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1. November

Kirchengemeinde Reute-Gaisbeuren feierte Allerheiligen und gedachte der Toten



Foto: Rudi Heilig
Neue Bestattungsform: Stelen mit Namen.

Reute – Am Vormittag des Feiertags wurde das Fest „Allerheiligen“ in der Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Peter und Paul gebührend gefeiert. Zusammen mit dem Kirchenchor feierte Pfarrpensionär Josef Mattes einen festlichen Gottesdienst. Nachmittags gedachte man auf dem Friedhof der Toten.

Dekan i. R. Josef Mattes zelebrierte

In seiner sehr persönlichen Predigt stellte der Zelebrant die Frage: „Wer hat in unserer heutigen schnelllebigen Zeit noch die Chance, weltweit (als Heiliger) verehrt zu werden? Sind es vielleicht Menschen mit sportlichen Höchstleistungen, Goldmedaillengewinner oder auch Sportler des Jahres. Doch wir wissen, dieser Ruhm ist nicht von Dauer.“ Anders sei es bei Menschen wie Mutter Teresa (sie kümmerte sich um arme und kranke Menschen) oder auch Maximilian Kolbe (er opferte sein Leben im KZ für einen Familienvater). „Sie sind die Heiligen unserer Zeit“, so Pfarrer Mattes.

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Mit feierlichem Chorgesang gestaltete der Kirchenchor St. Peter und Paul den Festgottesdienst. Unter der Leitung von Felicia Wieland und Leo Straßner an der Orgel wurden auch Lieder aus dem Gesangbuch intoniert. Besonders mit dem Vortrag „O sacrum convivium“ und dem „Aaronitischen Segen“ am Schluss des Gottesdienstes erzielten die etwa 30 Chorsängerinnen und Chorsänger großen Beifall der Gemeinde.

„Behalten wir unsere Toten in unseren Herzen”

Nachmittags versammelten sich einige hundert Personen auf dem Friedhof in Reute. Bei herrlichem Sonnenschein kamen hier die vielen liebevoll geschmückten Grabstätten zur besonderen Geltung. Pater Hubert Vogel dankte den Angehörigen für ihr Gedenken das ganze Jahr über, insbesondere aber am Festtag Allerheiligen und auch Allerseelen: „Behalten wir unsere Toten in unseren Herzen. An solchen Gedenktage kommen doch ganz viele Familien zusammen, lassen wir hier unsere Verstorbenen wieder unter uns lebendig sein“.

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29 Namen

Jetzt wurden die Namen der im vergangenen Jahr verstorbenen Gemeindemitglieder vorgetragen, es waren jeweils zwölf Frauen und Männer sowie fünf Schwestern von Kloster Reute. Die Gedenkfeier wurde von der Musikkapelle Reute-Gaisbeuren mit Lieder und Chorälen umrahmt. Zum Abschluss ging Pater Hubert durch die Reihen des Friedhofs und besprengte die Gräber mit Weihwasser.
Text und Fotos: Rudi Heilig

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Fotos: Rudi Heilig

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