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ADFC-Ortsgruppe Isny/Argenbühl

“Themenabend Radfahren” im Rahmen der Jahreshauptversammlung



Foto: Christian Schättiger

Isny – Die Ortsgruppe Isny/Argenbühl des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) veranstaltete am
27. November einen “Themenabend Radfahren”, welcher im Rahmen der Mitgliederversammlung des
Vereins stattfand.

Dazu kamen rund 20 Personen im Energie-Haus des Gymnasiums Isny zusammen. Ihnen wurde ein umfangreiches Vortragsprogramm zu sehr interessanten Themen präsentiert:

Zum Auftakt ging Farina Schättiger, 2. Vorsitzende der Ortsgruppe, der Frage nach: “Gehweg, Radweg, Fahrbahn – Wo fahre ich Rad?” Dabei erklärte sie, dass die Straßenverkehrsordnung eindeutig sei: Fahrzeuge, und somit auch Fahrräder, gehörten auf die Fahrbahn. Einzig, wenn ein rundes, blaues Schild einen benutzungspflichtigen, straßenbegleitenden Radweg ausweise, dürfe man mit dem Rad nicht auf der Fahrbahn fahren. Da sich Radfahrerinnen und Radfahrer auf der Fahrbahn allerdings oft als Hindernis im Verkehrsfluss fühlen würden, wies Schättiger auf die Radpiktogramme, Schutzstreifen und Radfahrstreifen hin, welche in Isny oft auf der Fahrbahn aufgebracht seien. Diese würden allen Verkehrsteilnehmern verdeutlichen: Hier fahren Fahrräder auf der Fahrbahn.

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Dank an die Stadt Isny

Ein Dank wurde an dieser Stelle an die Stadt ausgesprochen, die alljährlich am Straßenrand Banner aufstelle, welche die Autofahrer auf den Überholabstand von 1,5 m zu Radfahrern hinweisen.
Weil sich der ADFC nicht nur für Menschen mit dem Rad, sondern auch für Fußgängerinnen und
Fußgänger einsetzt, wurde das Radfahren auf dem Gehweg ausführlich besprochen. “Der Gehweg
heißt Gehweg, weil man dort zu Fuß geht.”, betonte Schättiger. Einzig Kindern unter 10 Jahren samt
einer Begleitperson sei das Radfahren auf dem Gehweg erlaubt. In Isny seien Geh- und Fußwege
zwar oft durch ein Zusatzschild für den Radverkehr freigegeben, in diesen Fällen hätten Fahrräder
auf dem Gehweg allerdings nur Gastrecht. Dies bedeute Rücksichtnahme auf Fußgänger und
insbesondere Schrittgeschwindigkeit.

In Fahrradstraßen stünde hingegen der Radverkehr im Vordergrund, hier hätten Kfz nur Gastrecht.
In Isny gilt daher im General-Moser-Weg, in Teilen der Kastellstraße, im Schützenweg und in der
Seidenstraße: Tempo 30 für alle, nebeneinander Radfahren ist erlaubt und Autos haben sich dem
Radverkehr unterzuordnen.

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Gastredner Verkehrsexperte Manfred Schlitter

Nach diesem Überblick über die Radinfrastruktur wurde ein Gastredner begrüßt. Isnys
Verkehrsexperte Manfred Schlitter hatte sich die Zeit genommen, um den Themenabend mit seiner
Expertise zu bereichern. Er konnte von einigen Maßnahmen berichten, die in letzter Zeit umgesetzt
wurden, um den Radverkehr in und um Isny angenehmer und sicherer zu machen: Auf Teilen der
Karl-Wilhelm-Heck-Straße sei jüngst der Bereich mit Tempo 30 vergrößert worden und auf einem
Streckenabschnitt der K8016 bei Unterried wurde die Geschwindigkeit von 100 km/h auf 70 km/h
gesenkt. Außerdem stünde noch die Öffnung von einigen Einbahnstraßen für den Radverkehr in
Isnys Innenstadt an. Mit diesen Maßnahmen wird erstmalig ein Teil der Fortschreibung des Isnyer
Radverkehrskonzepts umgesetzt. Dass sich die Stadt hier klar für die verstärkte Sicherheit der
schwachen Verkehrsteilnehmer ausspricht, wurde in der Runde begrüßt und Herrn Schlitter für sein
stets offenes Ohr gedankt.

Robert Blaser-Sziede zum aktuellen Stand des Radverkehrskonzepts

Robert Blaser-Sziede, 1. Vorsitzender der Ortsgruppe, gab zum Abschluss noch Einblicke in den
momentanen Stand des Isnyer Radverkehrskonzepts. Die Stadt bemühe sich um Fördergelder für
die Realisierung der notwendigen Umbau- und Anpassungsmaßnahmen. Es sei ein langer Prozess,
der von allen Akteuren Geduld und Durchhaltevermögen erfordere.

Am Ende des Abends ist klar: Die ADFC-Ortsgruppe Isny/Argenbühl setzt sich für sicheres und
attraktives Radfahren ein und wird auch in 2026 mit einigen Aktionen das Thema Radfahren in Isny
in den Mittelpunkt stellen.

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