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Ravensburg - Der Förderverein die hebammerei e.V. plant seit Sommer letzten Jahres die Eröffnung eines Geburtshauses, um für werdende Eltern ein weiteres Angebot zu schaffen. So können schwangere Frauen und Eltern wählen, ob ihr Kind zu Hause unter der Leitung einer Hebamme, in der Klinik oder im hebammengeleiteten Geburtshaus geboren wird.

Darüber hinaus plant die hebammerei e.V., die Vermittlungs- und Beratungsangebote für schwangere Frauen und werdende Eltern stärker auszubauen. Es wird eine telefonische und webbasierte Informationsvermittlung rund um die Themen Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett, Kinderwunsch und Verhütung geschaffen. Das Kursangebot soll erweitert werden und in Räumlichkeiten stattfinden, in denen eine adäquate Umsetzung der Hygiene- und Abstandsregelungen möglich ist.
Um die Angebote des Geburtshauses umzusetzen benötigt der Verein dringend eine große Wohnung bzw. ein Haus im Stadtgebiet von Ravensburg oder Weingarten. Der Förderverein ist bereits in engem Kontakt mit den Oberbürgermeistern der Städte Ravensburg und Weingarten, um mit deren Unterstützung die passende Immobilie zu finden. Oberbürgermeister Herr Dr. Rapp äußerte sich sehr positiv dazu: „Ich freue mich für den Verein, dass er Fördermittel vom Land bekommt. Das ist eine wertvolle Starthilfe, beim Aufbau des Geburtszentrums. Mit einem solchen Angebot hätten werdende Eltern eine noch größere Wahl, wo ihr Kind geboren werden soll. Nun wünsche ich mir, dass die Raumsuche erfolgreich ist.“
Die ersten Immobilien konnten schon besichtigt werden. „Der richtige Ort war noch nicht dabei!“, so Projektleiterin Antonia Göggerle-Locher. „Unser Geburtsort hebammerei sollte gut erreichbar sein, also zentral und doch im Grünen liegen. Der Bedarf an Räumlichkeiten und Fläche liegt deutlich über 200 Quadratmetern. Da kommt auch nicht jedes Objekt in Frage.“
Bei der Suche gibt es zusätzliche, wichtige Kriterien zu berücksichtigen, wie z.B. ein barrierefreier Zugang zum Objekt und die schnelle Erreichbarkeit der OSK (Oberschwaben Klinik).
„Um möglichst schnell, etwas Passendes zu finden nutzen wir all unsere Möglichkeiten. Wir stehen in Kontakt mit Maklern, den Oberbürgermeistern und nutzen Instagram sowie Facebook.“, sagt Sabine Grath, ebenfalls Projektleiterin Geburtsort hebammerei. „Wir sind bei der Suche auch auf die Unterstützung der Bürger*innen angewiesen.“, so Sabine Grath, weiter. „Für Renovierungsarbeiten haben wir schon Pläne, finanzielle Mittel und viele helfende Hände. Was uns fehlt, ist unser Geburtsort, wo wir all das Wirklichkeit werden lassen!“

 

Text: die hebammerei e.V.

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