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Am Samstag, 7. März, in Bad Saulgau

Württembergische Landesbühne spielt Heinrich Bölls „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“



Foto: Stadtverwaltung Bad Saulgau

Bad Saulgau – Ein erschütternd aktuelles Drama über Medienmacht, öffentliche Hetze und ihre Opfer bringt die Württembergische Landesbühne Esslingen in der Regie von Eva Lemaire und nach einem Kostümbild von Nora Johanna Gromer, am Samstag, den 7. März 2026 im Stadtforum in Bad Saulgau auf die Bühne: Das Ensemble spielt Heinrich Bölls berühmtes, vor fünfzig Jahren verfasstes Lehrstück „Die verlorene Ehre der Katharina Blum oder: Wie Gewalt entstehen und wohin sie führen kann“. Tickets gibt es unter reservix.de, im Rathaus oder in der Tourist-Information.

Als Heinrich Böll (1917 bis 1985) 1874 sein Werk veröffentlichte, befanden sich die deutsche Studentenbewegung und der RAF-Terrorismus auf ihrem Höhepunkt. Seine Erzählstudie über die sublimen Verflechtungen von Politik, Wirtschaft und den Medien gilt als schockierend zeitlos aktuell. Scharfe Kritik an der Sensationspresse bestimmen sie ebenso wie sie eine Frau ins Zentrum des Geschehens stellt, die um Selbstachtung ringt. Der Untertitel „Wie Gewalt entstehen und wohin sie führen kann“ könne, so die Dramaturgie der Landesbühne, auf heute global stattfindende öffentliche Verleumdung und Fake News bezogen werden.

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Zur Handlung: Die junge Katharina Blum, gespielt von Elif Veyisoglou, verliebt sich auf einer Feier in den mutmaßlichen Mörder Ludwig Götten, gespielt von Reyniel Ostermann. Kurz darauf wird sie verdächtigt, ihm zur Flucht verholfen zu haben, und festgenommen. Während die ZEITUNG Götten voreilig als Mörder abstempelt, zeigt sich, dass er zwar kleinere Straftaten begangen hat, jedoch unschuldig ist. Doch die Berichterstattung entwickelt eine eigene Dynamik – und Katharina gerät ins Visier skrupelloser Journalisten. Die ZEITUNG wittert eine reißerische Geschichte und schreckt nicht vor Verdrehungen, verfälschten Aussagen und sensationsgierigen Schlagzeilen zurück. Katharina wird geächtet, anonym beleidigt und mit Hass überschüttet. Sie kämpft um ihre Würde, doch als ihre Mutter infolge der Ereignisse stirbt und ein Reporter übergriffig wird, verliert sie die Kontrolle.

Die Bühnenfassung verfasste niemand geringerer als der renommierte Schriftsteller John von Düffel. Die Vorstellung dauert 2 Stunden 20 min und beinhaltet eine Pause.




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