Landkreis Ravensburg (ots) - u. a. Weingarten - Corona-Verstoß mit acht Personen | Leutkirch - Trunkenheitsfahrt mit 1,3 Promille | Kisslegg - Größerer Bargeldfund - Möglicher Verstoß gegen das Geldwäschegesetz

 

Weingarten - Corona-Verstoß mit acht Personen

Die Polizei in Weingarten erlangte am Freitag, 12.02.2021, gegen 15:55 Uhr, durch einen Hinweis Kenntnis über einen Corona-Verstoß in einer Wohnung in der Lazarettstraße. Bei der Überprüfung konnten die eingesetzten Beamten dann tatsächlich feststellen, dass sich acht Personen (21 Jahre bis 24 Jahre) aus verschiedenen Haushalten in der Wohnung aufhielten. Zwei der Betroffenen flüchteten, einer kehrte wieder zurück. Den Betroffenen war die aktuelle CoronaVO bekannt. Gegen die Personen wurde ein Verfahren wegen des Verstoßes gegen die CoronaVO eingeleitet. Die nicht zu dem Haushalt gehörenden Personen wurden nach der Aufnahme des Sachverhaltes nach Hause geschickt.

 

Leutkirch - Trunkenheitsfahrt mit 1,3 Promille

Am Samstag, 13.02.2021 gegen 00:57 Uhr, wurde in der Achbergstraße in Bad Wurzach eine Verkehrskontrolle mit einem VW durchgeführt. Bei dem 48-jährigen Fahrer wurde Atemalkohol festgestellt. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,3 Promille. Dem Beschuldigten wurde die Weiterfahrt untersagt.
Im Krankenhaus wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Der Führerschein des 48-Jährigen wurde beschlagnahmt.

 

Kisslegg - Größerer Bargeldfund - Möglicher Verstoß gegen das Geldwäschegesetz

Am Freitagabend gegen 23:00 Uhr wurde ein VW mit deutscher Zulassung auf der BAB A96, Höhe Aichstetten, kontrolliert. Besetzt war der VW mit zwei Männern (47 Jahre / 50 Jahre) und zwei Frauen (44 Jahre / 50 Jahre). Es handelt sich um zwei iranische Staatsangehörige, einen schweizerischen Staatsangehörigen, sowie eine in Deutschland wohnhafte Person mit deutscher Staatsangehörigkeit. Sie gaben an, aus der Schweiz kommend auf dem Weg in die Türkei zu sein. Bei der Durchsuchung der Personen und des Fahrzeuges wurde eine größere Menge an Bargeld aufgefunden.

Das Bargeld trugen die Personen am Körper. Die Personen wollten keine näheren Angaben zu der Herkunft des Geldes machen. Die Herkunft des Geldes ist bislang unklar. Die Abschließende Zählung des Bargeldes ergab einen Betrag von 40.000 CHF und 10.000 EUR. Das aufgefundene Geld wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt. Aufgrund der nicht Anmeldung des Bargeldbetrages, keine Angaben zur Herkunft, dem Verwendungszweck und des Fehlens sonstiger Belege, wurde ein Verfahren wegen des Verdachts gegen das Geldwäschegesetz eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen werden durch den Zoll übernommen.

 

Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Ravensburg

 

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