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Ulm - Rund 100 kleine und mittelständische Ausbildungsbetriebe aus Industrie, Dienstleistung und Handel haben seit Anfang August bei der IHK Ulm eine Bescheinigung für die Ausbildungsprämie angefordert.

 Mit der Bestätigung über eine gleichbleibende oder steigende Anzahl der Ausbildungsplätze können Betriebe mit weniger als 250 Mitarbeitenden bei der zuständigen Agentur für Arbeit im Rahmen des Bundesprogramms „Ausbildungsplätze sichern“ eine entsprechende finanzielle Förderung beantragen. Im Einzelnen sollen durch das Programm Ausbildungskapazitäten erhalten und ausgebaut, Kurzarbeit für Auszubildende vermieden, die Auftrags- und Verbundausbildung gefördert und Anreize zur Übernahme im Falle einer Insolvenz geschaffen werden. „Das Programm leistet einen wichtigen Beitrag, um Ausbildungs-plätze auch in der Krise zu schützen und das bisherige Ausbildungs-niveau der Betriebe aufrecht zu erhalten“, sagt Max-Martin W. Deinhard, Hauptgeschäftsführer der IHK Ulm. Das Programm läuft noch bis zum 30. Juni 2021. Gefördert werden allerdings nur die Ausbildungsverhältnisse, die bis zum 15. Februar 2021 starten. Ausbildungsbetriebe mit maximal 249 Mitarbeitenden können eine Prämie in Höhe von 2.000 Euro pro Ausbildungsvertrag erhalten, wenn sie ihr Ausbildungsniveau im Vergleich zu den letzten drei Jahren beibehalten. Wird dieser Durchschnitt übertroffen, ist eine Förderung von 3.000 Euro für jeden zusätzlichen Ausbildungsvertrag möglich. Voraussetzung für die Auszahlung der Prämie ist das erfolgreiche Absolvieren der Probezeit.
Die IHK Ulm berät und informiert Unternehmen zum Förderprogramm unter der Telefonnummer 0731/173-133, per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und auf ihrer Website www.ulm.ihk24.de unter der Dokumentennummer 4836484.

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