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Nach einem Berufsleben, bei dem die Beschäftigung mit Sprache und Literatur im Mittelpunkt stand, gönnt sich der Pensionär Klaus Roth jetzt den produktiven Umgang mit sinnlicheren Ausdrucksmitteln: Musik und Fotografie.

PORTRAITDas Fotografieren ist für ihn der Versuch, das scheinbar Vertraute anders, gelegentlich neu wahrzunehmen und so subjektive und alternative Sichtweisen zu erproben. Die Kamera, nicht selten auch das Smartphone, dient als Augenöffner, nicht als Kultgegenstand. Daher rührt auch ein gewisses Misstrauen, das der Fotograf gegenüber dem technisch und motivisch perfekt getunten Bild empfindet, wenn es beim Betrachter allzu direkt auf einen Wow-Reflex abzielt. Thematisch und gestalterisch ist Roth ganz offen: Ihn faszinieren Porträts genauso wie stimmungsvolle Landschaften oder abstrahierende Strukturen. Als langjähriges Mitglied der Fotofreunde Biberach freut er sich über kritisch-produktive Kommentare, die das eigene fotografische Repertoire durch unerwartete Perspektiven und vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten bereichern.

Autor: Alexander Koschny

 

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