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Liebe Leserinnen, liebe Leser, es ist der Tag danach: Gestern Abend war Wahl, heute wartet die Druckerei. Das Ergebnis der Bundestagswahl muss noch sacken. Schnellschlüsse sind unangebracht. Rückblickend ist festzustellen, dass die Verunsicherung riesengroß war – Wen soll ich wählen? – und die Wahl hat daran nichts Wesentliches geändert. Wie auch? 

Die Probleme sind ja durch den Urnengang nicht verschwunden. Und das Thema Migration steht stellvertretend dafür. Die Geflüchteten sind Folge und Symptome globaler Krisen und nicht deren Ursache. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass es brutale Gewalttaten gibt, die zutiefst schockieren und verängstigen. Und Gefühle sind real und damit auch prägender Teil der Realität. Darauf muss Politik reagieren, damit lässt sich aber auch infame Politik machen. Nichts leichter als das. Und 20 Prozent folgen und sind damit die zweitstärkste Kraft im neuen Bundestag. Das ist echt ein Klopper!

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Ebenso unfassbar ist, mit welch’ einer Penetranz alle Wahlkämpfer die größte Krise, mit der wir es zu tun haben, wochenlang ignoriert haben: die Klimakrise. Selbst in der „Elefantenrunde“ direkt nach der Wahl: kein Sterbenswörtchen zur „Mutter aller Krisen“. Habeck, der grüne Kanzlerkandidat, zeigte sich zwar zerknirscht, aber ohne grüne Selbstzweifel. Nun haben die Ökos zwangsläufig Zeit, sich in der Opposition zu regenerieren. Und vielleicht entdecken sie ja wieder, was sie einst auszeichnete und die Linke fröhlich für ihre Kärrnerarbeit reklamiert: Spaß und Wirksamkeit in der Opposition. Aber Achtung: da tummeln sich auch die vermeintlich Alternativen, und das sind viele.

Dabei wird man nicht umhin kommen, sich die 20 Prozent (in Aulendorf sind es sogar knapp 30 Prozent), die ihr Kreuz bei den Populisten gesetzt haben, näher anzuschauen. Denn es war schon immer falsch, die blauen Parteigänger als „Schmuddelkinder“ in die Ecke zu stellen. Man möge sich daran erinnern, dass die AfD als Professoren-Partei gestartet ist und auch nach zig Häutungen und fortschreitender Radikalisierung immer noch tief im bürgerlichen Milieu beheimatet ist. Das ist das Problem, denn BürgerInnen sind wir irgendwie alle.

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Und uns allen ist klar, dass es so nicht weitergehen kann und so auch nicht weitergehen wird. Denn dem Klima ist es völlig wurschd, ob unsere Enkelkinder noch ein gedeihliches Leben haben werden. Es liegt an uns! Deshalb ist auch der viel beschworene Politikwechsel notwendig. Nur in welche Richtung? Die Ampel hat es aus innerer Zerstrittenheit und wegen äußeren Kriegsfolgen nicht geschafft, den Richtungswechsel zu konsequentem Umwelt- und Klimaschutz einzuschlagen. Und von einer schwarz-roten Koalition mit Bundeskanzler Merz, der gerne in den Privatflieger steigt, ist ein ökologischer Umstieg nicht zu erwarten. Deshalb wird es weiterhin auf die Kids und vor allem auf deren Omas und Opas, die die Mehrheit sind, ankommen, dass dieser wunderschöne Planet uns weiterhin beheimatet, dort, wo wir leben und dass wir nicht wegen Klimakatastrophen fliehen müssen wie andernorts, ja, vielerorts. Denn Menschen in Not kennen keine Grenzen.

Dr. Roland Reck, Chefredakteur BLIX Magazin



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