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Mochental - Sapperlot! „Kunstgenie Markus Lüpertz (81) stellt seine Werke in Metropolen wie Berlin, Paris oder Brüssel aus. Jetzt zeigt er seine Kunst in einem barocken Schloss auf der Schwäbischen Alb.“ Das soll was heißen: selbst die Bildzeitung widmet dem Kunstereignis 22 Zeilen.

 

Und der Reutlinger General-Anzeiger weiß zu berichten: „Einen roten Teppich hat der Galerist Ewald K. Schrade vor dem Portal von Schloss Mochental auslegen lassen für den ‚Malerfürsten‘ Markus Lüpertz. Der Andrang des Publikums zur Ausstellungseröffnung war groß.“ Malerfürst? Die Schwäbische Zeitung weiß es genauer. „Makus Lüpertz zählt seit mehr als vier Jahrzehnten zu den prägenden Künstlerfiguren des Landes. Er malt, er zeichnet, er formt Skulpturen.“ Schlicht: der langjährige Rektor der Düsseldorfer Kunstakademie ist ein Mann mit vielen Begabungen. Am 29. Mai stellte sich der leidenschaftliche Free Jazzer mit junger Frau und am Klavier dem begeisterten Publikum.

 

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Markus Lüpertz präsentiert über 160 Exponate, davon auch sehr großformatige, noch bis 24. Juli in Schloss Mochental. Es werden Werke aus 12 Zyklen gezeigt.

 

Und noch bis 24. Juli präsentiert sich der Künstler auf zwei Etagen des prachtvollen Schlosses mit nicht minder prächtigen Kunstwerken. Eine überlebensgroße Leda, ein drei Meter hoher Holzschnitt, empfängt die Besucher. Zeichnungen, Aquarellen, Druckgrafiken und Skulpturen aus mehr als zehn Werkzyklen finden sich in den barocken Räumen des Schlosses. Der Hausherr Ewald Schrade, ein Jahrgänger des Künstlers, macht darauf aufmerksam, dass kaum ein Künstler „über so ein großes und vor allem vielseitiges Werk verfügt, um hier zwei Stockwerke zu füllen“.

 

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Schlossherr und Galerist Ewald Schrade (links) begrüßt den Künstler zur Vernissage.

 

Künstlerbiografie:
Markus Lüpertz ist 1941 in Reichenberg/Tschechoslowakei geboren und zählt zu den bekanntesten deutschen Künstlern der Gegenwart. Seine Bilder zeichnen sich durch suggestive Kraft und archaische Monumentalität aus. Lüpertz dringt darauf, den Darstellungsgegenstand mit einer archetypischen Aussage seines Daseins festzuhalten. Viele seiner Werke werden dem Neoexpressionismus zugeschrieben. Lüpertz studierte an der Werkkunstschule Krefeld bei Laurens Goossens. 1962 zog er nach West-Berlin, wo seine eigentliche malerische Laufbahn begann. 1964 gründete er zusammen mit Karl Horst Hödicke, Hans-Jürgen Diehl, Wolfgang Petrick, Peter Sorge und elf weiteren Künstlern die Selbsthilfegalerie Großgörschen 35. Von der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe kommend erhielt er 1986 eine Professur an der Kunstakademie Düsseldorf, wo er von 1988 20 Jahre als Rektor tätig war. Markus Lüpertz lebt und arbeitet in Berlin, Karlsruhe, Düsseldorf und Florenz. www.galerie-schrade.de

 

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Schloss Mochental: hier findet sich noch bis 24. Juli die umfangreiche Ausstellung von Markus Lüpertz.

 

Autor: Roland Reck

Fotos: Schrade und Rösner

 

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