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Für Arnach, Bad Wurzach (Stadt), Haidgau und Seibranz

Ausschuss benennt Ortsheimatpfleger



Bad Wurzach – Der Verwaltungs- und Sozialausschuss des Gemeinderates ließ sich über die Arbeit des Vereines Arbeitsgemeinschaft Heimatpflege (AG) württembergisches Allgäu, bei dem sowohl die Stadt als auch der Heimatverein Wurzen Mitglied sind, von dessen Vorsitzendem Stephan Wiltsche über die Betätigungsfelder der AG und der Ortsheimatpfleger informieren.

Die Stadt Bad Wurzach ist auf der Suche nach Ortsheimatpflegern, um die Arbeit des Vereines zu unterstützen. Stephan Wiltsche, der von unserer Heimat liebevoll von einer „sakralmöblierten Landschaft“ spricht, umriss in einem kurzen Sachvortrag die Betätigungsfelder und Möglichkeiten, in denen die Ortsheimatpfleger aktiv werden können. Diese können neben Geschichtsforschung, Denkmalpflege und der Sicherung musealer Gegenstände auch etwa Themenbereiche wie Mundart, Volksmusik- und -Tanz, Kirchenmusik, aber auch Esskultur oder Brauchtum umfassen. Ein Ortsheimatpfleger benötige ein gewisses Maß an Gespür für Altes. Er bildet die Schnittstelle zu Verwaltung und Bauamt und solle alle zwei Jahre Bericht erstatten.

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Fragen und Anregungen der Räte

Auf die Frage von Franz-Josef Maier (Mir Wurzacher), auf welchem Wege dies geschehe solle, erklärte Wiltsche: „Die Ortsheimatpfleger in den Ortschaften berichten dem Ortschaftsrat, in der Stadt wird dem Gemeinderat berichtet.“

Bernhard Schad (Freie Wähler) fragte, ob der Stadtarchivar da in irgendeiner Form eingebunden sei. Bürgermeisterin Alexandra Scherer antwortete ihm: „Nein, dieser hat andere Aufgaben zu erledigen.“

Sowohl Rainer Deuschel (Grüne) als Norbert Fesseler (FW) begrüßten die Initiative und halten sie für eine gute Sache. Letzterer brachte auch den Namen der Historikerin Gisela Rothenhäusler ins Spiel.

Bürgermeisterin Scherer konnte für Arnach Gebhard Baumann und für Bad Wurzach Dr. Siegfried Roth und für Haidgau den bereits in der Vereinsliste aufgeführten Alfred Engelhardt nennen; Engelhardt hatte sich in der letzten Zeit für den Friedenshain und das Friedenskreuz besonders eingesetzt hatte. Ganz aktuell habe sich für Seibranz Siegfried Stampfer gemeldet. „Wir haben zwar einige Namen, aber alle, die mit machen wollen, sind uns herzlich willkommen.“

Nachdem der Name Siegfried Stampfer für Seibranz im Beschlussvorschlag der Vewaltung ergänzt worden war, erfolgte die Abstimmung durch den Ausschuss einstimmig.
Uli Gresser

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