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Am heutigen Sebastianstag

Den ganzen Tag über pilgerten Gläubige zur Kapelle im Wald



Foto: Bernd Schmid
Die Sebastianskapelle im Wald zwischen Haisterkirch und Haidgau ist am 20. Januar und in den Tagen vor und nach dem Tag des Heiligen Sebastian das Ziel zahlreicher Gläubiger aus nah und fern. Dieses Bild zeigt eine Gruppe aus Arnach, die von Haidgau her gekommen ist.

Haisterkirch – Die Sebastianskapelle auf dem Haidgauer Berg, mitten im Wald, hoch über Haisterkirch, ist alljährlich am 20. Januar, dem Tag des Heiligen Sebastian, das Ziel zahlreicher Gläubiger aus nah und fern. Aus allen Himmelsrichtungen pilgerten heute Menschen zur Waldkapelle. In Haisterkirch gab es um 9.00 Uhr einen festlichen Gottesdienst mit anschließender Prozession hinauf zur Kapelle. Das kleine Gotteshaus steht nahe Bad Waldsees höchster Erhebung (758 m) an einer Wegegabelung in einer Waldlichtung.

Die Pflege und Durchführung der alljährlichen Sebastianswallfahrt am 20. Januar obliegt der Kirchengemeinde St. Johannes Baptist Haisterkirch. Am Dienstag, 20. Januar, war es wieder soweit und viele Gläubige aus nah und fern kamen nach Haisterkirch kommen, um den örtlichen „Bastiane-Feiertag“ mitzubegehen.

Das ist durchaus wörtlich zu nehmen. Denn viele der Gekommen nahmen nicht nur an feierlichen Gottesdienst um 9.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Johannes Baptist teil, sondern begaben sich auch betend den Stationen-Weg entlang hinauf zur Kapelle St. Sebastian.

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Das ganze Jahr über

Auffallend ist, dass viele Menschen das ganze Jahr über zur Kapelle pilgern, um hier den Heiligen als Fürbitter bei Gott um Hilfe in verschiedensten Anliegen anzuflehen und ihm auch danke zu sagen. Darüber gibt das ausgelegte Wallfahrtsbuch, für jeden einsehbar, Bescheid.

Mesnerdienst des Ehepaars Schmid

In der Sebastianskapelle brennen Tag und Nacht Opferkerzen vor dem Altarraum. Die Kapelle gehört zu den meistbesuchten in Oberschwaben. Ein Indiz dafür ist der Kerzenverbrauch. Kapellenmesner Bernd Schmid, der mehrmals in der Woche zusammen mit seiner Ehefrau Rosmarie nach dem Rechten schaut, den Opferstock leert, Kerzen nachfüllt und die hinterlegten Kerzen anzündet, registrierte in jüngster Zeit einen Verbrauch von etwa 15.000 Kerzen jährlich. Zu den ehrenamtlichen Mesnerdiensten der Familie Schmid gehören auch die Pflege der Kapelle und das Schmücken. Dabei wird das Ehepaar von Johanna Groß (Osterhofen) tatkräftig unterstützt, denn sie sorgt sich in der Weihnachtszeit um die schöne Krippenwelt mit ihren selbstangefertigten Figuren. „Immer wieder muss ich ein neues Wallfahrtsbuch auslegen“, merkte Bernd Schmid an.

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Die Festpredigt hielt Pater Alfred Tönnis

Um 9.00 Uhr wurde der Festgottesdienst in der Haisterkircher Pfarrkirche gefeiert mit anschließender Prozession zur Sebastianskapelle. Die Festpredigt hielt Pater Alfred Tönnis von der Seelsorgeeinheit Bussen. In der Gemeindehalle Haisterkirch wird nach Rückkehr der Pilger vom Gang zur Waldkapelle durch Mitglieder des Kirchengemeinderats bewirtet. Getränke, Essen sowie Kaffee und Kuchen gehören zum Angebot. Genügend Parkflächen sind an der Gemeindehalle vorhanden.

Ein ausführlicher Bericht folgt

Diese Pilgergruppe aus Arnach war am 20. Januar um 9.00 Uhr in Haidgau gestartet. Foto: Bernd Schmid

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