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Ulm - „Fachkräfte sichern – Wirtschaft stärken!“ - unter diesem Motto fand am 11. Oktober im Haus der Wirtschaft der diesjährige Fachtag Schule & Wirtschaft statt. Experten aus Unternehmen und Schulen diskutierten, wie die Berufsorientierung von Jugendlichen in einer immer komplexer werdenden Arbeitswelt gelingen kann.

 Dass den Eltern bei der Berufsorientierung eine wichtige Aufgabe zukommt, betonte Dr. Thorsten Bührmann, Professor für Sozialwissenschaften und Forschungsmethodik an der Medical School Hamburg. „Eltern stellen in den meisten Fällen das zentrale Gütekriterium für die Jugendlichen zur Bewertung ihrer eigenen Berufswahlentscheidung dar. Eltern prägen mehr, als es ihnen meist bewusst ist“, so Bührmann in seinem Vortrag. „Die wichtigste Funktion ist die soziale Unterstützung der Eltern in einem ziemlich komplexen und komplizierten Prozess, den die Jugendlichen durchlaufen. Und auch die Eltern bedürfen einer emotionalen Unterstützung, denn der Berufsorientierungsprozess ist für sie genau so aufregend und auch individuell verschieden wie für die Jugendlichen selbst: Geprägt durch Unsicherheit und ‚Angst‘, etwas falsch zu machen. Eltern haben viele Fragen und benötigen sehr individuelle Strategien und verschiedene Kanäle der Ansprache. Auch sehr zielgruppenspezifisch“, so Bührmann weiter.
Martina Doleghs, Geschäftsbereichsleiterin Bildung bei der IHK Ulm betonte, wie wichtig es sei, die Berufsorientierung der Schülerinnen und Schüler schon frühzeitig im Blick zu haben. Die Berufsorientierung gelinge dann, wenn Schulen, Eltern und Wirtschaft Hand in Hand gehen. Die IHK Ulm führt das Konzept des Fachtags Schule & Wirtschaft seit Jahren sehr erfolgreich durch. Der Fachtag Schule & Wirtschaft bietet Unternehmensvertretern, Schulvertretern sowie Netzwerkpartnern die Möglichkeit, ins Gespräch zu kommen, sich auszutauschen und sich gemeinsam dem Berufsorientierungsprozess der Jugendlichen zu widmen. www.ulm.ihk24.de

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