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zur BLIX-Ausgabe vom Juni 2022 zum Artikel „Wir sind alle Migranten“, S. 62

Es ist gut, wenn Völker und Nationen einander gegenseitig helfen. Deutschland, ehrgeizig wie immer, möchte auch in diesem Bereich die Nummer Eins sein. Man darf darüber nur nicht vergessen, dass auch eine Nation sich übernehmen kann.

Leuten, die die Grenzen ihrer Belastbarkeit dauerhaft ignorieren, drohen chronische Krankheiten. Man findet solche Folgen oft bei Personen, die sich für andere aufopfern, etwa im Pflegebereich. Wer dann krank wird, ist aber anderen keine Hilfe mehr, denn er braucht selber Hilfe. Wie man so tun kann, als ob Deutschlands Hilfskapazität unerschöpflich sei, ist mir schleierhaft. Ohne Rücksicht auf Verluste wird immer mehr Einsatz gefordert: Für Migranten, für die Ukraine, für das Klima, für Afrika, für die ganze Welt. Inzwischen zeigt Deutschlands Volkswirtschaft deutliche Symptome von Überlastung. Schuldenberg, Inflation und die höchste Steuerlast weltweit. Bricht unser System erstmal zusammen, ist es auch mit Helfen vorbei. Wollen wir es wirklich darauf ankommen lassen?

Mit freundlichem Gruß, Jürgen Votteler aus Bad Waldsee

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