Kaufbeuren/Ravensburg - Die Ravensburg Towerstars haben sich mit einem starken Schlussabschnitt drei Auswärtspunkte in Kaufbeuren erkämpft. Weiterer Garant war eine starke Defensive, die lediglich einen Gegentreffer in Unterzahl zuließ.

 

Mit der Rückkehr von Andreas Driendl und Justin Volek waren die Towerstars beim Gastspiel in Kaufbeuren wieder voll besetzt, der Start ins Spiel gestaltete sich allerdings etwas zäh. Schon in der 2. Minute musste Kilian Keller wegen Bandenchecks auf die Strafbank, auch nach der überstandenen Unterzahl hatten die Gastgeber mehr vom Spiel.

Gerade als das Team von Coach Rich Chernomaz den Rhythmus gefunden hatte, setzte es die nächste Strafe. Sebastian Hon traf es wegen Beinstellens und diesmal ließen sich die Buron Joker die Chance nicht nehmen. Einen Schuss aus der Distanz konnte Towerstars Keeper Jonas Langmann noch abwehren, im Nachschuss war Julian Eichinger aber zur Stelle. Kaufbeuren lag in der 10. Minute mit 1.0 in Front.
Die Towerstars bissen sich danach ins Spiel und hatten ihrerseits in der 16. Minute eine numerische Überzahl. Die Allgäuer verteidigten aber kompakt und so ging es bei diesem Spielstand auch in die erste Pause.

Der zweite Spielabschnitt startete zunächst mit ausgeglichenen Spielanteilen, nach einer schadlos überstandenen Strafzeit gegen Robin Just kippte die Partie aber klar in Richtung Towerstars. Erst scheiterten in der 29. Minute Olivier Hinse und Daniel Stiefenhofer bei einem 2 gegen 0 Break an ESVK-Goalie Jan Dalgic, kurz danach hatte Kilian Keller vom linken Bullypunkt das fast leere Tor vor Augen. Doch erneut parierte Dalgic mit der Fanghand.

In der 36. Minute durften die Towerstars dann aber endlich jubeln. Nach einem regelrechten Chancen-Feuerwerk im Powerplay drückte Andreas Driendl die Scheibe zum hochverdienten 1:1 Ausgleich über die Linie. Um diesen Spielstand mussten die Oberschwaben bis zur zweiten Pause aber hart kämpfen. Kaufbeuren setzte sich mehrmals im Ravensburger Drittel fest und feuerte aus allen Lagen, Jonas Langmann war jedoch auf dem Posten.

 

Einen derart selbstbewussten Start in einen Schlussabschnitt hatten die Ravensburger Cracks selten. Schon nach 17 Sekunden drückte Andreas Driendl den Puck zum 1:2 ins Netz. ESVK-Torhüter Galgic bekam einen Schuss an die Maske, das Spiel lief aber regelkonform weiter. Zwei Minuten später legte die gleiche Sturmreihe den dritten Treffer nach. Diesmal spielte Andreas Driendl bei einem Break einen starken Querpass, in der Mitte vollendete Robbie Czarnik zum 1:3.

Auch wenn sich die Towerstars im Schlussabschnitt abgezockt im Abschluss erwiesen, den Grundstein zum Erfolg legten sie aber durch ihre starke Defensivarbeit. Gerade als Kaufbeuren nochmals mächtig Druck auf das Ravensburger Tor machte, standen die Abwehr kompakt und fehlerfrei. Kapitän Vincenz Mayer, der wie im Vorfeld berichtet, erneut zum Verteidiger umfunktioniert wurde, bereitete letztlich auch die endgültige Entscheidung vor. Aus der eigenen Zone spielte er einen starken Pass auf Patrick Seifert, dessen Schuss wurde vom Kaufbeurer Torhüter zwar geblockt, rutschte aber dennoch zum 1:4 über die Linie.

Danach brannte nichts mehr an und mit diesem Auswärtssieg im Allgäu-Oberschwaben Derby können die Towerstars das Heimspiel am kommenden Sonntag gegen Landshut mit noch mehr Selbstvertrauen angehen. Spielbeginn ist um 17 Uhr, die Partie wird selbstverständlich live ab 17 Uhr auf SpradeTV übertragen.

 

Pressemitteilung Towerstars

 

 

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