Skip to main content
ANZEIGE
25 Jahre „JazzSingers“ und „Modern Voices“

Jubiläumskonzert zweier Chöre des Liederkranzes Kißlegg



Foto: Fritz Rinninger
Wenzel Weiland mit einem Teil seiner Sängerschar.

Kißlegg – Am 17. Mai fand um 20.00 Uhr das Jubiläumskonzert zweier Chöre des Liederkranzes Kißlegg in der gut gefüllten Mensa des Schulzentrums Kißlegg statt. Der 1909 gegründete Liederkranz feierte das 25-jährige Bestehen seiner Formationen „JazzSingers“ und „Modern Voices“ mit einem abwechslungsreichen Programm. Die musikalische Leitung aller drei Chöre des Liederkranzes (neben den genannten besteht noch der Canto classico) liegt bei Wenzel Weiland, der neben den Chören des Kißlegger Liederkranzes zudem die Kirchenchöre aus Christazhofen und Eisenharz sowie den Jungen Chor Argenbühl leitet.

Die Begleitmusiker

ANZEIGE

Das Konzert wurde musikalisch von Johannes Tress am Klavier, Lukas Prasser an der Gitarre, Magnus Stiefenhofer am Bass und Dominik Peter an den Drums begleitet. Um die Technik kümmerte sich Frank Ehrhardt. Unter den Gästen befanden sich unter anderem Mitglieder befreundeter Chöre, der Kißlegger Bürgermeister Dieter Krattenmacher und einige Ehrenmitglieder des Liederkranzes. Die Mitglieder des Liederkranzes erklärten, dass Musik Ereignisse, Momente, Trauer und auch Begegnungen beschreiben könne.

Von Grönemeyer bis Coldplay

Nach der Begrüßung durch Nadja Abt wurde das Konzert durch die ModernVoices mit dem Song „The Greatest Show“ aus dem Film „The Greatest Showman“ eröffnet. Dieser basiert auf der wahren Geschichte des amerikanischen Showmasters P. T. Barnum. Mit „Alles das kann nur Musik“ von Carsten Gerlitz und Oliver Gies gelang es den Modern Voices, die emotionale Kraft und verbindende Wirkung von Musik aufzuzeigen. Es folgten „That’s What Friends Are For“ von Burt Bacharach und Carol Sager, „Nette Begegnung“ von Oliver Gies und „Tears in Heaven“ von Eric Clapton. Wie die Sänger des Liederkranzes erklärten, geht es in dem Lied „What about us“ von Pink nicht, wie die meisten vermuten, um ein Liebespaar. Das Lied sei tiefpolitisch und frage, was mit den „einfachen Menschen“ passiere. Den Abschluss des ersten Abschnitts bildeten die Songs „Viva la vida“ (zu Deutsch: „Es lebe das Leben“) von Coldplay, „Halt mich“ von Herbert Grönemeyer und „Pata Pata“ von Miriam Makeba.

ANZEIGE

Nach der Pause die JazzSingers

Nach der Pause, in der das Publikum die Möglichkeit hatte, etwas zu essen und zu trinken, waren die JazzSingers an der Reihe. Sie begannen mit dem zeitlosen Klassiker „Fly Me to the Moon” von Bart Howard. Es folgten „Human” von Rag’n’Bone Man und „Mr. PC” von John Coltrane. Das vierte und letzte Lied der JazzSingers war „Crazy Little Thing Called Love” von Freddie Mercury. Mercury habe den Song, wie die Mitglieder des Liederkranzes erklärten, binnen 20 Minuten in einer Badewanne im Bayerischen Hof in München geschrieben. Aus diesem Grund nennen die Mitglieder des Liederkranzes den Song liebevoll „den bayerischen Badewannen-Song“.

Nach den vier Liedern der JazzSingers war es noch einmal Zeit für die Modern Voices. Sie begeisterten das Publikum mit den Stücken „Run to You” von “Pentatonix”, „Feeling Good” von L. Bricusse und A. Newley, „Fields of Gold” von G. M. Summer und dem Song „Proud Mary” von Ike und Tina Turner. Als Zugabe sangen die Modern Voices die Songs „Music Brings Us All Together“ und noch einmal den Song, mit dem das Konzert eröffnet wurde: „The Greatest Show“.

ANZEIGE

Durchs Programm führten Beate Berkmann und Wolfgang Engelhardt.

Dank an Wenzel Weiland

Zum Ende des Konzerts dankte Iris Kunzendorf namens des Liederkranzes dem musikalischen Leiter Wenzel Weiland. Er verlange zwar musikalisch viel von den Sängerinnen und Sängern, bleibe aber immer ruhig und entspannt. Weiland erklärte, dass der Weg bis zum Konzert zwar von viel Arbeit geprägt gewesen sei, diese aber gemeinsam viel Spaß gemacht habe.
Text und Fotos: Fritz Rinninger

ANZEIGE

Die Sängerschar nimmt den Schlussbeifall entgegen und verneigt sich vor dem Publikum.



LINKS


NEUESTE BEITRÄGE

Kisslegg
Eva Zitzls Fotos

Vor 120 Jahren …

Kißlegg – Unsere fotografierende Leserin Eva Zitzl hat bei einer Tour rund um Kisslegg am 7. Februar bei Fischreute das Zeppelindenkmal entdeckt. Es trägt folgende Inschrift, welche in einen Zeppelinumriss geschrieben ist: Hier landete am 17. Jan. 1906 in Sturm und Not der Bezwinger der Lüfte Graf ZEPPELIN.
28. Februar, Neues Schloss, 20.00 Uhr

Krieg und Frieden in der Welt: Verteidigungspolitischen Sprecher der SPD spricht

Kißlegg – Zu einem Gespräch mit dem verteidigungspolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Falko Droßmann über aktuelle und künftige Herausforderungen, internationale Konflikte und Deutschlands Beitrag zu einem sicheren und handlungsfähigen Europa lädt Bürgermeister Dieter Krattenmacher am 28. Februar in das Neue Schloss ein (20.00 Uhr). André Radke wird die Veranstaltung, die zur Reihe „Kißlegger Schlossgespräche” gehört, eröffnen und den Abend moderieren. Im Anschluss an die Ausführu…
Franz Raml und Co. bei Kisslegger Schlosskonzert

„Beethoven and friends“: Musik aus Wien um 1820

Kißlegg – Im historischen Ambiente des Neuen Schlosses Kisslegg stellt Franz Raml am Hammerflügel zusammen mit seinen bewährten Trio-Partnern aus dem Hassler-Consort – German Echeverri Chamorro, (Barockvioline) und Pavel Serbin (Barockcello) – Musik aus Wien um 1820 vor. Das Konzert in der Reihe “Kißlegger Schloss-Konzerte” findet am 6. März statt (19.00 Uhr). Der Vorverkauf ist angelaufen.
8. Februar, 24.00 Uhr: 21 Kilometer für Kinder in Indien

Nächtlicher Solidaritätslauf in Kißlegg parallel zum Goa-Halbmarathon

Kißlegg / Goa (Indien) – Während am 8. Februar Andi und Hieli beim Goa-Halbmarathon in Indien an den Start gehen, haben Simon, Marius und Isidor in Kißlegg ebenfalls eine sportliche Herausforderung angenommen – mit einem besonderen Zeichen der Solidarität: einem nächtlichen Halbmarathon bei heimischen Temperaturen. Kurz nach Mitternacht machen sich die drei Freunde mit Stirnlampen auf den Weg. Ihr Ziel: 21 Kilometer, exakt die Distanz des Halbmarathons in Goa. Damit wollen sie symbolisch zeit…
Bürger für Bürger

Neujahrsempfang bei der Nachbarschaftshilfe

Kißlegg – Die erste Teamsitzung der Helferinnen und Helfer fand dieses Mal im Kaplaneihaus statt. Der Raum war ein wenig zu klein für die 32 Personen, die sich gut gelaunt einfanden. Nach einem Begrüßungsgetränk gab es den traditionellen Rückblick auf das abgelaufene Jahr durch die Einsatzleiterin Gaby Hüber. Die Anwesenden staunten selbst über die präsentierten Zahlen:
ANZEIGE

MEISTGELESEN

Kißlegg
Zunftmeisterempfang der Narrenzunft Schoafböck Arnach

Großer Bahnhof für scheidenden Zunftmeister Andreas Kowalewski

Arnach – Zum dritten Mal veranstaltete die Narrenzunft Schoafböck Arnach ihren Narrensprung. Beim Zunftmeisterempfang in der Festhalle vor dem Narrensprung wurden die Leistungen von Andreas „Kowa“ Kowalewski, in dessen Amtszeit als Zunftmeister diese Narrensprünge fielen und der nach der Saison sein Amt abgeben wird, von allen Seiten gewürdigt.
mit Bildergalerie
veröffentlicht am 3. Februar 2026
Narrensprung Arnach

Beste Laune und sehr viele närrische Besucher

Arnach – Zum dritten Mal organisierte die 1999 gegründete Narrenzunft der Schoafböck Arnach ihren eigenen Narrensprung und zum dritten Mal war Zunftmeister Andreas Kowalewski „Chef de Mission“, der nach dieser Saison sein Amt abgeben wird.
mit Bildergalerie
veröffentlicht am 3. Februar 2026
Die Vereine landwirtschaftlicher Fachbildung laden ein

Mannes Sangesmannen am 28. Februar in Ziegelbach

Ziegelbach – Die Vereine landwirtschaftlicher Fachbildung laden am Samstag, 28. Februar, in den Dorfstadel nach Ziegelbach zu einem unterhaltsamen Abend mit Mannes Sangesmannen ein. Für das leibliche Wohl ist mit einer kleinen Auswahl an Speisen und verschiedenen Getränken gesorgt. Beginn ist um 20.00 Uhr (Einlass: 19.00 Uhr). Der Vorverkauf ist angelaufen; Karten gibt es in den  BAGs Unterschwarzach und Bad Waldsee (sowie Gossetsweiler).
Leserbrief

63,00 € für die Bus-Fahrt Immenried – Kißlegg?

Unser Leser Peter Schön kritisiert erneut die App des Verkehrsverbundes „bodo“
Bernd Mauchs Kißlegg-Kalender

Das Februar-Blatt gilt der ehemaligen Eisenhandlung Kling

Kißlegg – Das Kalenderblatt vom Februar 2026 in Bernd Mauchs Kißlegg-Kalender ist der ehemaligen Eisenhandlung Kling in der Jägerstraße gewidmet. Das Gebäude wurde ca. 1752 errichtet, ist also eines der ältesten Häuser in Kißlegg. Ortsheimatpfleger Bernd Mauch stellt seinen Kalender vor:

TOP-THEMEN

Kisslegg
Kißlegg (rei) – Der Kißlegger „Löwen”, ein denkmalgeschütztes Gebäude im Herzen des „Fleckens”, wird derzeit von der …
Kißlegg – Am 19. Februar wird der Bürgerschaft der Wärmeplan der Gemeinde Kißlegg in einer Entwurfsfassung vorgestell…
Kißlegg – Freitagnachmittag, 23. Januar kurz nach 16.00 Uhr im Neuen Schloss Kißlegg. Ministerialdirektorin Isabel Kl…

Einzelhandel, Dienstleistungen und Handwerk in Allgäu-Oberschwaben

VERANSTALTUNGEN

Kisslegg