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Biberach - Am ersten November endeten die 42. Biberacher Filmfestspiele und fest steht jetzt schon, es war ein Festival das allen Gästen und Beteiligten im Gedächtnis bleiben wird. Das als Publikumsveranstaltung bekannte Festival fand aufgrund der Corona-Pandemie in deutlich kleinerem Rahmen als gewohnt statt. 3.560 Filmfreunde begaben sich in die Kinosäle, in denen diesmal Maskenpflicht herrschte. Zum Vergleich, im Vorjahr waren es noch rund 15.000 Besucher. Auch die Preisverleihung konnte nur online abgehalten werden. Dennoch bezeichnete Dieter Kosslick, der frühere Direktor der Berlinale, der dieses Jahr in der Hauptjury saß, die Biberacher Filmfestspiele 2020 als „historisch“ sowie als Präsenzfestival als „Demonstration für das Kino“.

Biberach - Die vermutlich außergewöhnlichsten Filmfestspiele seit 40 Jahren sind Geschichte. Georg Kliebhan ist seit Jahrzehnten als Fotograf immer hautnah dabei, wenn in Biberach sich Stars und Publikum zum Festival treffen. BLIX sprach mit dem Zeitzeugen über das Festival, bei dem Masken eine Hauptrolle spielten.

Biberach - Was haben Tom Hanks, Brad Pitt, Quentin Tarantino und Steven Spielberg gemeinsam? Sie alle haben schon mit Michael Kranz gedreht. Der aus Bad Schussenried stammende und in München lebende Schauspieler hat sich längst im hart umkämpften Filmgeschäft etabliert und ist sowohl im Kino als auch im Fernsehen präsent. Nun nimmt der 37-Jährige auch auf dem Regiestuhl Platz. Bei den 42. Biberacher Filmfestspielen, die dieser Tage stattfinden, ist seine Dokumentation „Was tun“ zu sehen. Dabei nimmt sich Michael Kranz eines brisanten Themas an: Es geht um die Zwangsprostitution Minderjähriger in Bangladesch.

Biberach - Im Jahreskalender nehmen die Biberacher Filmfestspiele einen festen Platz ein in Biberach, in Oberschwaben und in der deutschen Filmszene. Seit mehr als 40 Jahren versammeln sich im Herbst Filmschaffende und ihr Publikum in der Stadt der Biber, um gemeinsam ihrer Leidenschaft zu frönen und sich daran zu erfreuen, dass man sich begegnet, schwätzt und diskutiert. Zum besonderen Biberacher Ritual gehören die Publikumsgespräche nach den Vorführungen mit den Filmschaffenden. Es ist meist ein intensiver Austausch, der von beiden Seiten geschätzt wird. BLIX sprach mit der Intendantin Helga Reichert über das Filmfestival, das stattfindet – trotz Corona.

Der Unsichtbare DBZCecilia (Elisabeth Moss) steckt in einer toxischen Beziehung mit dem schwerreichen Tech-Unternehmer Adrian (Oliver Jackson-Cohen), der ver-sucht jeden Schritt ihres Lebens zu kontrollieren. Eines Nachts gelingt Cecilia zwar die Flucht, doch die Angst vor ihrem Ex verfolgt sie in den Alltag. Zwar erhält sie Unterstützung von ihrer Schwester Emily (Harriet Dyer) sowie ihrem Freund, dem Polizisten James (Aldis Hodge), doch ein normales Leben scheint nicht mehr möglich zu sein, bis Cecilia schließlich die Nachricht erhält, dass Adrian bei einem Unfall ums Leben kam. Der anfänglichen Erleichterung folgt schon bald ein wahrer Alptraum, denn nach und nach geschehen merkwürdige Dinge, doch niemand scheint Cecilia wirklich zu glauben. Doch die Bedrohung kommt nicht etwa aus dem Jenseits, sondern sie ist greifbar und real, wenn auch nicht immer sichtbar.

20 Jahre nach dem gleichnamigen Animationsfilm präsentiert Disney „Mulan“, die neue Realfilm-Interpretation der Geschichte über die legendäre Kriegerin aus einer Jahrhunderte alten chinesischen Ballade. Gemäß dieser großen Tradition glänzt dieser Film mit einem chinesischen Ensemble aus etablierten und neu aufstrebenden Stars. Am 20. August startet der Film in den deutschen Kinos, während der US-Start noch ungewiss scheint.

Der aufstrebende junge Musiker Jeremy (K.J. Apa) verliebt sich Hals über Kopf in die bezaubernde Melissa (Britt Robertson). Doch ihr Glück scheint nur von kurzer Dauer, denn Melissa erhält eine schreckliche Diagnose.

Das Warten hat ein Ende. Die Wiedereröffnung der Kinos kann man hierzulande mit dem Biopic "Marie Curie - Elemente des Lebens" feiern. Der bereits preisgekrönte Film mit Rosamund Pike in der Titelrolle startet bundesweit am 16. Juli in den deutschen Kinos und sorgt somit für das erste emotionale Highlight im Kinosommer 2020. 

Christopher Nolan's "Tenet" ist ohne Frage der meisterwartete Film des Jahres. Und der Streifen ist, wie alle neueren Filme von Nolan, ein Muss für Cineasten. Der britische Regisseur ist bekanntlich einer der größten Befürworter des Kinoerlebnisses in Hollywood und kein Streaming-Freund.

Sonic DBZSonic, ein sprechender, blauer und vor allem blitzschneller Igel flüchtet von seinem Heimatplaneten, wo er von Fieslingen wegen seiner speziellen Fähigkeiten gejagt wird, und landet schließlich auf der Erde. Dort lebt er jahrelang unentdeckt im kleinen amerikanischen Örtchen Green Hills. Doch als er bei einem Baseballspiel mit sich selbst das Netz überlastet und einen Stromausfall im gesamten Nordwesten der USA verursacht, tritt das Pentagon auf den Plan und beauftragt den durchgeknallten Wissenschaftler Dr. Robotnik (Jim Carry) damit, Sonic einzufangen. Hilfe erhält der Igel vom arglosen Polizisten Tom (James Marsden), der Sonic nach anfänglichen Turbulenzen zur Flucht auf einen anderen Planeten zu helfen versucht.

Knives Out Cover DBZ„Whodunit“ - so nennt man im englischsprachigen Raum eine Geschichte aus Literatur oder Film, in der es einen Mord, mehrere Verdächtige und viele falsche Spuren gibt. Dieses Genre beherrschte vor allem die britische Schriftstellerin Agatha Christie meisterhaft. Der amerikanische Autor und Regisseur Rian Johnson wandert auf den Spuren der gefeierten Krimiautorin und liefert mit „Knives Out“ einen raffinierten Thriller, bei dessen zahlreichen Wendungen dem Publikum schnell schwindlig werden kann.

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