Baden-Württemberg - Petra Krebs MdL (Grüne): „Im Zuge der begonnen schrittweisen Lockerungsmaßnahmen der Kontaktbeschränkungen geht Baden-Württemberg mit seiner Teststrategie bundesweit einen einmaligen Weg.“

Bei der derzeitigen Lockerung der Kontaktbeschränkungen muss besonders darauf geachtet werden, dass es nicht zu einer zweiten großen Welle von Neuinfizierten kommt. Die grüngeführte Landesregierung will dementsprechend breite und zugleich zielgerichtete Testungen auf SARS-CoV-2 umsetzen.

„Um einen erneuten exponentiellen Anstieg der COVID-Fallzahlen in der Bevölkerung frühzeitig erkennen und schnellstmöglich eindämmen zu können, sind die frühe Identifikation von Neuinfizierten und deren Isolierung sowie die Ermittlung der Kontaktpersonen und Quarantänemaßnahmen bei engen Kontakten von herausragender Bedeutung. Deswegen hat sich Baden-Württemberg entschieden breite und zugleich zielgerichtete Testungen auf SARS-CoV-2 umzusetzen.“ so Petra Krebs MdL

Neu ist, dass das Land Baden-Württemberg über die vom Robert Koch Institut (RKI) empfohlenen Testungen hinaus die erweiterte Testung asymptomatischer Personen empfiehlt, wenn sie eng mit positiv getesteten Menschen Kontakt haben, bei Erkrankungshäufungen, z.B. in Betrieben und Gemeinschaftsunterkünften, in medizinischen Einrichtungen und in der der stationären Pflege.

„Solche weitreichenden Testungen sind dringend notwendig, um vulnerablen Gruppen den größtmöglichen Schutz gewährleisten zu können“ so Petra Krebs MdL „Gerade in medizinischen oder in stationären Pflegeinrichtungen muss ein besonderes Augenmerk auf eine gelingende Infektionsprävention gelegt werden. Dies gilt für pflegebedürftige und kranke Menschen aber ebenso auch für das medizinische und pflegerische Personal. Es ist somit richtig, dass wir die Testkapazitäten in Baden- Württemberg deutlich ausbauen“

Zuletzt wurden im Land knapp 80.000 Tests pro Woche durchgeführt, künftig könnten es insgesamt über 160.000 pro Woche sein. Die Laborkosten bei der Testung von asymptomatischen Personen werden derzeit nicht von der Gesetzlichen Krankenversicherung getragen. Die durch die neue Test-Strategie entstehenden Kosten werden vorerst vom Land getragen bis es eine bundeseinheitliche Regelung der Finanzierung gibt.

 

Pressemitteilung der Landtagsabgeordneten Petra Krebs MdL

 

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