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Heiligabend in Reute

Weihnachten nicht allein



Foto: Erwin Linder
Heiligabend im Kath. Gemeindehaus Reute

Reute – Am 24. Dezember saß eine kleine, traute Runde zusammen im Katholischen Gemeindehaus in Reute und feierte gemeinsam den Heiligen Abend. Das Besondere daran: Alle hätten sonst alleine gefeiert.

Sie hatten die Initiative zur Heiligabend-Zusammenkunft im Katholischen Gemeindehaus Reute ergriffen: Trixi Fimpel (links) und ihre Tochter Janina Hess (rechts).

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Die Idee dazu hatten Janina Hess und ihre Mutter Trixi Fimpel. Vor drei Jahren erlitten sie mehrere Schicksalsschläge. Zuerst verstarb die Mutter / Oma und kurz darauf Trixis Mann. Und zu all dem Schmerz und Kummer drohte ihnen auch noch der Verlust ihres Zuhauses.

Die Verzweiflung war groß, doch dann geschah ihr persönliches Wunder. Plötzlich waren da viele Menschen, Freunde und Nachbarn und halfen ihnen, das Zuhause zu erhalten.

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Diese Menschen waren es auch, die ihnen halfen, den Schmerz und die tiefe Trauer mit der Zeit etwas zu lindern. Waren da, wenn Tränen flossen oder einfach nur eine Umarmung gebraucht wurde.

Und alles für ein Dankeschön.

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An Weihnachten wollten Trixi und Janina etwas von der Liebe zurückgeben, die sie erfahren durften. Gemeinsam mit ihren Freunden entstand die Idee, einen Heiligen Abend für Menschen zu gestalten, die nicht im Kreise von Familie und Freunden feiern können. Denn gerade der Heilige Abend mit seinen Emotionen ist besonders schmerzlich alleine zu Hause.

Die Idee war geboren, jetzt ging es an die Umsetzung. Man nahm Kontakt zu der Solidarischen Gemeinde auf. Diese war von der Idee begeistert und übernahm die „Schirmherrschaft“. Christian Wallnöfer, Koordinator bei der Solidarischen Gemeinde, half bei der Organisation, bei der Umsetzung der Idee und derBereitstellung des Gemeindehauses in Reute.

Schnell fanden sich Unterstützer und freiwillige Helfer für das Fest sowie Speisen-, Sach- und Geldspenden. Von den Gasthäusern „Sternen“ in Reute und „Adler“ in Gaisbeuren sowie von der Metzgerei Frank und der Bäckerei Hepp, beide in Reute, wurde das komplette Weihnachtsessen gespendet. Einen Christbaum steuerte Daniela Sonntag bei. Auch der Obst- und Gartenbauverein, der Musikverein Reute-Gaisbeuren sowie mehrere private Personen beteiligten sich mit Spenden. Von der Solidarischen Gemeinde wurde sogar ein Fahrdienst angeboten.

Um 18.00 Uhr am Heiligen Abend hatten sich dann auch gut und gerne zwanzig Männer und Frauen eingefunden. Darunter auch Elke Müller mit drei ihrer Kinder als 1. Vorständin der Solidarischen Gemeinde.

Nach einer Begrüßung durch Elke Müller, Janina Hess und Trixi Fimpel spielte ein Bläserquartett des Musikvereins Reute-Gaisbeuren weihnachtliche Lieder zur Einstimmung.  Unterm schön geschmückten Christbaum und den festlich dekorierten Tischen kam schnell Weihnachtsstimmung auf. Die Tische wurden zusammengerückt, so dass man an zwei Tafeln gut miteinender ins Gespräch kam.

Nach dem musikalischen Auftakt kam das Weihnachtsessen. Jeder konnte sich von Salat, Spätzle, Leberkäs und Soße frei bedienen, und es war für alle reichlich da. Wer wollte, bekam auch ein Bier oder ein Glas Wein. Auf dem Tisch standen Mineralwasser und Fruchtschorle bereit.

Nachdem alle gut und reichlich gegessen hatten, trugen zwei Frauen jeweils eine Weihnachtsgeschichte vor.

Dann war noch Zeit, sich bei Plätzchen und einem Getränk zusammenzusetzen und sich zu unterhalten. Es wurden Weihnachtslieder gesungen und sogar getanzt.

Trixi und Janina waren gerührt über die strahlenden Gesichter der anwesenden Besucher. Man ging mit dem festen Vorsatz auseinander: Nächstes Weihnachten treffen wir uns wieder hier und vielleicht kommen dann noch ein paar Leute mehr.
Text und Fotos: Erwin Linder




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