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La Storia: Die Geschichte der Familie de Nard

Seit 38 Jahren betreiben sie das Eiscafé Venezia, seit 24 Jahren den “Stadtwirt”



Foto: Carmen Notz
Das aktuelle Team im Eiscafe Venezia um Ferdinando (3. von links)  und seinen Bruder Paolo de Nard (vorne Mitte). Sie sorgen in der Marktstraße für besten Eisgenuss. 

Leutkirch – Es ist eine Geschichte, wie sie wohl viele italienische Familien ähnlich erlebt haben, die heute in Deutschland leben und eine Pizzeria oder ein Eiscafé betreiben. Es die Geschichte der Familie de Nard aus Belluno/Venetien, die nach einigen Stationen im Norden und Westen Deutschlands letztendlich in Leutkirch im Allgäu Fuß fasste. Heute fühlen sich die de Nards als Italo-Allgäuer. Sie sind Leutkircher geworden. Die jugendlichen Söhne schwätzen Schwäbisch.

Annette und Paolo mit ihren Zwillingen Ruben (links) und Loris, die als Jugendliche schon fleißig im Servicebereich mithelfen

Die Doppelfamilie de Nard mit Großmutter Milena und den Kindern. Das Foto stammt von 2017. Milena starb 2022.

Die Familie hat am 8. Februar 1987 das Eiscafé Venezia eröffnet, das in den vergangenen 38 Jahren zu einem beliebten Treffpunkt in der südlichen Marktstraße geworden ist. Seit 2001 haben sie zudem den „Stadtwirt“ gepachtet und zum stilvollen italienischen Ristorante/Pizzeria umgebaut. Die beiden Gaststätten bilden eine Einheit, an einem gemütlichen Eck mit Brunnen und Baumschatten, ideal auch zum Draußensitzen. Es ist eine sichere Existenz für zwei Familien, für Ferdinando und Paolo de Nard, die sich in zweiter Generation als Leutkircher fühlen, und ein Stück Stadtgeschichte mitgeschrieben haben.

Ferdinando: von Belluno nach Helgoland

Milena und Giuseppe de Nard im Jahre 1987.

Milena und Giuseppe de Nard heiraten 1961 in Belluno, 1962 kommt Sohn Ferdinando, 1964 sein Bruder Paolo zur Welt und sie wachsen in der Nähe von Belluno am Rande der südlichen Dolomiten auf. Ferdinando macht nach der Schule eine Ausbildung zum Feinmechaniker. Ein Bekannter seiner Eltern betreibt eine Eisdiele auf der Insel Helgoland und braucht dringend Hilfe. Im Sommer 1979 macht sich der 17-jährige Nando, wie ihn alle nennen, zum ersten Mal auf die lange Reise über die Alpen, durch ganz Deutschland hinauf zur Nordsee, und mit dem Schiff auf die Insel Helgoland. Er kann kein Wort Deutsch, es gibt D-Mark statt Lire.

Auch dem jüngeren Paolo erging es ähnlich. Nach der Schule arbeitete er als Florist und Gärtner und wird schon 1978 nach Deutschland „berufen“. Als 14-Jähriger reist er zusammen mit einer Tante nach Brilon im Sauerland, wo der Cousin von Mutter Milena Hilfe für sein Eiscafé braucht. Auch er lernt, wie sein Bruder Nando, schnell alle deutschen Wörter und Sätze, die man in der Gastronomie braucht.

Das Kapitel Deutschland ist 1983 vorerst beendet

Nando arbeitet auch im Sommer 1980 wieder auf Helgoland, 1981 hilft er von März bis August in der zweiten Eisdiele des Inhabers aus. Diese steht in Hildesheim. Bruder Paolo kommt nach und die Brüder arbeiten erstmals in Deutschland zusammen. Dann muss Nando ein Jahr zum italienischen Militär. Drei Monate bei Neapel, die restliche Zeit in der Nähe von Belluno. Er meldet sich für die Küche und lernt kochen. Das Kapitel, in Deutschland zu arbeiten, scheint erst mal abgeschlossen. Nach dem Militär arbeitet er in seinem Beruf als Feinmechaniker bei Belluno.

In Celle arbeitet die ganze Familie de Nard

1983 muss auch Paolo zum Militär, ist bei den Gebirgsjägern in den Dolomiten stationiert. 1984 kommt wieder eine Chance auf Arbeit in Deutschland. Die Tochter eines Bekannten der Familie hat in Celle bei Hannover ein Eiscafé und braucht jemanden im Service. Nando kann ja ein bisschen Deutsch und fährt im Sommer zur Saisonarbeit nach Celle, auch im Jahr darauf. Im Sommer 1986 fährt fast die ganze Familie nach Celle ins Eiscafé „Cortina“ zum Arbeiten. „Es war ein großes Eiscafé mit fast 20 Angestellten, wir hatten viel Arbeit und lernten hier richtig Deutsch“, erzählen die Brüder.

Das Angebot aus Leutkirch im Allgäu  

Nach der dritten Saison in Celle hatte Familie de Nard ein bisschen Geld zusammen und träumte davon, ein eigenes Eiscafé in Deutschland zu betreiben. Über eine Agentur schauten sie vor allem in Süddeutschland. Es gab Angebote von der Schwäbischen Alb bis nach Oberstdorf, eines davon war in Leutkirch. Der Zufall wollte es, dass der Café-Betreiber dort de Nardi hieß. „Das war wie ein Zeichen für uns, und die Lage in der Marktstraße hat uns sehr gut gefallen“, erinnert sich die Familie de Nard. Sie griffen zu, zogen alle nach Leutkirch und genau zum 45. Geburtstag von Mutter Milena eröffneten sie am 8. Februar 1987 ihr eigenes Eiscafé „Venezia“.

„Die meisten Deutschen kennen Venedig und den San-Marco-Platz oder die Dolomiten und Cortina. Darum heißen die meisten Eiscafés aus dieser Zeit so“, erklärt Paolo und zeigt die allererste Eiskarte von 1987, als der Kaffee noch 2 D-Mark kostete, ein Eisbecher 4 Mark und eine Kugel Eis 50 Pfennig. Das „Venezia“ kam sehr gut an und etablierte sich schnell.

Eiskarten der de Nards im Wandel der Zeit.

Die Marktstraße im Jahr 1987

In der Nachbarschaft waren 1987 zum Beispiel Elektro-Koch, „Mode für Sie“, Radio-TV-Keil, „Classics Mode“, die „Jeans-Bude“, Stefanie Ott mit Glas und Porzellan, der Gaissmaier, später der Schlecker-Markt und weiter vorne in der Marktstraße die Deutsche Bank und Schlenker-Mode, all das ist Vergangenheit. Auch die Metzgerei Brenner bzw. Klaiber gibt’s nicht mehr. Geblieben sind bis heute Uhren-Schmuck Notz sowie Lederwaren Netti, Mode Oberem, Nähmaschinen Buder und Spielwaren Zorn.

Das stattliche Haus, in dem das Venezia beheimatet ist, war um 1500 der Gasthof „Schwarzer Adler“. Um 1920 gab es noch die Metzgerei Bodenmüller mit Eingang gegenüber von Uhren-Notz. 2004 haben die de Nards als Pächter alles gründlich renoviert. Wo die Türe und das Metzgerei-Schaufenster war, haben sie zwei große Fenster einbauen lassen, und damit mehr Helligkeit ins Café gebracht. Auch in eine neue Innenausstattung mit großer neuer Eis-Theke wurde investiert.

Ausgefallene Eissorten – Nando experimentiert gerne

Nando hatte in Celle das Eismachen von der Pike auf gelernt und sich immer fortgebildet. In den 90er-Jahren kamen zu den gängigen Sorten wie Vanille, Schoko, Banane und Erdbeer neue und später auch ausgefallenere Eissorten und -farben dazu wie das karibikblaue Schlumpf-Eis, das grüne After-Eight, das leckere Tiramisu und sogar Sorten mit Kräutern wie Basilikum.

Nando, der Eismacher. Seit fast 40 Jahren versorgt er Leutkirchs Leckermäuler mit seinen kalten Kreationen.

Nandos Reich: die blitzblanke Eis-Küche.

Nando im Jahre 2009.

„Ich hab immer experimentiert und Neues ausprobiert. Darunter ist auch ein Gorgonzola-Eis mit Honig und Walnuss oder das Dulce de Leche – ein altes italienisches Rezept mit karamellisierter Milch, genannt Alpenliebe, oder ganz aktuell das Dubai-Eis mit weißer Schokolade und Pistazien“, erzählt Nando, der vom Feinmechaniker zum feinen Eismacher geworden ist. Das Geheimnis der Eismacher sei der Zuckeranteil in der Masse, verrät er. Bei Fruchtsorten müssen es mindestens 20 Prozent Frucht sein. Paolo hat vom großen Bruder Eismachen zwar gelernt, doch der Service macht ihm viel mehr Spaß, es ist sein Metier.

Paolo bei seinen Gästen.

Wie der Vater so der Sohn. Ruben serviert. Er wie auch sein Zwillingsbruder Loris helfen feste mit.

2001 wird der „Stadtwirt“ neu verpachtet – Familie de Nard greift zu

Ältere Leutkircher erinnern sich: Früher war im kleinen Laden neben dem Stadtwirt das Geschäft Schneele-Corsett. 1996 hat hier Annette Kling ein Miederwarengeschäft eröffnet. Es funkte zwischen ihr und Paolo und im Jahr 2000 heiratete sie den netten Italiener von nebenan. 2001 wird der „Stadtwirt“ von der Brauerei Härle neu verpachtet und die de Nards werden gefragt, ob sie das übernehmen möchten.

Die Familie entschied sich dafür und machte aus dem urigen Stadtwirt ein typisch italienisches Ristorante mit Pizzeria. Die Gaststätte läuft bis heute prima, ist ein beliebtes Lokal, und als Nachtisch gibt es unter anderem das Eis vom „Venezia“. 2010 bekommen Paolo und Annette Nachwuchs. Die Zwillinge Ruben und Loris kommen zur Welt. Nando und seine Frau Barbara aus Sardinien haben zwei Kinder, Zoe und Matteo. Annette hilft im Service im Stadtwirt, oder im Eiscafe, je nach dem, wo gerade viel los ist. Die Familien helfen immer zusammen, egal was kommt. Ihr Team ist gut aufgestellt, der „große“ Nello ist seit mehr als 20 Jahren im Service tätig.

Musiknächte, Kinderfest, Also-Festival und Public Viewing

Public Viewing im Jahre 2014.

In den 38 Jahren hat sich viel verändert in der Marktstraße, es wurde neu gepflastert und es gilt Schritttempo, die Währung wurde auf Euro umgestellt, bei neuen Events in der Stadt machen die de Nards mit, beide Familien sind voll integriert, kennen viele Gäste beim Namen. Ob Fasnet, Frühlingsfest oder (früher) Walpurgisnacht, Kinderfest, die ALSO-K4-Nacht, das Musikanten-Hüpferl, die Aktion „Leutkirch isst gut“ – die de Nards machen mit. Auch Public Viewing bei Fußball-Events wird angeboten, drinnen wie auch im Freien. Die beschauliche, geraniengeschmückte Ecke mit dem Martinsbrunnen und den schönen Fachwerkhäusern ist beliebt bei Leutkirchern und Gästen. Die de Nards freuen sich, dass ihre beiden Lokale oft ein internationaler Treff sind. Vor einigen Jahren machte sogar die „Radeltour der Eismacher in Deutschland“ einen Stopp im Leutkircher „Venezia“.

Zigaretten-Werbung am Sonnenschirm. Die Aufnahme stammt von 1989.

Die Saison geht von der Fasnet bis Mitte Dezember

Vater Giuseppe de Nard half seinen Söhnen zehn Jahre lang im Café, er verstarb vor 25 Jahren. Mutter Milena half an der Theke, bis sie 79 Jahre alt war. Drei Wochen nach ihrem 80. Geburtstag starb sie 2022 im Kreise ihrer Lieben. Sie war der ruhende Pol, der Mittelpunkt der Familie. Sie sah immer die vielen kleinen Arbeiten rund um den Service, kümmerte sich nicht nur um die Gäste, sondern auch um die Enkelkinder, als sie klein waren. Sie erzählte gerne von ihrem ersten Tag in Deutschland, als sie 1960 mit 18 Jahren nach Bielefeld in einer Eisdiele kam. „Es war sehr spannend, alles war neu, die Sprache, das Essen, die Menschen. An meinem 1. freien Tag, am 1. Mai 1960, hab ich sogar den Bundeskanzler Konrad Adenauer gesehen“, erzählte sie oft begeistert.

Die Saison im „Venezia“ geht von der Fasnet im Februar bis Mitte Dezember, dienstags ist Ruhetag. Im Winter gönnen sich die de Nards ein paar Wochen Pause, und besuchen auch mal Belluno, Freunde und Bekannte. „Früher haben wir zusammen fast ganz Südamerika bereist, von Venezuela über Peru bis nach Feuerland oder waren in Kuba oder Australien“, erzählen Ferdinando und Paolo über ihre Reiseziele im Winter.

Ohne ein tüchtiges Team geht es nicht. Die Familie de Nard wird unterstützt von etlichen Mitarbeitern. Unser Bild zeigt Giovanna.

Espresso an der Bar und viel mehr

Das „Venezia“ im Herzen Leutkirchs ist ein beliebter Treff für jedermann. Man kommt zum Kaffee- und Cappucino-Trinken, für einen Espresso an der Bar, man genießt die großen und kleinen Eis-Variationen, die Kinder freuen sich über lustige Eisbecher mit Pinocchio oder Spaghetti-Eis. Ob sonntags nach dem Gottesdienst, montags am Markttag, beim Kinderfest oder beim Altstadt-Sommerfestival oder einfach nur zum Feierabendhock – das „Venezia“ ist trotz kaltem Eis ein „Hotspot“.

Das Eis vom “Venezia” – einfach schmackhaft.

Vor dem “Venezia” sitzen – das macht Laune.

„Wir sind Italo-Allgäuer“

„Leutkirch ist unsere Heimat, nicht Italien, nicht Belluno. Da gehen wir nur als Besucher hin. Wir sind Italo-Allgäuer und fühlen uns hier wohl. Unsere Kinder sind hier zur Schule und aufgewachsen, sie schwätzen Schwäbisch. Die Zwillinge Ruben und Loris spielen beim FC Leutkirch Fußball, der Sohn von Nando beim FC Wuchzenhofen, die Tochter ist im Basketball beim SV Gebrazhofen. Das Allgäu ist wie die Region um Belluno, die Alpen sind in der Nähe, das gefällt uns“, sagen die de Nards überzeugend. Sie danken allen Gästen und Menschen, die sie mehr als drei Jahrzehnten unterstützt und bestärkt haben. „Grazie mille!“
Text: Carmen Notz

Fotos: aus dem Album der Familie de Nard; Archiv Carmen Notz; die aktuellen Bilder stammen vom Kinderfestsonntag 2025

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BILDERGALERIE

Fotos: Carmen Notz, Familie de Nard

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