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Mit fast drei Stunden Laufzeit ist „The Batman“ der längste Film über den Dunklen Ritter aller Zeiten. Erstmals hat sich Robert Pattinson das Batman-Kostüm übergestreift und damit die Nachfolge von Ben Affleck angetreten. Ob die epochale Spielzeit des Superhelden-Thrillers wirklich gerechtfertigt ist, können deutsche Kinozuschauer ab 3. März entscheiden, wenn der Film hierzulande startet.

„The Batman“ erzählt wie der junge MilliardärBruce Wayne von einem unerfahrenen Crime-Fighter zum legendären Anti-Helden von Gotham City geworden ist. Bevor Batman zu dem dunklen Rächer wird, den wir kennen, muss Wayne (Robert Pattinson) herausfinden, was es heißt, ein Held zu sein. Rache ist das Leitmotiv, welches die Bösewichte aus Gotham City am eigenen Leib erfahren. Dabei begegnet er nicht nur der schönen Selina Kyle (Zoe Kravitz), die wie er für diejenigen kämpft, die sonst niemanden auf ihrer Seite haben, sondern versucht den Boss der Unterwelt, Oswald Copplepot alias Pinguin (Colin Farrell) auszuschalten. Unterstützung erhält Batman von James Gordon (Jeffrey Wright) und seinem Butler Alfred (Andy Serkis). Sein detektivischer Spürsinn wird für die Erfassung des Riddlers (Paul Dano) von besonderer Bedeutung sein. Dabei stellt sich jedoch die Frage, ob die harten Mittel von Batman ihn wirklich zum Helden machen oder ob er selbst Teil des eigentlichen Problems in Gotham ist.
Bereits nach DCs „Justice League“ sollte bereits 2018 Batmans nächster Solofilm folgen. Darin sollte Ben Affleck nicht nur ein weiteres Mal in die Hauptrolle schlüpfen, sondern auch das Drehbuch schreiben und den Regieposten besetzen. Nach einigem Hin und Her trat er allerdings von seinen Verantwortlichkeiten zurück, was folglich für ein großes Durcheinander und zeitliche Verzögerungen sorgte.
Erst als Ben Affleck alle Ämter für das neue Batman-Projekt niedergelegt hatte, konnte Matt Reeves, bekannt für seine Arbeit an der „Planet der Affen“-Reihe, für den Regieposten verpflichtet werden. Das ursprüngliche Affleck-Drehbuch wurde zwischenzeitlich überarbeitet und erfuhr unter Reeves‘ Schirmherrschaft weitere Veränderungen. In einem Interview verriet Reeves, wie er sich seinen neuen Batman vorstellt: Im düsteren Noir-Stil sollen die Cleverness und Kombinationsfähigkeit des Beschützers von Gotham herausgearbeitet und die Feinheiten seines Charakters dargestellt werden.
Nach dem großen Rätselraten, wer sich als nächstes das Fledermaus-Cape überwerfen wird, wurde 2019 kein Geringerer als „Twilight“-Star Robert Pattinson für die düstere Rolle bestätigt. Seit seinem Durchbruch als Vampir-Schönling hat Pattinson in vielen weiteren Produktionen seine schauspielerischen Fähigkeiten unter Beweis gestellt und längst bewiesen, dass er mehr ist als ein ehemaliger Teenie-Schwarm. Aber auch die restliche Besetzung kann sich sehen lassen: Die Rolle der Catwoman übernimmt Zoë Kravitz, als Riddler konnte Paul Dano („There will be Blood“) gewonnen werden und Alfred Pennyworth wird von keinem Geringeren als Andy Serkis („Black Panther“) verkörpert. Weiterhin dabei Colin Farrell („The Gentlemen“) als der Pinguin und Jeffrey Wright („Keine Zeit zu sterben“) als Polizeichef Gordon.
Die Dreharbeiten begannen am 27. Januar 2020 in London, wurden aufgrund der COVID-19-Pandemie allerdings Mitte März 2020 unterbrochen. Die erst zu einem Viertel erfolgten Filmaufnahmen wurden Anfang September 2020 in den Warner Bros. Studios Leavesden nahe London fortgesetzt,[27] anstatt den Drehort wie ursprünglich geplant zu wechseln. Einen weiteren Rückschlag erlitt die Produktion als Hauptdarsteller Robert Pattinson an Covid erkrankte.
Der Film sollte ursprünglich im Juni 2021 in die deutschen und am darauffolgenden Tag in die US-amerikanischen Kinos kommen, doch nun hat das lange Warten der Batman-Fans weltweit ein Ende.

 

Autor: Christian Oita 

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