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Die deutsche Fußballnationalelf steht nach einem glücklichen Remis (2:2) gegen Ungarn im Achtelfinale der Fußball Europameisterschaft die erstmals in mehreren Ländern Europas stattfindet. Bundestrainer Löw hat seinen Abschied erstmal nach Hinten verschoben, ob es im Achtelfinale gegen das Mutterland des Fußballs in Wembley zum Sieg reicht, wird sich morgen zeigen.

 

Nach einer durchwachsenen Vorrunde in der einzig beim 4:2 Sieg gegen Lieblingsgegner Portugal geglänzt werden konnte, wartet auf die Mannschaft nun eine echte Bewährungsprobe. Im ersten Gruppenspiel gegen den amtierenden Weltmeister aus Frankreich waren Jogi’s Jungs beim 0:1 chancenlos.
Bleibt zu hoffen, dass gegen England einiges verbessert wird. Positiv überrascht hat bisher im deutschen Team vor allem Robin Gossens. Der Linksverteidiger zeigte beim Sieg gegen Portugal eine herausragende Leistung und belohnte sich sogar mit einem Treffer. In den Favoritenkreis hat sich nun auch endgültig Italien gespielt. Ohne Gegentreffer und mit drei Siegen hat sich die Squadra Azzura für die K.o.-Runde qualifiziert. Dort wartet mit Österreich eine sicher lösbare Aufgabe.
Weiter im Achtelfinale sind die Teams aus Wales und Dänemark, Holland und Tschechien, Belgien und Portugal, Kroatien und Spanien, Frankreich und die Eidgenossen aus der Schweiz sowie Schweden und die Ukraine.
Jetzt liegt es an der Mannschaft, Jogi einen schönen Abschied zu bescheren und am besten bis ins Finale vorzudringen. Dies wird bei dieser EM aber kein leichtes Unterfangen, denn die Konkurrenz ist groß. Dabei sei noch anzumerken, dass die Zuschauer beim Fußball das Salz in der Suppe sind und das es richtig gut tut, dass akuell wenigstens vor 20 Prozent der Stadionauslastung und in einigen Ländern sogar schon vor mehr Fans gespielt werden kann.
Und damit Sie von alldem nichts verpassen, bleiben wir auf jeden Fall weiter für Sie am Ball.

 

Trainer des Jahres:

Joachim Löw, 61 Jahre, scheidender Bundestrainer

JogiAls Jogi nach dem Sommermärchen 2006 vom Co- zum Bundestrainer aufstieg, gab es nicht wenige, die ihm das nicht zugetraut haben. Doch schon bald belehrte Löw seine Kritiker eines Besseren und belegte bereits bei seiner ersten EM als Bundestrainer einen sehr guten zweiten Platz. Es folgten zwei dritte Plätze bei der WM 2010 und bei der EM 2012. Die Krönung war sicher der Weltmeistertitel in Brasilien 2014. Danach wollte und sollte es nicht mehr so erfolgreich weitergehen und viele dachten, Löw trete nach der verkorksten WM 2018 mit dem blamablen Vorrundenaus zurück. Doch so wollte Jogi nicht aufhören und so bleibt es zu hoffen, dass er noch ein paar Spiele bei dieser Paneuropäischen EM bekommt und mit einem strahlen Abtreten kann. Sein Nachfolger steht mit Hansi Flick bereits fest. Danke Jogi für 15 überwiegend tolle Jahre!

 

Autor: Tobias Köhler

Karrikatur: Michael Weißhaupt

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