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Ihren Einstand als Leindwand-Helden feierten die Comic-Bösewichter vor fünf Jahren teilweise in anderer Besetzung unter der Führung von Superstar Will Smith. In „The Suicide Squad“ haben die Haudegen nun mit Idris Elba einen neuen Anführer und samt neuem Regisseur starten sie am 5. August einen Neuanfang in den deutschen Kinos.

 as Belle Reve ist das Gefängnis mit der höchsten Todesrate in den USA. Hier sitzen die schlimmsten Super-Bösewichte hinter Gittern. Wer dem gefährlichen Ort entkommen will, kann sich der streng geheimen Task Force X anschließen – aber dass man deren Aufträge überlebt, ist sehr, sehr unwahrscheinlich. Bloodsport (Idris Elba), Peacemaker (John Cena), Captain Boomerang (Jai Courtney), Ratcatcher 2 (Daniela Melchior), Savant (Michael Rooker), King Shark (Steve Agee), Blackguard (Pete Davidson), Javelin (Flula Borg), Harley Quinn (Margot Robbie) und einige andere versuchen dennoch ihr Glück. Das Suicide Squad wird auf der abgelegenen, feindlich besetzten Insel Corto Maltese abgesetzt, mitten in einem Dschungel voller Gegner und Guerilla-Kämpfer. Colonel Rick Flag (Joel Kinnaman) versucht, die Truppe auf Linie zu halten. Allerdings stellt sich nur eine Frage: Töten sich die Schurken gegenseitig oder werden sie vom Feind getötet?
Trotz schlechter Kritiken konnte „Suicide Squad“ 2016 nach Kinostart in den USA allein am ersten Wochenende über 130 Millionen Dollar einspielen. Damit zeichnete sich bereits früh ab dass Fans berechtigte Hoffnung auf eine Fortsetzung haben. 2019 wurde dann bestätigt, dass James Gunn die Regie zum zweiten Film über die Suicide Squad führen wird. Als Produzenten fungieren Charles Roven und Peter Safran, der bekannt gab, dass der neue Film nicht eine Fortsetzung, sondern ein Reboot zu Suicide Squad sein wird. Später wurde „The Suicide Squad“ als neuer Ansatz auf das Material beschrieben, der sich an den Comics der 1980er Jahre orientiert. Im vorangegangenen Film von David Ayer orientierte sich der Drehbuchautor an den New-52-Comics der 2010er Jahre.
Als neuer Hauptdarsteller wurde Idris Elba verpflichtet, der ein Mitglied der Suicide Squad verkörpert. Zunächst sollte er die Rolle von Deadshot von Will Smith übernehmen. Um jedoch die Option zu wahren, dass Smith in einem künftigen Film des DC Extended Universe zurückkehrt, verkörpert Elba letztendlich eine andere Rolle. Die restlichen Darsteller des ersten Films kehren in „The Suicide Squad“ in ihre Rollen zurück.
Bereits zuvor war bekannt geworden, dass die Produktion mit dem Ende von Margot Robbies Arbeiten an „Birds of Prey“ beginnen würde. Robbie verkörpert im DC Extended Universe Harley Quinn, die sowohl in „Birds of Prey“ als auch in „The Suicide Squad“ vorkommt. Schließlich begannen die Dreharbeiten zum neuen Film im Herbst 2019 in den Pinewood Studios in Fayetteville nahe Atlanta. Dort fanden die Dreharbeiten drei Monate lang statt und wurden anschließend einen Monat lang in Panama fortgesetzt. Für den Soundtrack zeichnet John Murphy verantwortlich. Entstanden ist ein Reboot mit Ladehemmung. Dem charismatischen Will Smith kann Idris Elba bei allem Witz des Drehbuchs nicht das Wasser reichen. So bleibt die generalüberholte Suicide Squad trotz deutlich besserer Regie und Kamera-Arbeit letztendlich hinter den Erwartungen zurück. Vielleicht wäre es eine gute Idee diese Gang für absehbare Zeit in die Kino-Rente zu schicken.

 

Autor: Christian Oita

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