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Der Gemeinderat fasste Baubeschluss

Kindergarten St. Hedwig erhält Anbau



Kißllegg – Mittwochabend, 10. Dezember. Ab 18.00 Uhr versammelt sich der Kißlegger Gemeinderat im Esthersaal des Neuen Schlosses. Einer der Tagesordnungspunkte dabei: Der Anbau des St. Hedwig-Kindergartens im kommenden Jahr. Die Kosten belaufen sich auf ingesamt rund 2,7 Millionen Euro.

So wird der Anbau des Kindergartens St. Hedwig aussehen (Ansicht von Westen).  Bauamtsleiter Manfred Rommel zeigte diese Zeichnung am Mittwochabend dem Kißlegger Gemeinderat. 2026 soll gebaut werden.

“Die Preise im Hochbau steigen immer noch. Und zwar markant.” So Hochbauamtsleiter Rommel am Mittwochabend im Gemeinderat.  Also keine Zeit verlieren. Deshalb empfiehlt Rommel dem Rat, ab jetzt dem Bauamt die Ausschreibungen für den Anbau an St. Hedwig zu erlauben. Das tun die Rätinnen und Räte einstimmig.  Mit den Planungsleistungen wird das Architekturbüro Sauer-Baumanagement GmbH beauftragt.

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Stimmen der Räte

CDU-Fraktionsvorsitzender Christoph Dürr bittet um “belastbare Kostenaufstellung”. “Wir werden großes Augenmerk auf die Kosten legen”, versichert Bürgermeister Dieter Krattenmacher.

Silke Monk (Grüne) weist darauf hin, dass der Anbau auf einer bisherigen Grünfläche stehe. “Können sich die Kinder den noch bewegen?”, will Monk wissen. Baamtschef Rommel sichert dies zu. Der Bewegungsraum befinde sich sogar näher an den Räumen des Nachwuchses als bisher.

Stefanie Halder (Freie Wähler Kißlegg) fragt, ob der so umgebaute Kindergarten St. Hedwig dann “genau gleich viele Flächen aufweist wie vorher”. Manfred Rommel bestätigt das. Monika Dobler (SPD) schließt aus den Antworten der Verwaltung: “Das wäre ein Gewinn für Kißlegg.”

Die gewählten Rätinnen und Räte fassen am Mittwochabend dann einstimmig folgenden Beschluss: “Der Gemeinderat vergibt die ergänzenden Planungsleistungen zum Anbau des Kindergarten St. Hedwig an das Architekturbüro Sauer-Baumanagement GmbH und ermächtigt die Verwaltung, weitere Fachplanungsleistungen zu vergeben und die Baumaßnahme auszuschreiben.”
Julian Aicher





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