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Mit Fackeln begaben sich Bundeswehr-Reservisten hoch zur Kapelle

Weihnachtsmarsch nach St. Sebastian



Foto: Rudi Martin
Bundeswehr-Reservisten und Bürger von Haisterkirch zogen am vergangenen Samstag mit Fackeln hoch zur Sebastianskapelle, wo eine ökumenische Andacht gehalten wurde.

Haisterkirch – Zu einem Weihnachtsmarsch nach St. Sebastian hatte die Reservistenkameradschaft aus der Region am 4. Adventswochenende eingeladen. Der Vorsitzende der Reservistenkameradschaft Bad Waldsee Lars-Andreas Mentz hatte dieses ganz besondere Treffen mit Fackel-Marsch zur Sebastianskapelle organisiert. Eingeladen und gekommen zum gemeinsamen  Weihnachtsmarsch und dann auch zum ökumenischen Wortgottesdienst in der Kapelle waren auch die evangelische Militärpfarrerin Johanna Bogenreuther-Schlosser (Oberleutnant d. R.) aus Füssen, Pfarrer Stefan Werner von der katholischen Seelsorgeeinheit Bad Waldsee. Er trug die Friedenslaterne und war von drei Minis begleitet.  Auch der CDU-Landtagsabgeordnete Raimund Haser gehörte zu den Gästen und wanderte mit hinauf zur höchsten Erhebung im Stadtbereich Bad Waldsee, zur weihnachtlich geschmückten Kleinkirche St. Sebastian.

Nicht wenige Haisterkircher Bürgerinnen und Bürger staunten, als sie am Samstagnachmittag (20.12.) schmissige Fanfarenklänge vernahmen, denn zum Start beim Klosterhof  war auch der Fanfarenzug Bad Waldsee (Bild) extra nach Haisterkirch gekommen und sorgte mit der musikalischen Eröffnung schwung- und klangvoll für den gelungenen Auftakt. Für Gehbehinderte war übrigens auch ein Shuttlebus bereitgestellt worden. Zu den Mitmarschierenden gehörte auch die frühere Haisterkircher Ortsvorsteherin Rosa Eisele, die ganz angetan war von dieser Veranstaltung und begeistert berichtete: „In der voll besetzten Kapelle war es schön. Die Militärpfarrerin hat eine interessante Predigt gehalten. Sie spannte den Bogen von Jesaja und dem Lied ,O Heiland reiß die Himmel auf‘ bis hin zur Geburt Jesu im Stall. Pfarrer Stefan Werner nahm Bezug auf das mitgetragene Friedenslicht. Fürbitten sind von Mitgliedern der Reservistenkameradschaft vorgetragen worden. Unser Landtagsabgeordnete Raimund Haser sprach davon, wie wichtig es ist, eine Verteidigung zu haben und aufzubauen, nicht um Krieg zu führen, sondern um sich verteidigen zu können.“

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Friedensgebet

Pfarrer Werner sprach dieses Friedensgebet:

Gott,
du bist ein Gott des Lichtes und des Friedens.
Du bist ein Gott der Liebe und der Hoffnung.
In unserer Welt, die oft so finster ist,
so friedlos und kalt, so lieblos und resigniert,
kommen wir zu Dir mit diesem kleinen Licht.
So wie es brennt in dieser dunklen Zeit,
so entzünde auch unsere Herzen,
dass es warm und hell werde in uns und durch uns.
Mach uns zu Boten dieses Lichtes und deines Friedens.
Lass uns eintreten für Gerechtigkeit und Solidarität,
dass Opfer und Täter der Gewalt neue Wege finden,
dass die verfeindeten Völker und Religionen neue Wege finden,
dass die Hoffnungslosen und die Lebens-müden neue Wege finden,
dass wir alle neue Wege finden.
Deine Wege finden, Gott des Lichtes und des Friedens!


Birgit Merk begleitete auf dem Akkordeon die Adventslieder, zum Schluss „Advent ist ein Leuchten, ein Licht in der Nacht“.

Zu den Mitmarschierenden und Besuchern des Gottesdienstes gehörten auch Markus Deient, der den verhinderten Ortsvorsteher Matthias Covic vertrat, und auch Hermann Kemmler (94 Jahre alt), der als ältester Teilnehmer diesen Weihnachtsmarsch gerne mitmachte und das Geschehen in der Kapelle genoss. Auch Ernestina Frick, die Ortsvorsteherin von Haidgau, war gekommen. Der gespendete alkoholfreie Punsch, den Lars Andreas Mentz selbst ausschenkte, wurde nach dem Gottesdienst gerne angenommen.
Text: Rudi Martin / Fotos: Rudi Martin (Abmarsch in Haisterkirch) und Erwin Fink (Kapelle)

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Fotos: Rudi Martin, Erwin Fink

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