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Darauf legt Josefine Raichle ihren Fokus. Mit der digitalen Kamera und dem Makro-Objektiv macht sie sich auf die Suche, die Schönheit der Natur zu zeigen, die man mit bloßem Auge meist übersieht.

ZZZ Selbstportrait beDabei fotografiert die in der Gemeinde Fronreute wohnhafte Josefine Blumen und Tiere und ist von Insekten fasziniert: „Schönheit liegt im Auge des Betrachters“, meint die 13-jährige Schülerin eines Gymnasiums, die neben der Fotografie auch die Malerei liebt und dieses Jahr erfolgreich beim Malwettbewerb Jugend Creativ teilgenommen hat (Foto unten). „Mit meinen Fotos möchte ich kleine Details bei Tieren oder Pflanzen hervorheben und die Augen für Einzelheiten öffnen, um vielleicht auch ein vorgefertigtes Bild des vermeintlich Bekannten zu verändern. Vielen Menschen sind z.B. die bunten Schmetterlingsflügel bekannt - dass Schmetterlinge aus der Nähe betrachtet ganz anders aussehen, ist für viele fremd und ermöglicht eine ganz neue Sicht auf dieses Insekt. Im Gegensatz dazu verbinden viele Menschen beim Anblick von Spinnen Ekel und Furcht – aus der Nähe betrachtet verlieren die Spinnen aber sehr schnell ihren gruseligen Anblick und wirken auf die meisten interessant. Ich möchte den Blickwinkel auf die Natur verändern und zeigen, dass jedes noch so kleine Wesen einen gesunden Lebensraum verdient hat und man deshalb die Natur schützen muss. Denn fotografiert man ein vermeintlich kleines und unscheinbares Lebewesen bildfüllend, wirkt es natürlich größer und man nimmt es dadurch auch mehr wahr.“

 

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