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Der nordische Gott Thor kehrt für einen vierten Solo-Auftritt in „Thor: Love and Thunder“ auf die Leinwände zurück. Nachdem er zuletzt seine Heimat verlor und erfolgreich gegen Thanos kämpfte, wurde ein neues Asgard in Norwegen gegründet. Im neuesten Film trifft Thor auf seine verflossene Liebe Jane Foster (Natalie Portman), die diesmal sogar selbst zum Mighty Thor wird. Am 6. Juli startet das Marvel-Abenteuer in den deutschen Kinos.

 In „Thor: Love and Thunder“ begibt sich der Gott des Donners auf eine Reise anders als alles, was er jemals erlebt hat. Doch seine Bemühungen werden unterbrochen von einem galaktischen Mörder namens Gorr the God Butcher, der die Auslöschung der Götter. Um die Bedrohung zu bekämpfen, bittet Thor die Hilfe von König Walküre, Korg und seiner Ex-Freundin Jane Foster, die – zu Thors Überraschung – unerklärlicherweise seinen magischen Hammer schwingt, Mjölnir als der mächtige Thor. Gemeinsam wagen sie sich auf ein erschütterndes kosmisches Abenteuer um das Geheimnis der Rache des Gottesschlächters aufzudecken und ihn aufzuhalten, bevor es auch passiert spät.
Als Thor zum ersten Mal in „Avengers: Endgame“ auftaucht, erlebt er eine existenzielle Krise, nachdem er kürzlich eine Reihe brutaler Schläge erlitten hatte. Er hat seine Familie verloren und seine Freunde, seine Heimat Asgard, Mjolnir und sein Kampf mit Thanos – ganz zu schweigen von seinem gottgleichen Körperbau. Er hat zudem auch seinen Führungswillen verloren. „Thor reist mit den Wächtern und – sehr zu ihrem Unbehagen und Irritation – pflanzt er sich fest in die Mitte ihrer Gruppe und versucht zu diktieren, wie die Dinge sollten laufen“, sagt Chris Hemsworth.

 

Szene Thor 1

Chris Hemsworth in seiner Paraderolle als Donnergott Thor.

 

Regisseur Taika Waititi verrät dass er sich von der Hauptfigur des Films inspirieren ließ. „Ich finde dass Thor, mehr als jeder andere Charakter in der MCU, sich für die Paarung mit großen, erfinderischen, farbenfrohen Kreaturen aus verschiedenen Welten eignet“, sagt er. „Er hat diese Lässigkeit und eine Urgewalt schmettert irgendwie über ihn, wenn er auf diese Aliens trifft.“ Aber unabhängig von der Größe seiner Eroberungen ist Thors innere Leere noch größer.
Seine Tage als Superheld sind vorbei und er macht sich auf die Suche nach dem Mann, der er wirklich sein soll. „Die meisten Menschen, die versuchen, sich selbst zu finden, laufen vor etwas davon“, sagt Produzent Brad Winderbaum. „Wovor er davonläuft, ist letztendlich Liebe. Weil in seiner Erfahrung, jeder den er liebt letztendlich stirbt. Ob er es artikulieren kann oder nicht, er ist davon überzeugt verflucht zu sein“.
Nicht nur hinter, sondern auch vor der Kamera ist Taika Waititi selbst als Korg zu sehen, und in diesem Film erfahren die Zuschauer mehr über seine Herkunft. Waititi hatte zuletzt mit seinem Film „Jo Jo Rabbit“ große Krikit-Erfolge gefeiert und gilt derzeit als einer der originellsten Stimmen Hollywoods. Dem neuesten Thor-Streifen hat der Witz und Charme des Neuseeländers definitiv gut getan. Seine Handschrift und die Chemie zwischen den Darstellern heben den Film über den Durchschnitt der Marvel-Filme der letzten Jahre.

 

Autor: Christian Oita

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