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Kunstausstellung „Zeit im Wandel“ im Wohnpark am Schloss eröffnet

Drei Künstlerinnen geben Einblicke in ihre Seele



Foto: Sabine Ziegler/St. Elisabeth-Stiftung
Der Chor „Weltenklang“ sorgte für eine beschwingte Vernissage der neuen Ausstellung „Zeit im Wandel“ im Wohnpark am Schloss Bad Waldsee.

Bad Waldsee – Die Kunstausstellung „Zeit im Wandel“ wurde am dritten Adventssonntag im Wohnpark am Schloss in Bad Waldsee eröffnet. Für schwungvolle Rhythmen sorgte der Chor „Weltenklang“ unter Leitung von Angela Wiesmüller, der beim Publikum bestens ankam.

Das lichtdurchflutete Foyer der Seniorenwohnanlage ist wie geschaffen für Kunstausstellungen und die Vernissagen sind stets gut besucht. Das war auch bei der jüngsten Eröffnung der Fall, bei der Irmgard Bentele, Carolin Dengler und Petra Geißelmann ihr „generationenübergreifendes Kunstprojekt“ präsentierten, das den Wandel unserer Zeit verdeutlichen soll. Wohnparkleiterin Laura Branz gab ihrer Freude darüber Ausdruck, dass „es immer etwas Besonderes ist, wenn unsere Wände mit ansprechender Kunst geschmückt sind“. 

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Die aktuelle Schau habe sie nicht nur künstlerisch beeindruckt, sondern vor allem deshalb, weil viele der Arbeiten in schwierigen Lebensphasen entstanden seien. „Die Künstlerinnen eint nicht nur ihr Talent, sondern die Tatsache, dass sie mit ihren Werken etwas von sich, ihrer Seele preisgeben und uns als Betrachter daran teilhaben lassen“, würdigte Laura Branz die Ausstellung, die bis 1. März zu sehen ist.

Danach war es an Ralph Berkmann, das 70-köpfige Publikum in eine Schau einzuführen, die seiner Einschätzung nach „mehr ist als eine Ansammlung von Bildern – sie ist ein Tor, ein Schwellenraum, ein leises Pulsieren zwischen Vergangenheit und Zukunft, zwischen dem, was wir zu sehen glauben und dem, was eigentlich gesehen werden will“. Jede der drei Frauen trage eine Geschichte in sich, die beim Malen nochmals „durchlebt“ worden sei. „Eine Geschichte, die durch Farben, Linien, Materialien und Strukturen hindurch zu uns spricht“, erläuterte der Laudator.

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Petra Geiselmann

Der Schwager von Petra Geiselmann bezeichnete ihre Werke, die nach dem Tod ihres Sohnes entstanden sind, als „Seelenbilder, die weniger gemalt als erspürt sind“. Farben, Linien und Strukturen seien darauf „zu einem Wegweiser geworden, zu einem visuellen Tagebuch ihres inneren Wandlungsprozesses – vom Dunkel zurück ins Licht“, was man den Arbeiten der Bregenzerin deutlich ansieht.

Carolin Dengler

Carolin Denglers Werke nähmen „den Betrachter mit auf eine Reise durch eine intensiv leuchtende Farbenwelt. Ihre Gemälde wirken, als seien sie aus Feuer und Glut geboren, als seien sie Ausdruck jener Momente, in denen ihre Seele brennt, aber nicht verbrennt“, charakterisierte der Gastredner ihre Bilder, die vorwiegend Tiere zum Gegenstand haben, weil der Ravensburgerin ein Leben mit Rücksicht auf die Natur viel bedeute.

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Irmgard Bentele

Irmgard Bentele aus Steinhausen/Rottum lasse ihre Arbeiten wie „Portale erscheinen, als ob jede Leinwand ein Spiegel wäre, der uns gleichzeitig eine andere Zeit zeigt: eine, die war, eine, die ist, und eine, die noch in uns schlummert“, unterstrich Ralph Berkmann. Auch sie selbst habe in ihrem naturverbundenen Leben viel Wandel erfahren und als Kunsttherapeutin habe sie auch in diesem Metier gelernt, mit der Natur im Einklang zu sein. „Mit den wunderbaren Materialien, die Mutter Erde uns in reicher Fülle schenkt“, so der Redner.

Wer die ausgestellten Werke käuflich erwerben wolle, der tue etwas Gutes: „Der Reinerlös kommt Menschen zugute, die ähnliche Schicksale erlitten haben wie die drei Künstlerinnen selbst.“

Infohinweis: Eine Führung durch die Ausstellung mit Buchpräsentation von Petra Geißelmann ist am Donnerstag, 29. Januar, um 16 Uhr. Bei der Finissage am Freitag, 27. Februar, um 16 Uhr, hält Schamanin Maria Mayer den Vortrag „Wechsel der Dimensionen“. Das Foyer ist täglich geöffnet von 9 bis 18 Uhr.

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