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Regisseur Colin Trevorrow besinnt sich bei „Jurassic World: Ein Neues Zeitalter“ auf die Wurzeln des Franchise und holt T-Rex und Raptor im Kampf um die Vorherrschaft auf den Planeten zurück. Und dann ist da auch noch das originale Hauptdarsteller-Trio, welches erstmals wieder gemeinsam in einem Jurassic-Film zu sehen ist. Am 8. Juni startet der in den deutschen Kinos.

Vier Jahre sind vergangen, seit die paradiesische Insel Isla Nublar zerstört wurde. Die Welt hat sich innerhalb dieses Zeitraums stark verändert und ein neues Zusammenleben zwischen Mensch und Dinosaurier geschaffen. Es ist ein Miteinander als auch ein Gegeneinander, in dem das Recht des Stärkeren zweifellos an der Spitze der natürlichen Ordnung steht. Das empfindliche Gefüge kann sich jedoch nur bedingt als zukunftsweisendes Modell behaupten, denn noch immer machen einige Dinosaurier Jagd auf Menschen. Owen Grady (Chris Pratt) und Claire Dearing (Bryce Dallas Howard) müssen sich gegen die Urzeitechsen behaupten. Auf ihrer Reise rund um den Globus müssen sie auf die dringende Unterstützung und Kenntnisse der Wissenschaftler Dr. Alan Grant (Sam Neill), Dr. Ellie Sattler (Laura Dern) und Dr. Ian Malcolm (Jeff Goldblum) vertrauen. Ihr Wissen über die Echsen kann den Planeten vor dem Untergang bewahren.

 

Szene Jurassic 1

 

Nach dem phänomenalen Einspielergebnis von fast 2 Milliarden Dollar von „Jurassic World“ kehrt Colin Trevorrow auf den Regiestuhl zurück und bringt die Trilogie zum Abschluss. Und nach langen Spekulationen und Andeutungen seitens der Beteiligten wurde im September 2019 offiziell bestätigt, dass Jeff Goldblum, Sam Neill und Laura Dern ihre Rollen aus den ersten Filmen erneut aufnehmen werden. Auf die Frage, warum Neill und Dern erst im dritten Teil der Jurassic-World-Trilogie zurückkehren, antwortete Trevorrow, dass man ihre Auftritte nicht erzwingen, sondern auf natürliche Weise herbeiführen wollte. Zudem offenbarte er, dass der Zuschauer erfahren werde, was das Duo seit Jurassic Park III erlebt und wie es sich entwickelt habe.
Die Dreharbeiten begannen Anfang 2020 im MacMillan Provincial Park auf Vancouver Island unter dem Arbeitstitel Arcadia und sollten insgesamt rund 100 Drehtage umfassen. Mitte März wurde die Produktion aufgrund der Covid-Pandemie unterbrochen. Da man in den Wochen zuvor größtenteils Aufnahmen mit Dinosauriern drehte, wurde die Zwangspause laut Regisseur Trevorrow überwiegend dazu genutzt, mit der Arbeit an den visuellen Effekten dieser Szenen zu beginnen. Im Vergleich zu den Vorgängerfilmen sollen bei den Dreharbeiten zu Dominion noch mehr Dinosaurier-Animatronics zum Einsatz gekommen sein. Außerdem nahm man einige kleine Veränderungen am Drehbuch vor, um es sowohl inhaltlich, als auch für die Dreharbeiten an die Pandemie-Situation anzupassen.
Nachdem die britische Regierung im Mai 2020 grünes Licht für eine Wiederaufnahme von Film- und Fernsehproduktionen im Vereinigten Königreich gab, wurden die Dreharbeiten im Juni 2020 in den Pinewood Studios nahe London fortgesetzt. Für die Kameraführung zeichnet John Schwartzman verantwortlich. Nicht zuletzt dank der Wiederkehr der originalen Schauspieler-Trios Dern, Neill und Goldblum beschwört das neue Dino-Spektakel zwischendurch die Magie des ersten Teils herauf. An anderen Stellen wirkt der Effekt-geladene Streifen jedoch mit Story-Lines, Charakteren und Saurier-Arten überfrachtet.

 

Autor: Christian Oita

 

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