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Oberschwaben - Der Sommer steht vor der Tür und eigentlich würde jetzt die Zeit beginnen, in der die meisten voller Vorfreude auf die kommenden Heimatfeste und Festivals blicken. Eigentlich! Wäre da nicht dieses Virus namens Corona. Corona verändert unser aller Leben und dank Corona scheint nichts mehr so zu sein, wie es mal war - zumindest aktuell. Damit müssen wir umgehen, genau so wie mit der Tatsache, dass unsere geliebten Feste erst wieder im nächsten Jahr stattfinden werden. Doch nicht nur wiederkehrende Heimatfeste, sondern auch zahlreiche Jubiläen stehen im diesjährigen Festkalender und können nicht wie geplant gefeiert werden. Dies ist umso schmerzlicher, da ein Jubiläum schließlich einmal und nie wieder kommt. Deshalb stellen wir einige Jubiläen aus der Region vor, die entweder nicht, in veränderter Form oder zu einem späteren Zeitpunkt gefeiert werden sollen.

Ulm - Vor 250 Jahren, am 24. Juni 1770, kam Albrecht Ludwig Berblinger als siebtes Kind armer Leute in Ulm zur Welt. 59 Jahre später starb der „Schneider von Ulm“ völlig verarmt. Gescheitert an seinem Traum zu fliegen, brachte ihm späten Ruhm und Ehre ein. So feiert die Stadt Ulm den runden Geburtstag ihres berühmten Sohnes - allerdings anders als geplant. Womit sich die Geschichte in gewisser Weise wiederholt - nämlich anders als geplant.

Bad Schussenried - Reisen ist für viele Menschen eine Leidenschaft, ebenso die Planung dazu. Aber was, wenn ein fieser Virus alle Planung über den Haufen wirft? Die Konsequenz: Urlaub im Nahbereich gewinnt an Attraktivität. 

Zur Sommersonnenwende erreicht die Sonne auf der Nordhalbkugel ihren höchsten Stand über dem Horizont: Am Samstag, den 20. Juni, erleben wir den längsten Tag und die kürzeste Nacht. Auch wenn die meisten Feiern dieses Jahr ausfallen müssen – Zeitpunkt und Hintergründe des Brauchs sind interessant.

BIBERACH. Not macht erfinderisch! Seit Wochen hält Corona die Kultur und die Künstler im Koma. Damit wollen sich Uli Stöckle und Tobias Meinhold nicht länger arrangieren. Im historischen Komödienhaus, wo sonst der Dramatische Verein sein Publikum beglückt, wird am kommenden Samstag, 9. Mai, „DIE SHOW, die es niemals geben sollte“ Premiere feiern – Corona konform, versteht sich. Die Profis sorgen für Studio- und Live-Atmosphäre. Das Programm habe Late-Night-Show-Charakter, erklärt Meinhold, der die Sendung moderiert. Mit einem bunten Mix aus Musik, Comédie und Kabarett sowie Studiogästen und Einspielern von Zuschauern soll die rund einstündige Sendung daran erinnern, dass die Kultur Corona trotzt. Ein Experiment, das immer samstags im Mai um 20.15 Uhr auf www.die-show.online live zu goutieren sowie auf youtube zu finden sein wird. BLIX sprach mit Uli Stöckle, der Technik und Redaktion verantwortet, über „DIE SHOW, die es nie geben sollte“.

24. April 2020, Pressemitteilung Landratsamt Ravensburg: „Durch die anhaltende Trockenheit führen viele Bäche und Flüsse im Landkreis Ravensburg nur noch wenig Wasser. Durch die niedrigen Wasserstände wird die Gewässerökologie beeinträchtigt und Fische, Kleinlebewesen und Wasserpflanzen leiden unter den ansteigenden Gewässertemperaturen. (…) Sofern sich die Wetterlage in nächster Zeit nicht nachhaltig ändert, behält sich das Landratsamt Ravensburg vor, die Entnahme von Wasser per Allgemeinverfügung für ganze Fluss- oder Bachabschnitte zu untersagen.“ Wasserhüterin hilf!

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