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Vorankündigung

SZ-Ehemalige treffen sich am 27. Februar im Kulturbahnhof



Foto: Carmen Notz
Verlag und Zentralredaktion der „Schwäbischen Zeitung“, auch die Hauptdruckerei mit angeschlossenem Vertrieb, hatten jahrzehntelang ihren Sitz in Leutkirch. Der moderne Gebäudetrakt entstand 1980; der – knapp erkennbare – Altbau rechts war einst eine Textilfabrik. Der Gesamtkomplex wurde 2014 abgerissen, nachdem der Schwäbische Verlag seinen Sitz nach Ravensburg verlagert hatte. Archivbild (Februar 2013).

Leutkirch (rei) – Es werden immer weniger, die bei der „Leutkircher“ Schwäbischen Zeitung geschafft haben. Carmen Notz, die 1976 eine Lehre bei der SZ als Verlagskauffrau begonnen hatte, hat nun wieder ein Ehemaligentreffen angesetzt. Am 27. Februar kommt man im Kulturbahnhof zusammen. Beginn ist um 14.30 Uhr. „Man kann auch gerne später dazustoßen. Wie es eben passt“, sagt die Einladende. Eingeladen sind alle ehemaligen SZler, Drucker, Setzer, Redakteure, Verwaltungsleute. Einzige Bedingung: „Sie müssen in der Rudolf-Roth-Straße gearbeitet haben.“

„Alle damaligen Abteilungen sind angesprochen: Buchhaltung, Anzeigen, Technik, Redaktion, Werkstatt, Druck, Versand, ITler, Archivare …“, sagt Carmen Notz, die jahrzehntelang im Dienst der SZ gestanden hatte, unter anderem als redaktionelle Herstellerin von „Leutkirch hat was“.

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Einst in der Unteren Grabenstraße

Als Carmen Notz 1976 als Auszubildende bei der „Schwäbischen“ anfing, hatte der Neubau an der Rudolf-Roth-Straße noch gar nicht gestanden. Ihr Arbeitsplatz war in der Unteren Grabenstraße (heute Fürstlich Waldburg-Zeil’sche Verwaltung). Ihre wichtigsten Lehrmeister waren der kriegsversehrte Herr Ripberger in der Anzeigenabteilung, Frau Kohlhammer im Vertrieb und Frau Palesch, die Sekretärin von Anzeigenleiter Anton Pfaff. Sie kann sich auch noch gut an den jungen Franz-Josef Wunden erinnern, der die EDV aufgebaut hatte. „Damals hat man noch mit Lochkarten gearbeitet.“ 1980, als der Neubau in der Rudolf-Roth-Straße fertig war, zog die junge Verlagskauffrau Carmen Notz dann um in die neuen Räumlichkeiten.

„Man kann auch später dazukommen”

Carmen Notz freut sich darauf, ehemalige Berufskollegen und Weggefährten wieder zu sehen. „Jede/r kann kommen und gehen, wie er/sie möchte, was essen oder nur was trinken, was erzählen oder für sich behalten – ganz offen soll es für alle sein und gemütlich werden. Da wir bestimmt bis nach 17.00 Uhr hocken, können auch noch Arbeitende später dazukommen.“

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Der Altbau der SZ in der Rudolf-Roth-Straße. Archivbild (März 2011):

Das traurige Ende der Präsenz des Schwäbischen Verlages in Leutkirch: Abriss 2014. Heute stehen eine Seniorenwohnanlage und ein Altersheim an diesem Ort, der einst die Adresse der größten Zeitung Baden-Württembergs war (der Schwäbische Verlag – ein breit aufgestelltes Medienhaus – hat seinen Sitz heute in Ravensburg). Archivbilder: Carmen Notz

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