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Extremismusprävention in Schulen

Polizei bringt Theaterstück nach Leutkirch



Leutkirch – Das Polizeipräsidium Ravensburg geht mit einem Theaterprojekt in vier Schulen im Landkreis Ravensburg. Ziel ist es, die Schüler/innen für extremistische Aussagen zu sensibilisieren und für Toleranz und Empathie zu werben.

Dabei kooperiert die Polizei mit zwei Schulen in Leutkirch. Am 18. Juni ist das Theater in der Geschwister-Scholl-Schule zu Gast und am 11. Juli findet die Aufführung im Hans-Multscher-Gymnasium statt. Näheres hierzu zum gegebenen Zeitpunkt.

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Nachstehend ein Überblick zum Projekt mit Inhaltsangabe zum Stück:

Das Referat Prävention des Polizeipräsidiums Ravensburg hat sich zusammen mit ihren schulischen Partnern aufgemacht, gegen die Spaltung der Gesellschaft zu wirken und für mehr Respekt und Toleranz zu werben. Gegen Radikalisierungstendenzen soll ein klares Zeichen gesetzt werden. Hierzu ist es den Beamten gelungen, viermal das präventive Großprojekt “Achtung?!” an die Schulen der Region zu holen. Kernstück dabei ist die interaktive Theatergruppe Q-Rage. Polizeipräsident Uwe Stürmer äußert sich überzeugt von der Darbietung:

“In dem Theaterstück werden typische Radikalisierungsverläufe jugendgerecht vermittelt und junge Menschen sehr anschaulich über die perfiden ekrutierungsmethoden von Extremisten aufgeklärt.” Das vom Kompetenzzentrum gegen Extremismus in Baden-Württemberg (KONEX) vollfinanzierte Projekt will die Teilnehmenden über Radikalisierungsmechanismen sensibilisieren und zum Mitdenken anregen. In dem Theaterstück werden die zwei Jugendlichen und Sandkastenfreunde Lina und Tarek dargestellt. Als Lina wegen des Jobwechsels ihres Vaters wegziehen muss, bleibt Tarek ohne seine beste Freundin zurück. Da auch Lina zunächst ohne Anschluss am neuen Wohnort ist, leiden beide unter ihrer Situation und finden zunächst keinen Trost.

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Doch dann finden sie neuen Anschluss, sie werden beide in jeweils unterschiedliche extremistische Kreise gezogen. Tarek, dessen Vater Türke ist, in eine militante islamistische Organisation. Lina lernt einen Jungen kennen, der sie mit Rechtsrock und geschickter Beeinflussung ins rechtsextreme Milieu zieht. Als die beiden sich schließlich an ihrem alten Lieblingsort wiedertreffen, ist von der ursprünglich innigen Freundschaft nichts mehr übrig.

Ihr Wiedersehen endet im Streit: sie beschimpfen und verletzen sich, schreien sich wütende Hassparolen an den Kopf. Es gelingt ihnen nicht, den Weg zueinander wiederzufinden. Jeder bleibt in seinem Tunnel stecken. Beide Lager brauchen einen Sündenbock – etwas, worauf sie ihren Hass projizieren können. Das sind Lina und Tarek nun füreinander geworden: Hassobjekte. Ihre Welten sind grundverschieden und Toleranz oder Respekt gibt es in deren radikalen und menschenverachtenden Weltanschauungen nicht. “Die Welt ist nicht schwarz und weiß. Die Welt ist bunt!” – so die glasklare Botschaft am Ende der Aufführung. Sehnsüchte und Fragen von Jugendlichen werden thematisiert, genauso wie der Prozess der Radikalisierung: “Ist Lina ein Nazi?” – “Woran kann man eigentlich erkennen, dass jemand radikalisiert ist?” – “Welche Probleme hat Tarek?” – “Wie konnte es funktionieren, dass Lina und Tarek am Ende in ihrem Hass gefangen sind?” Diesen und vielen anderen Fragen nähert sich das Stück zusammen mit den beteiligten Schulklassen. Zum Projekt “Achtung?!” gehört neben dieser Theaterinszenierung auch eine Nachbereitung des Stückes.

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Mit dieser Präventionsmaßnahme erreichen die Präventionsbeamten mehr als 900 Schülerinnen und Schüler, sowie Lehrkräfte und sonstige Multiplikatoren aus dem Landkreis Ravensburg




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