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Biberach - Es geht um Kultur und deren Zukunft. Da gehört Streit dazu, insbesondere in Zeiten der Pandemie. Dabei geht es nach einem Jahr Leblosigkeit auch um das Überleben der Innenstädte, um das Zentrum, wo sich Kultur in ihrer Vielfalt präsentiert. Und wenn man in Biberach darüber sinniert, dann nimmt man gerne Zuflucht zum größten Sohn der Stadt: Christoph Martin Wieland (1733-1813), Dichter und Denker der Aufklärung. Dessen Esel aus der Erzählung „Die Abderiten“ schmückt als frivole Lenk-Skulptur den Biberacher Marktplatz.

 

Wieland hatte freilich noch keine Ahnung von Lichtspielhäusern, von denen eines der ersten 100 Jahre nach Wielands Tod (1813) die Menschen in Biberach in seinen Bann zog. Aber als Übersetzer von Shakespeares Dramen kannte Wieland das Theater als Bühne großer Emotionen und hinterließ mit seinen „Abderiten“ und deren Streit um des Esels Schatten eine bitter-süße Satire über seine Heimatstadt, in der seit nunmehr 42 Jahren die Biberacher Filmfestspiele sich zum kulturellen Aushängeschild der Biberstadt entwickelt hat – und die nun Gefahr laufen, in einem solchen Streit um des Esels Schatten einem Schildbürgerstreich zum Opfer zu fallen. Abdera ist nämlich das antike Schilda, und der Esel überlebte den Streit um seinen Schatten nicht.

Worum geht’s?
Es geht um eine Nachfolge, die gelungen schien. Adrian Kutter (78), Gründer und Übervater der Filmfestspiele, nutzte den runden Geburtstag und reichte den Regiestab zum Ende der 40. Filmfestspiele an seine Frau und Schauspielerin Helga Reichert (48) weiter. Der dynastischen Geste auf offener Bühne folgte der Segen durch den Verein Biberacher Filmfestspiele und dessen Vorstand, zu dem auch der Oberbürgermeister als 2. Vorsitzender zählt. Dem folgte 2019 eine gelungene Premiere mit Reichert als Intendantin und im Oktober 2020 Festspiele, wie es sie noch nie gab. Corona zwang zu einem rigiden Hygienekonzept und einer drastischen Einschränkung der Besucherzahl. Das „Familientreffen“ des Publikums mit Filmschaffenden litt unter dem Virus, es blieb aber seinem Konzept treu, wonach den Filmen das Gespräch zwischen ZuschauerInnen und Filmschaffenden folgte, nur die abschließende Verleihung des Goldenen Bibers und seiner Verwandtschaft fand ausschließlich online statt. Das Festival endete und der Lockdown folgte. Gerade noch mal gutgegangen. Denn die Intendantin wollte die Filmfestspiele partout als Präsenzfestival – als Plädoyer für die Kultur und das Kino in schwierigen Zeiten.

 

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Mit Abstand und Masken, aber gemeinsam: Zur Eröffnung der Filmfestspiele im letzten Jahr erschien die Festivalwelt in Biberach nur scheinbar noch in Ordnung. (v.l. Vorsitzender Tobias Meinhold, Intendantin Helga Reichert, Oberbürgermeister Norbert Zeidler) Welche Rolle die roten Schuhe des Vorsitzenden beim Zerwürfnis spielten, wird vielleicht irgendwann Stoff in einem Premierenfilm des Festivals werden – vorausgesetzt die Filmfestspiele überstehen die Krise. Foto: Georg Kliebhan

 

Das Resümee des Vorstands ist auf der Vereinswebsite nachzulesen: „Die 42. Biberacher Filmfestspiele sind nun vorbei und es liegen ganz besondere Tage hinter uns: Eine Achterbahnfahrt der Gefühle zwischen der Freude, das Filmfest als Präsenzveranstaltung erleben zu können und der Sorge um die immer weiter steigenden Infektions-Zahlen. Dank einem gut ausgearbeiteten Hygienekonzept, der hervorragenden Mitarbeit aller Beteiligten und der Loyalität unserer Gäste und Filmschaffenden hatten wir nichtsdestotrotz ein (den Umständen entsprechend) sehr erfolgreiches Filmfest auf dem wir insgesamt 45 Filme in 89 Vorstellungen zeigen konnten. Mit insgesamt 3.560 Besuchern lagen wir natürlich weit unter dem Schnitt der letzten Jahre (Im Vorjahr waren es noch rund 15.000 Besucher gewesen). (…) Wir freuen uns jetzt schon auf die 43. Biberacher Filmfestspiele, die im nächsten Jahr hoffentlich wieder in gewohntem Rahmen stattfinden können.“
Viel Lob mit Vorfreude. Aber ob die Biberacher Filmfestspiele in diesem Jahr stattfinden werden und wenn ja wie, steht trotz positiver Bilanz in Frage. Stand heute wird das Kulturhighlight aber nicht wie gewohnt stattfinden, denn die gewohnte Intendanz gibt es nicht mehr. Der Grund: Helga Reichert und der Vorstand konnten sich nicht auf eine Vertragsverlängerung einigen. Die Intendantin lehnte den Einjahresvertrag, der nach Wunsch der Vereinsmitglieder eigentlich ein Dreijahresvertrag sein sollte, wegen vieler Details, die ihr die künstlerische Leitung unmöglich mache, wie sie behauptet, ab. Statt Konzentration auf die gemeinsame Aufgabe, atmet der Vertragsentwurf, den BLIX einsehen konnte, kleinliches Misstrauen bis hin zu Betretungsverbote des Festivalbüros und Kontaktverbot zu Medien. Des Esels Schatten lässt grüßen.
Doch das Drama ist noch lange nicht zu Ende, und die Protagonisten verdienen weitere Beachtung. Denn der Vorstand lässt wissen, dass er die Entscheidung Reicherts bedauere, aber respektiere. Auch das ist auf der Vereinshomepage www.filmfest-biberach.de/ in dürren Worten nachzulesen. Freilich weiß der fünfköpfige Vorstand auch, dass mit der Demission Reicherts auch die von ihrem Ehemann gegründete und gepflegte Tradition auf dem Spiel steht. Es geht um nichts Geringeres als um die Seele des Festivals.

 

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Dieter Kosslick, 18 Jahre Direktor der Berlinale, war im letzten als Juror zu Gast bei den Biberacher Filmfestspielen. Auch er zählt zu den prominenten Unterzeichnern des offenen Briefs. Foto: Kliebhan

 

Das zumindest sehen 108 Filmschaffende so, die sich von Los Angeles über Wien bis Sofia und aus der Schweiz, Österreich und Deutschland zusammenfanden, um in einem offenen Brief an den Vorstand, die Vereinsmitglieder, den Oberbürgermeister und den Gemeinderat ihre „große Sorge“ um die Biberacher Filmfestspiele zum Ausdruck zu bringen. Es sind große Namen des deutschsprachigen Films vor und hinter der Kamera dabei. Werner Herzog aus Los Angeles und Volker Schlöndorff aus Potsdam ebenso wie Klaus-Maria Brandauer aus Wien, Senta Berger aus München und Katharina Wackernagel und Tom Tykwer aus Berlin. Und es hätten auch 100 Unterschriften mehr sein können, sagt Daniel Reich, Produzent und einer der Initiatoren des Briefs, wenn sie nicht so zeitnah auf den Biberacher Eklat hätten reagieren wollen. In nur drei Tagen sei die Liste mit über hundert UnterzeichnerInnen zustande gekommen.
Der Inhalt des Schreibens ist ein Hohelied auf das jährliche Biberacher Filmevent. „Wir alle kommen gerne nach Biberach, weil das Festival von Adrian Kutter und jetzt durch Helga Reichert und all’ die vielen helfenden Hände hervorragend organisiert ist“, loben die Filmschaffenden. „Wir kommen, weil wir in Biberach auf ein Publikum treffen, das uns neugierig, direkt, offen und warmherzig empfängt. Wir kommen, weil jede Filmvorführung in Biberach vor Publikum und unter Präsenz von Filmschaffenden stattfindet. Nur so sind die lebendigen Diskussionen nach dem Film möglich. Für diese Begegnungen sind wir dankbar. Diese Begegnungen machen Biberach einzigartig, ob im Kino, im langen Flur des Traumpalasts, in den Gasthäusern oder auf dem Wochenmarkt. Vor allem aber kommen wir, weil das Festival die künstlerische und persönliche Handschrift von Adrian Kutter trug und jetzt seit zwei Jahren von Helga Reichert trägt. Es ist ein Glücksfall für das Festival und die Branche, dass sich mit Helga Reichert eine Nachfolgerin gefunden hat, die den Grundgedanken des Festivals als Ort der Begegnung von Film und Publikum fortführt und nach und nach mit einer eigenen Handschrift versieht.“
Ohne Frage ein starkes Statement, auf das der Vorstand seinerseits mit einem langen Statement reagierte, aber nur im letzten Absatz kurz auf die großen Sorgen derjenigen eingeht, ohne die keine Filmfestspiele in der Stadt der Abderiten mehr stattfinden werden. Denn es komme auch darauf an, „wer der Gastgeber ist“, merkt Daniel Reich im Gespräch mit BLIX an und meint die Intendanz nicht den Verein. Indes der Vorstand zeigt sich unbeeindruckt. „Der offene Brief zielt zum einen darauf ab, am Familientreffen deutscher Filmemacher, also der Tradition der Biberacher Filmfestspiele festzuhalten. Dies ist die Hauptaufgabe des Vereins und wird von der Vorstand­schaft genauso gesehen. Weshalb die Umsetzung nicht mehr mit Helga Reichert geschehen kann, was der zweite Teil der Forderung ist, liegt schlussendlich an ihr selbst und nicht in der Macht des Vorstands. Die Vorstandschaft würde sich freuen, viele der Filmschaffenden die Mitzeichner des Briefs sind auch unter neuer Intendanz in Biberach begrüßen zu dürfen.“ Vorhang!

 

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Zur Geschichte: Adrian Kutter erhält im Oktober 2020 die Ehrenbürgerschaft. Von links: Alt-OB und Laudator Claus-Wilhelm Hoffmann, Ehefrau Helga Reichert, Ehrenbürger Adrian Kutter, Oberbürgermeister Norbert Zeidler sowie die beiden Kinder Stella und Jonathan. Foto: Achberger

 

Ein guter Film über das ungute Leben
Halt, das macht alles keinen Sinn. Es ist doch nicht Casino, sondern Kino, um das es geht. Und so ist es wie in einem guten Film, der das ungute Leben zeigt: über die eigentlichen Gründe schweigt man oder deutet sie nur an, um der üblen Nachrede freien Lauf zu lassen. So spricht der Vorstand von einer „Polarität“ und wirft Reichert „eklatante Einmischung in unsere Geschäftsbeziehungen zu Großsponsoren“ vor, wodurch dem Verein „ein finanzieller Schaden entstanden“ sei. Damit nicht genug: der Vorstand spricht von „mehreren Zwischenfällen“ und „weiteren Aktionen“, die dazu geführt hätten, dass man der Intendantin nur noch ein Einjahresvertrag angeboten habe. Helga Reichert: „Nach der Pressemitteilung des Vorstands muss ich mich schon wundern, warum sie mir zuvor überhaupt einen Vertrag angeboten haben.“
Umgekehrt: Die Intendantin ist noch vor den letztjährigen Filmfestspielen bei der vorangegangenen Mitgliederversammlung völlig überraschend aus dem Vorstand zurückgetreten und begründete dies mit einer stringenteren Arbeitsteilung. Nun erklärt sie: „Ich bin aus dem Vorstand ausgeschieden, da ich die dort getroffenen Entscheidungen nicht mehr mit verantworten wollte.“ Ob dabei auch rote Schuhe eine Rolle spielten, die ein örtlicher Laufschuhhersteller dem Vorstand für das Festivaloutfit zur Verfügung gestellt hat und dafür großzügig als Sponsor auftauchte, bleibt unausgesprochen, doch der Preis für das Paar Schuhe (198 Euro) ist Reichert bekannt, und sie kritisierte das Gebaren des Vorstandes auf facebook scharf.
Zur Ehrenrettung des Vorstands muss aber gesagt werden, es gibt einen inhaltlichen Grund, warum es zu keinem neuen Vertrag mit Reichert kam. Und diesen Grund führt er in seiner Presseerklärung auch als wesentlich an. Es geht angeblich um eine Zukunftsfrage, nämlich ob sich die Filmfestspiele zukünftig auch online präsentieren, indem Filme nicht nur im Kino, sondern auch vom Sofa aus geschaut werden können. „Video on Demand“ ist dafür das Stichwort. Digital soll wiederbeleben, was ein Virus lahm legte – auch Festivals.
Das ist bei anderen Filmfestivals bereits geschehen. Der Vorstand führt sie beispielhaft an: Hof, Saarbrücken, Mannheim-Heidelberg und auch in Berlin gibt es aktuell ein zweigeteiltes Festival, der Wettbewerb um die Bären erfolgte zwangsweise online, das Publikumsfestival mit dem roten Teppich soll nach Corona im Herbst folgen. Allen ist gemeinsam: Chips alleine zuhause mit Filmen auf dem Bildschirm statt Popcorn gemeinsam im Kino mit Filmen auf großformatiger Leinwand ist der Not entsprungen und nicht der Traum von Zukunft, die wieder in vollen Kinosälen stattfinden soll, so der Wunsch der Veranstalter andernorts.
Dennoch bestand der Vorstand an der Riss darauf, dass der Intendantin vertraglich zur Pflicht gemacht wird, zukünftig auch ein Online-Angebot zu machen. Nicht alle Filme, sondern nur ein paar, „denkbar wären zum Beispiel die Kurzfilme und die Dokumentarfilme“, heißt es in der Presseerklärung. Das solle neue Zielgruppen ansprechen, Behinderte integrieren und die Biber fern der Heimat erfreuen. „Dies ist in den Zeiten einer Pandemie nicht nur eine Sicherung vor dem Komplettausfall, sondern auch ein Schritt in die Zukunft“, ist sich der Vorstand sicher.
Also, die Intendanz soll’s richten, doch die weigerte sich und verzichtete lieber. Das erzürnte selbst den Oberbürgermeister, der sich in dem Streit als Moderator versuchte und scheiterte. Nicht prinzipiell sei sie gegen ein Online-Angebot, versichert Reichert im Gespräch mit BLIX. „Ich lehne ein digitales Angebot nicht grundsätzlich ab, aber es muss Sinn machen“, beharrt sie und fragt: „Was ist daran zukunftsorientiert, wenn die Zuschauer daheim sitzen und einen Film schauen? Das Besondere ist es doch gerade, die Filme mit anderen zusammen auf der Leinwand zu sehen und mit den ‚Machern‘ ins Gespräch zu kommen.“
In Biberach sind ganz offensichtlich die Fronten verhärtet, deshalb sollte man die Expertise von außerhalb zu Rate ziehen. Man kann den UnterzeichnerInnen des offenen Briefes Einmischung vorhalten, aber man kann ihnen nicht mangelnde Kompetenz vorwerfen. Und so kommt Daniel Reich, der als Produzent schon mit mehreren Filmen in Biberach war, zu dem Schluss: „Der Vorstand scheint mir nicht gut informiert zu sein.“ Warum nicht? „Weil online unheimlich viel Geld kostet“ und die rechtlichen Fragen „sehr komplex“ seien. Kein Filmschaffender komme wegen einem Video-on-Demand-Angebot nach Biberach, sondern allein wegen „des besonderen Charakters“, betont der 45-jährige Filmemacher.
Dieter Kosslick ist ein paar Jahre älter und kennt das internationale Filmegedöns wie kein zweiter in Deutschland. 18 Jahre hat der gebürtige Pforzheimer die Berlinale als Direktor geleitet und die Bären an Weltstars des Filmgeschäfts überreicht. Vor zwei Jahren trat er ab und veröffentlichte dieser Tage seine Autobiografie „Immer auf dem Teppich bleiben“. Aber der 72-Jährige kann es nicht lassen und hat seit 2019 den Juryvorsitz beim Carl-Laemmle-Produzentenpreis in Laupheim inne und war im letzten Jahr auch Jurymitglied in Biberach, wo er bereits bei der Eröffnung „die Missstimmung“ zwischen Vorstand und Intendantin gespürt habe, wie er im Gespräch mit BLIX erzählt. Der alte Hase lässt keinen Zweifel daran, was er von den Online-Ambitionen des Vorstands hält, die er als „vorgeschobenen Grund“ im Streit mit Reichert sieht. „Das ist doch lächerlich.“ Der Aufwand für ein Online-Angebot sei immens und es ließen sich „keine gigantischen Einnahmen“ damit erzielen. Die Biberacher Filmfestspiele lebten davon, „dass die richtigen Filme und die richtigen Leute zusammenkommen“, meint der Kino-Veteran. Sein Zeugnis: „Ich fand es sehr schön, wie es Helga Reichert gemacht hat.“ Kurz bevor sein Zug kommt, warnt Dieter Kosslick: „Wenn man die Geschichte des Festivals abschneidet, dann sehe ich die Zukunft nicht rosig.“ Darüber sollten die Abderiten noch einmal nachdenken.
Und dann wird sich am 30. März bei der Mitgliederversammlung zeigen, ob der Verein seinem Vorstand folgt. Vereinzelte Stimmen in der Lokalpresse fordern den Rücktritt des Vorstandes, aber die Schwäbische Zeitung, die Medienpartnerin und Sponsorin des Festivals ist, geht dem Konflikt nicht auf den Grund und fordert stattdessen: Schluss der Debatte! Und der famose Südfinder sowie der frisch vereinnahmte „Kibizz“ als Kulturmagazin(!) - alle gehören zum Medienmonopol - ignorieren das Thema völlig. Warum – es gibt neben dem Schützenfest kein bedeutsameres Kulturereignis als die Filmfestspiele in der Stadt? Das weiß auch der Einzelhandel zu nutzen, der seit vielen Jahren zum Festival einen verkaufsoffenen Sonntag anbietet.
Gegenüber BLIX erklärt die Pressesprecherin der Filmfestspiele Daniela Göbel: „Wir sind auf einem Superweg.“ Die Mitgliederversammlung solle auf jeden Fall als Präsenzveranstaltung stattfinden und „alle Fragen“ würden beantwortet. Der Vorstand habe „kein Bauchweh“, und im Unterschied zu den Filmschaffenden mache sich der Vorstand „keine Sorgen“ um die Zukunft der Filmfestspiele. Man habe bereits zwei vielversprechende Interessenten für die Intendanz, sei gut vorbereitet und habe sich über die Möglichkeit eines Online-Angebotes gründlich informiert, alles kein Problem. Den Imageschaden ignoriert die Pressefrau forsch. Es gäbe schließlich außer den 108 viele andere, die keine Kutterfans seien und den Sorgenbrief nicht unterschrieben hätten, die folglich gerne nach Biberach kämen. „Auch wir haben Kontakte“, behauptet sie und meint: „Ich bleib‘ optimistisch.“ Und das ist in diesen Zeiten tapfer.

 

Autor: Roland Reck

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