichen Raum
■ Mangel an Allgemeinärzten und Fachärzten
■ Impfrhythmus für ältere Menschen im ländlichen Raum

Zur Krankenhaussituation und zum Ärztemangel
Auch wenn sich die Entwicklung der letzten Jahrzehnte nicht zurückdrehen lässt, brauchen Bürgerinnen und Bürger im ländlichen Raum praktisch anwendbare Lösungen folgender Bereiche:
■ Medizinische Versorgung durch Ärzte und Fachärzte;
■ Versorgung durch Apotheken;
■ Zukunft ortsnaher Krankenhäuser.

Ich befürworte die Bestrebungen, das Medizinstudium und dessen Förderung mit der Verpflichtung zu verbinden, als Arzt / Ärztin mindestens 10 Jahre im ländlichen Raum zu arbeiten. Das System digitalisierter Sprechstunden muss aktiviert und intensiviert werden, um Ärztemangel im ländlichen Raum abzufedern. Praktisch macht damit die online-Präsenz in vielen Fällen den Arzt
digital anwesend. Gesundheitschecks könnten durch medizinische Führungskräfte durchgeführt werden, wenn diese in besonderen Fortbildungsveranstaltungen geschult sind. Damit können Hausbesuche in vielen Einzelfällen vermieden werden.

In der Pflege sollte das System niederschwelliger Nachbarschaftshilfe ausgebaut werden. Öffentliche Einrichtungen, Krankenkassen oder die Ärztekammer könnten digitale Pflegeplatzbörsen einrichten, die auch mit Schulungsangeboten für Ehrenamtliche, die sich in der Pflege engagieren möchten, verbunden sind. Aus den Erfahrungen der Pandemie muss der Schluss gezogen werden, eine Zentralisierung der Krankenhausstrukturen (Rückzug aus der Fläche) deutlich kritischer und zurückhaltender zu sehen.

Vor dem Hintergrund der Ereignisse der letzten Monate schließe ich die Forderung, dass kein Krankenhaus auf dem Land (auch wenn es rote Zahlen schreibt), geschlossen werden darf. Das muss nicht bedeuten, dass Landkrankenhäuser an der Pandemie Erkrankte aufnehmen sollten; notwendig ist eine Umschichtung mit Ergänzungsaufgaben von Krankenhäusern auf dem Land. Apotheken, die größere Entfernungen im ländlichen Raum zu bedienen haben, können gegen den online-Vertrieb von Arzneimitteln nur dann konkurrieren, wenn Lieferdienste zeitnaher erfolgen als der Versandhandel. Den Vormarsch des Versandhandels zu bremsen, kann auf örtlich-regionaler Ebene nicht gelöst werden.

Ein Beitrag zur Lösung von medizinischen Problemen im ländlichen Raum könnten sog. KOMM-INCenter sein. Dies ist bereits in mehreren ländlichen Gemeinden in Baden-Württemberg praktiziert worden. Es handelt sich um Neubauten oder umgebaute stillgelegte Altgebäude, die diverse Funktionen aufnehmen: Dorfläden; Poststelle; Bankautomaten; Informationstafeln; Raum für Verwaltungssprechstunden; Raum für ärztliche Beratung und einfache Behandlungen."

 

Corona-Impfung für immobile Senioren

„Bei der Impfaktion, verbunden mit der älteren Generation, sind teilweise Fehler gemacht worden. Es ist jedoch abzuschwächen, weil es für solche Dinge keinen Testlauf gegeben hat und man auch für weitere Aktionen lernen kann. Mein Grundsatz: „Im ländlichen Raum muss der Impfstoff zu den Menschen kommen und nicht umgekehrt“. Das bedeutet Bereitstellung von Räumlichkeiten zur Impfung und ein Informationssystem für die Empfänger. Ist dies nicht möglich, sollten Shuttle-Systeme für den Transport Sorge tragen."

 

 

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Korbinian Sekul | die LINKE

Gesundheit im ländlichen Raum

„Alle Bereiche des Gesundheitssystems müssen dem Wohl der Bevölkerung dienen. Rentabilität und Gewinnmaximierung dürfen dort keine Rolle spielen. Deshalb lehnen wir die Privatisierung von Krankenhäusern ab. Außerdem müssen alle Krankenhäuser, auch die auf dem Land erhalten werden. Das Land Baden-Württemberg muss außerdem Landärzte fordern um die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum sicher zu stellen."

 

Corona-Impfung für immobile Senioren 

„Für viele Senioren, die nicht in Pflegeheimen wohnen, ist der Zugang zu einer Corona-Impfung schwierig. Die Impfzentren sind für Menschen ohne eigenen PKW, durch den schlechten ÖPNV im Landkreis, nicht erreichbar. Deshalb fordere ich mobile Impfteams, welche Senioren zuhause impfen. Außerdem müssen auch pflegende Angehörige sofort geimpft werden, da diese einen großen Anteil zur Altenpflege beitragen."

 

Der Hausarztmangel

„Die Entwicklung des zunehmendes Hausärztemangels besorgt auch mich. Grund dafür sind für mich vor allem folgende zwei Probleme. Zum einen ist die Zahl der Studienplätze im medizinischen Bereich viel zu gering. Viele Schulabgänger würden gerne Medizin studieren erhalten jedoch keinen Studienplatz. Zum anderen zieht es vor allem junge Ärzte in die Städte, da dort aufgrund der Fallpauschalen Regelung ein höheres Einkommen auf sie wartet. Deshalb muss die Fallpauschale abgeschafft und durch ein System ersetzt werden in dem die Ärztepraxen, abhängig von deren Größe einen fixen monatlichen Betrag erhalten. Außerdem muss die Zahl der Studienplätze im Bereich der Medizin deutlich erhöht werden."

 

 

Die Fragen im Frageblock I

Die Wahlkampfherausforderung
Der digitale Wahlkampf ist eine neue Herausforderung, bietet jedoch auch große Chancen, eine breite und auch neue Wählerschicht zu erreichen.

Welche Medien und Plattformen nutzen Sie, um möglichst viele Menschen zu erreichen?

Welche weiteren Wahlkampfhilfen setzen Sie zusätzlich ein?

Bekommen Sie Unterstützung, personell und/oder monetär, von der Partei die Sie vertreten?

 

Digitalisierung der Schulen

Vor allem im ländlichen Raum haben Schüler derzeit vermehrt Probleme, sich mit Lehrern online verbinden zu können. Langsame Internetverbindungen, Systemabstürze von Lernportalen und zum Teil fehlende Hardware benachteiligen diese Schüler außerordentlich.

Wie bewerten Sie die aktuelle Home-Schooling-Situation und welche Vorschläge unterbreiten Sie zu einer raschen Verbesserung?

 

 

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Manne Lucha | Bündnis 90 / die Grünen

Die Wahlkampfherausforderung

"Ich bin auf Facebook (facebook.com/ManneLucha), Instagram (instagram.com/ManneLucha) und Twitter (twitter.com/ManneLucha) aktiv. Mit „Facebook live“ und „Insta live“, aber auch mit Zoom-Meeting und GoToMeeting erreiche ich auch größere Gruppen und kann in den direkten Austausch gehen mit Interessierten. Mit den sozialen Medien gelingt es, alle Altersgruppen zu erreichen. Das ist ein großer Vorteil. Natürlich betreibe ich auch meine Homepage www.manne-lucha.de

Wir setzen auch weiterhin auf klassische Wahlkampfmedien. Plakate an Straßenlaternen, Großplakate am Straßenrand und gedruckte Flyer.

Wahlkampf ist Ehrenamt! Ich habe das Glück, dass mich meine Zweitkandidatin Carmen Kremer und die Mitglieder unseres Kreisverbandes hervorragend unterstützen. Sie investieren sehr viel Zeit und Engagement in den Wahlkampf. Wahlkampf kostet natürlich auch Geld. Wir sind dafür auf Spenden angewiesen und freuen uns über jeden Euro, den wir bekommen.

Unser Spendenkonto: Bündnis 90 / Die Grünen Kreisverband Ravensburg, Kreisparkasse Ravensburg. IBAN DE22 6505 0110 0048 1467 99. Verwendungszweck: Landtagswahlkampf 2021. Übrigens: Wahlkampfspenden sind steuerlich absetzbar."

 

Digitalisierung der Schulen

„Wir sind in Baden-Württemberg bei der digitalen Bildung noch nicht dort, wo wir gern sein wollen. Akut haben wir deshalb mit verschiedenen Sofortprogrammen reagiert. So wird etwa der Digitalpakt nun schneller umgesetzt und es werden Geräte für Lehrkräfte bereitgestellt. Uns Grünen ist wichtig jetzt zügig die Schulen, die Schüler*innen und Lehrkräfte mit leistungsstarken digitalen Endgeräten, WLAN und Breitband ausstatten. Dabei wollen wir gemeinsam mit dem Bund die Kommunen dabei unterstützen, dezidierte Stellen für Administration und Support an den Schulen zu schaffen.

Des Weiteren wollen wir als Land eine leistungsstarke Lernplattform auf der Basis von quelloffener Software sowie digitale Lehr- und Lernmaterialien (open educational resources) bereitstellen. Dabei bauen wir auf den Kompetenzen auf, die die Schulen und Lehrkräfte in der Corona-Krise erworben haben.

Den Schulen wollen wir für ihre individuellen Lösungen Rechtssicherheit gewährleisten, damit sie dort, wo nötig, hybriden Unterricht anbieten können. Um alle Räume optimal zu nutzen, haben wir vorgeschlagen, ergänzend Luftfilter zu nutzen. Diese können jetzt über das Corona-Budget für Schulen angeschafft werden."

 

 

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August Schuler | CDU

Die Wahlkampfherausforderung

„Wir Abgeordnete sind „politische Menschen“, wir suchen die täglichen Gespräche und Begegnungen mit den Bürger*Innen. Das ist ein zentraler Teil unserer Basisarbeit. Corona hat diesen Grundsatz völlig verändert. Die Landtagswahl 2021 ist bestimmt von einem „Corona-Wahlkampf“ - das ist inzwischen Tatsache geworden. Darauf hat sich unser Team eingestellt. Es gibt keine öffentliche Veranstaltungen, reale Begegnungen sind auf ein Minimum gesunken. Der Schutz, die Gesundheit der Menschen geht vor.

Umso wichtiger werden die Kampagnen, die für die Abgeordneten und Kandidaten im Wahlkreis werben. Die Wahlplakate in den Gemeinden und die Kandidatenprospekte in alle Haushalte sind wichtiger geworden. Corona bedeutet eine verstärkte Medienkampagne: Videokonferenzen, virtuelle Fach- und Themengespräche, soziale Medien, Informationen über die Homepage. Ergänzt wird das durch Video- und Telefonsprechstunden. Die Hoffnung bleibt für die Märzwochen, dass erste Öffnungen und Lockerungen möglich sind. Dann kann es noch zusätzlich Info- und Marktstände und - mit Abstand - Gespräche mit den Menschen geben. Für unsere CDU gilt: in allen 70 Wahlkreisen wird der Wahlkampf vor Ort organisiert, sowohl personell und finanziell. Wir haben eine starke Unterstützung durch unsere Orts- und Gemeindeverbände mit vielen ehrenamtlichen Teams und Helfern."

 

Digitalisierung der Schulen

„Gespräche in digitalen Konferenzen und Rückmeldungen etwa von Schülersprechern zeigen, dass sich nach einem schwierigen technischen Start die Home-Schooling-Situation verbessert hat. Die Kommunen als Schulträger und das Land setzen ihre Digitalisierungsprogramme mit Entwicklungsplänen verstärkt und schneller um. Verbesserte WLAN-Verbindungen, funktionierende Lernportale, mehr Endgeräte - die Corona-Herausforderung hat die Digitalisierung extrem beschleunigt. Unsere Schülerinnen und Schüler wollen jedoch so schnell als möglich zurück in den Klassenverbund, zurück zu den Freunden, zurück zum direkten Kontakt mit ihren Lehrerinnen und Lehrern. O-Ton einer Schülerin: „Nach einem Tag mit Online-Unterricht brummt mir der Kopf.“ Und nicht jedes Schulfach eignet sich für Home-Schooling."

 

 

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Jonathan Wolf | SPD

Die Wahlkampfherausforderung

„Bis vor 8 Monaten war ich noch auf keiner digitalen Plattform unterwegs. Inzwischen nutze ich Facebook und Instagram um die verschiedenen Nutzergruppen zu erreichen. In den kommenden Wochen werden wir Online Veranstaltungen zu verschiedenen Themen anbieten. Wir setzen auf Flyer, Plakate und ggf. auf kontaktlose Infosstände.

Eine Besonderheit gibt es vielleicht doch. Wir treten als Team auf, Antonio Hertlein (2. Kandidat) und ich stehen beide auf dem Stimmzettel, wir möchten den Wähler:innen maximale Transparenz und die Möglichkeit uns beide kennenzulernen bieten.

Die SPD hat sehr früh erkannt, dass wir keinen klassischen Wahlkampf machen können und die Unterstützungsangebote dementsprechend angepasst. Beispielsweise bekommen wir eine sehr gute Unterstützung beim Online-Wahlkampf."

 

Digitalisierung der Schulen

„Nicht nur im ländlichen Raum treten diese Probleme auf. Als Vater einer 13-jährigen Tochter kenne ich die alltäglichen Probleme. Ich bin froh, dass meine Tochter digital-erfahrene Lehrer hat, die sehr kreativ mit diesen Problemen umgehen, um einen guten Online Unterricht zu leisten. Es gibt allerdings viele Schüler, die nur mit dem Smartphone am Online-Unterricht teilnehmen können, weil nichts anderes zur Verfügung steht. Teilweise werden Geräte zur Verfügung gestellt, aber nicht flächendeckend.

Für Kinder, die erschwerte Zugangsmöglichkeiten haben, muss ein Präsenz-Unterricht möglich sein, da die Anschaffung, Ausstattung vermutlich zu lange dauert. Die Klassen könnten so im Hybrid Online-vor-Ort unterrichtet werden. In jeder Schule braucht es eine/n Digitalisierungsbeauftragte/n zur Unterstützung. Die SPD Baden-Württemberg hat bereits im vergangenen Jahr mit dem Krisenfesten Klassenzimmer einen Maßnahmenplan erstellt."

 

 

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Helmut Dietz | AfD

Die Wahlkampfherausforderung

„Wir haben hier in den Wahlkreisen 68 Wangen und 69 Ravensburg, in welchen ich als Kandidat für die Alternative für Deutschland AfD antrete, eine spezielle Situation. Diese ergibt sich aus der Größe dieser beiden Wahlkreise. Beides sind ausgedehnte Flächenwahlkreise, zusammen eine mit den weitesten Entfernungen hier bei uns im Ländle. Aus diesem Grund waren Wahlkämpfe in den Wahlkreisen 68 und 69 schon immer etwas anders als in dichter besiedelten oder kleinteiligeren Gebieten. Ein Kandidat, sei er auch noch so engagiert und auch verwurzelt wie ich, käme keinesfalls ohne die Unterstützung der Partei, in meinem Fall natürlich der Alternative für Deutschland AfD, aus. Um Ihre Frage direkt zu beantworten heißt das ja, ich werde von der AfD personell unterstützt. Dafür möchte ich den vielen engagierten Helfern meinen aufrichtigen Dank aussprechen.

Selbstverständlich nütze ich am liebsten die klassischen direkten und persönlichen Wahlkampfinstrumente, um mit den Bürgern direkt in Kontakt zu treten. Gerne überzeuge ich die Wähler von mir und dem bürgerlichen Charakter der AfD und versuche etwaige Vorurteile, welche über uns im Umlauf sind, geradezurücken. Auch meine und unsere Ideen, Konzepte und Lösungen lassen sich meines Erachtens so am besten transportieren.

Als moderner Kandidat einer modernen Partei nutze ich allerdings nicht nur notgedrungen die weiteren Medien. Über den direkten Kontakt hinaus nenne ich für meinen Wahlkampf auch gerne die Presseerzeugnisse wie Tageszeitung und lokale Anzeigenblätter. In diesen Bereich fallen auch die verschiedenen Aktionen, wie z.B. Informationsblätter zu verteilen.

Darüber hinaus habe ich auch eine Informationskampagne in den digitalen Medien gestartet. Hier werde ich in erwähnenswerter Weise vom AfD Kreisverband Ravensburg unterstützt."

 

Digitalisierung der Schulen

„Die Situation im Bereich Home-Schooling halte ich derzeit für nicht tragbar. Nun nützt es aber leider für die kurzfristige Situation nichts, allein auf die Versäumnisse der diversen Regierungen hinzuweisen. Wir alle wissen, dass die „Chefsache“ als „Neuland“ betrachtet wurde und welch unzureichende Ergebnisse daraus folgten.

Was ist in dieser schwierigen Lage zu tun? Neue Server und Portale für die Schulen anschaffen und hoffen, dass alles schon laufen wird? Dies wäre meines Erachtens nur wieder Stückwerk.

Es muss zuerst ein gesamtheitliches digitales Schooling-Konzept erstellt werden. Dieses integrierte Konzept soll sämtliche Bereiche des digitalen Lernens abdecken. Also nicht nur die Fragen zu Zugang zum Portal und Fragen zu Technik und Infrastruktur. Dies ist sicher nicht kurzfristig umsetzbar, muss aber unverzüglich angegangen werden. Das letzte Jahr habe ich von der Landesregierung bzw. dem Kultusministerium nichts Substantielles gesehen.

Als real und kurzfristig umsetzbar sehe ich allein die Beendigung des Home-Schoolings. Unter Berücksichtigung aller Sicherheitsvorkehrungen, von Mehrschichtbetrieben bis zu kleineren Lerneinheiten, befürworte ich die Schulen und Kitas wieder zu öffnen. Auch – und besonders – im Interesse unserer Kinder!"

 

 

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Markus Waidmann | FDP

Leider wurden keine Antworten eingereicht.

 

 

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Korbinian Sekul | die LINKE

Die Wahlkampfherausforderung

„Die Corona-Krise stellt auch uns vor große Herausforderungen im Wahlkampf, da die klassischen Veranstaltungen nicht stattfinden können. Diskussionsveranstaltungen können nur Online stattfinden und auf Infostände verzichten wir zum Schutz unserer Mitbürger. Deshalb versuchen wir möglichst viele Menschen über soziale Netzwerke zu erreichen. Wir sind auf Facebook und Instagram sowohl mit einem Account unseres Kreisverbandes als auch mit Kandidaten-Accounts vertreten. Außerdem können Diskussionsveranstaltungen auf unserem Youtube Kanal im Nachhinein angeschaut werden. Durch Plakat und Flyer Werbung versuchen wir Menschen zu erreichen, die in sozialen Netzwerken nicht vertreten sind.

Im Rahmen meiner Kandidatur erhalte ich viel Unterstützung durch meine Parteikollegen aus Ravensburg, die allesamt wie auch ich ehrenamtlich tätig sind. Sie unterstützen mich beim Plakatieren, beim Flyer verteilen und auch bei meinem Social Media Auftritt. Plakate, Flyer und sonstigen Wahlkampfmaterialien werden von unserem Landesverband zur Verfügung gestellt."

Internetseite: www.linke-ravensburg.de
Facebook: DIE LINKE. Kreis Ravensburg
Instagram: korbi_sekul, dielinke.ravensburg
Youtube: DIE LINKE. Kreisverband Ravensburg

 

Digitalisierung der Schulen

„Die aktuelle Home-Schooling-Situation zeigt auf, welche gravierenden Mängel es im Bereich der Digitalisierung in Baden-Württemberg gibt. Seit dem Frühjahr hat sich sowohl die Funktionstauglichkeit der Lernplattform Moodle als auch die Hardwareausstattung der Schulen und Schüler*innen kaum verbessert. Gerade für Schüle*rinnen aus finanziell schwachen Familien müssen flächendeckend Laptops zur Verfügung gestellt werden. Außerdem muss das Land IT-Fachkräfte, z.B. solche die gerade in Kurzarbeit sind, für die Schulen anstellen. Diese sollen dort die Hardwareeinrichtung und die Systemwartung übernehmen. Langfristig muss an jeder Schule eine Vollzeit IT-Fachkraft eingestellt werden. Auch der Ausbau von Glasfaserleitungen und 5G Mobilfunk muss endlich vorangebracht werden."

 

 

Kandidaten und Kandidatinnen im Wahlkreis 69 
(Sortiert nach Wahlergebnis der Partei bei der Landtagswahl 2016)

 

krebs 250x300Manne Lucha
Bündnis 90 / die Grünen

Alter: 59 Jahre
Wohnort: Ravensburg
Familienstand: verheiratet

Website: https://manne-lucha.de/

facebook: https://www.facebook.com/Mann
eLucha

Instagram: https://www.instagram.com/man
nelucha/

Ausbildung: Gelernter Chemiewerker und Krankenpfleger sowie Diplom-Sozialarbeiter

Berufliche Tätigkeit: Leiter in der psychiatrischen Versorgung der Region Bodensee-Oberschwaben, Landtagsabgeordneter seit 2011, Minister seit 2016.

Bisherige politische Ämter: Minister für Soziales und Integration (2016 - 2021); Landtagsabgeordneter (2011 - 2021)

 

 

haser 250x300August Schuler
CDU 

Alter: 63 Jahre
Wohnort: Ravensburg
Familienstand: verheiratet, drei erw. Kinder

Website: https://www.august-schuler.de/

facebook: https://www.facebook.com/augu
stschuler.cdu

Instagram: https://www.instagram.com/aug
ust_schuler_cdu/

Ausbildung: Offiziersausbildung in Ingolstadt und München, daran anschließend ein Studium der Geowissenschaften 

Berufliche Tätigkeit: selbständiger Gastronom und Geologe seit 1984, Landtagsabgeoredneter seit April 2016

Bisherige politische Ämter: Landtagsabgeordneter seit 2016 (Vollzeit-Parlament) | Mitglied in den Landtags-Ausschüssen Verkehr/Mobilität und Umwelt/Klima/Energiewirtschaft | stellvertretender Vorsitzender des Landtags im Umwelt/Klima/Energie-Ausschuss | Stadt- und Kreisrat seit 1989  | Vorsitzender CDU Ortsverband (1992 - 2001), Stadtverband (2000 - heute) und Stadtrats-Fraktion Ravensburg (1994 - heute) | langjähriger CDU Sprecher für die Themen Umwelt, Klimaschutz, Energie und Mobilität in Stadt und Kreis

 

 

marquart 250x300Jonathan Wolf
SPD

Alter: 40 Jahre
Wohnort: Meckenbeuren
Familienstand: verheiratet, zwei Töchter (13 und 19 Jahre)

Website: - 

facebook: -

Instagram: -

 

Ausbildung: Ausbildung zum Heilerziehungspfleger

Berufliche Tätigkeit: EDV-Projektmitarbeiter und Mitarbeitervertretung

Bisherige politische Ämter: Seit 2014 Mitglied im Gemeinderat in Meckenbeuren

 

 

dietz 250x300Helmut Dietz
AfD

Alter: 70 Jahre
Wohnort: Ravensburg
Familienstand: ledig

Website: - 

facebook: -

Instagram: -

 

Berufliche Tätigkeit: Gerschäftsführer einer Niederlassung eines oberschwäbischen Traditionsunternehmens in Singapur, zwischenzeitlich im Ruhestand

Bisherige Politische Ämter: Stellvertretender Sprecher des AfD Kreisverbandes Ravensburg

 

 

scharr 250x300Markus Waidmann
FDP

Alter: Jahrgang 1964
Wohnort: Ravensburg
Familienstand: verheiratet, drei Kinder

Website: https://markus-
waidmann.wahl.freie-demokraten.de/

facebook: https://www.facebook.com/StRM
arkusWaidmann

Instagram: https://www.instagram.com/mar
kus.waidmann/

Ausbildung: Schule und Abitur am Wirtschaftsgymnasium Ravensburg, Studium und Abschluss als Diplom-Ökonom in Stuttgart

Berufliche Tätigkeit: 1992-1998: Vorstandsassistent und Prokurist in verschiedenen Firmen, seit 1999: IT-Berater für klein- und mittelständische Unternehmen

Bisherige politische Ämter: stellv. Vorsitzender des FDP-Ortsverbandes, Mitglied im Kreisvorstand Ravensburg, seit 2019 Stadtrat in der Großen Kreisstadt Ravensburg (Techn. Ausschuss/Umwelt- und Verkehrssauschuss, Mitglied der Klimaschutzkommission)

 

 

muric 250x300Korbinian Sekul
DIE LINKE

Alter: 23 Jahre
Wohnort: Aulendorf
Familienstand: ledig

Website: www.linke-ravensburg.de

facebook: https://www.facebook.com/korbi
nian.sekul

Instagram: https://www.instagram.com/korb
i_sekul/

Ausbildung: Ausbildung zum Schreiner

Berufliche Tätigkeit:  Schreiner, Meisterschüler an der Schule für Schreinermeister in Ravensburg

Bisherige politische Ämter: Schatzmeister von DIE LINKE im Kreisverband Ravensburg

 

Die Daten und Bilder wurden uns freundlicherweise von den Kandidaten / Kandidatinnen zur Verfügung gestellt.

 

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