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BIBERACH. Zwei Geschwister, ein Zelt und über 4000 km bis ans Nordkap. Am Dienstag, den 30. Juni starteten Timo (29) und Kathleen (26) Landenberger von ihrem Elternhaus aus in der Nähe von Biberach in Richtung Nordkap.

Schon vor einiger Zeit hatten sich die Geschwister das Ziel gesetzt, ihre große „Radtour“ in Richtung Nordkap mit einer Spendenaktion für UNICEF zu verbinden. „Von den langfristigen Corona-Folgen sind besonders Kinderbetroffen. In vielen Entwicklungsländern droht den Kindern, dass sie den teils mühsam aufgebauten Anschluss an Bildung wieder verlieren. Auch die Erfolge der vergangenen Jahre bei der Bekämpfung der Kinderarbeit könnten infolge der Corona-Krise wieder zunichte gemacht werden“, so Timo und Kathleen Landenberger.

Den genauen Verlauf ihrer Tour legen die beiden während ihrer Fahrt fest. „Schließlich sind die Corona-Bestimmungen auch in Europa von Land zu Land unterschiedlich und könnten den Fahrtverlauf beeinflussen.Aber das ist Jammern auf hohem Niveau“, so die Geschwister. „In anderen Regionen der Welt hat die Pandemie viel heftigere Auswirkungen. Orte, an denen schon der Zugang zu sauberem Wasser oder Seife eine Rarität ist. Von einem funktionierenden Gesundheits- oder Sozialsystem ganz zu schweigen“.

Genau zwei Wochen nach ihrem Start am 30.Juni in Biberach haben Kathy und Timo Landenberger die Ostsee erreicht. Sie schreiben auf ihrer Instagram-Seite: „Die letzten Tage waren etwas mühsam, regnerisch, kalt und windig“. Dem Wetter zum Trotz zeigt jedoch ihr Rad-Tacho den aktuellen Stand von 1199km. Als nächstes setzen die beiden Geschwister wohl mit der Fähre nach Schweden über, wo es dann weiter mit dem Rad in Richtung Nordkap geht.

Für jeden gefahrenen Kilometer wollen die beiden 1 Euro sammeln, um so ihrem Spendenziel von 4000 Euro quasi jeden Tag ein Stück näher zu kommen. „Das kann uns natürlich nur gelingen, wenn uns möglichst viele Menschen bei unserer Aktion unterstützen“, hoffen sie.

 

IMG 1310Eine Radtour will gut geplant sein.

 

Sie möchten Kathleen und Timo Landenberger bei ihrer tollen Aktion unterstützen? Das geht ganz einfach mit wenigen Klicks über die Internetseite: unicef.de/nordkap

Über Eindrücke und Erfahrungen auf Ihrer Reise berichten die beiden auf ihrem Instagramm-Account @rad.tat.ui.

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