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Nach neun Spieltagen stehen der FC Bayern München und Borussia Dortmund erwartungsgemäß an der Spitze der Fußball Bundesliga. Dahinter sorgt der Sportclub aus Freiburg für eine kleine Sensation.

 

Jahr für Jahr ist es für Freiburgs Trainer Christian Streich dasselbe Spiel. Der oder die besten Spieler verlassen den Sportclub und Streich muss eine neue Elf formen. Dies gelingt ihm seit vielen Jahren auch bestens und doch scheint es, als ob diese Saison etwas Besonderes werden könnte im Breisgau. Gerade erst ins neue Stadion umgezogen stehen die Freiburger nach neun Spieltagen in der Spitzengruppe der Liga. Dazu sind sie als einziges Team noch ungeschlagen, nachdem der FC Bayern vor Wochenfrist überraschend zuhause gegen Eintracht Frankfurt verloren hat.
Aber die Münchner wären ja nicht die Bayern, wenn sie nicht eine Woche später eindrucksvoll Bayer Leverkusen mit 1:5 aus ihrer eigenen Arena geschossen hätten. Das Wettschießen der beiden derzeit besten Goalgetter der Welt, Lewandowski und Haaland, geht also munter weiter und verspricht Spannung bis zum Schluss.
Auch Union Berlin darf an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben, die Köpenicker stehen sensationell auf Platz fünf in der Tabelle und so mancher Fan der Eisernen träumt bereits von der Euroleague. Im Tabellenkeller sieht es für Fürth schon bedenklich aus, nur einen Punkt konnten die Franken bisher einsammeln und so steht bei den Fürthern wohl ein verdammt harter Winter vor der Tür. Auch Neuling Bochum, Bielefeld und der FC Augsburg stecken nach derzeitigem Stand noch eine Weile im Abstiegskampf fest, während der VfB Stuttgart sich mit durchwachsenen Leistungen im hinteren Mittelfeld aufhält.

 

Trainer des Monats:
Christian Streich, 56 Jahre, SC Freiburg

Christian Streich Col REDWie bereits oben erwähnt verliert Christian Streich regelmäßig seine Leistungsträger an finanzstärkere Klubs und trotzdem überzeugt der kleine SC Freiburg jedes Jahr aufs Neue. Großen Anteil hieran hat auf jeden Fall der Trainer. Seit 1995(!) ist Streich beim SC tätig. Erst als Trainer in der U19, dann als Co-Trainer der ersten Mannschaft und seit 2012 schließlich als Cheftrainer des Bundesligisten. Sein wohl größter Erfolg ist die Kontinuität und sein Händchen dafür, immer wieder neue Talente zu entwickeln um sie später (leider) gewinnbringend zu veräußern. Legendär sind auch seine Interviews oder seine Pressekonferenzen, bei denen es dann schon auch mal um Bundespolitik oder etwas ganz anders wie den Fußball geht. Die Liga und die Freiburger können sich freuen so einen Mann in ihren Reihen zu haben.

 

Ausblick:
Wie gehts weiter?

Nachdem die deutschen Vertreter in der Champions League unterschiedlich in ihren ersten Spielen abgeschnitten haben, geht es in den nächsten Wochen Schlag auf Schlag weiter. Bayern München war am dritten Spieltag der einzige erfolgreiche deutsche Vertreter in der Königsklasse. Mit 0:4 gewannen die Münchner in Lissabon bei Benfica. Dortmund, Wolfsburg und Leipzig kassierten teils heftige Niederlagen und müssen in den drei verbleibenden Spielen mächtig zulegen um in Europa überwintern zu können.
Im DFB Pokal kommt es nächste Woche ebenfalls zu einem Klassiker. Die Borussia aus Mönchengladbach empfängt den FC Bayern München. Es gab schon schlechtere Begegnungen in Runde zwei. Und damit Sie von alldem nichts verpassen, bleiben wir auf jeden Fall weiter für Sie am Ball.

 

Autor: Tobias Köhler

Zeichnung: Michael Weißhaupt

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