Was sich im Verbreitungsgebiet der Bildschirmzeitung ändert
Region – Am Sonntag, 14. Dezember, traten europaweit neue Fahrpläne bei den öffentlichen Verkehrsmitteln in Kraft. Auch im Gebiet des bodo-Verkehrsverbunds gibt es Änderungen bei Bus und Bahn. Das Wichtigste im Überblick:
Busverkehr im Landkreis Ravensburg
Die Linie R30 Ravensburg – Bad Waldsee und die Linie R65 Ravensburg – Bad Saulgau halten im Sinne einer schnelleren und pünktlicheren Verbindung künftig nicht mehr an der Haltestelle St. Elisabethen-Klinikum in Ravensburg. Fahrgäste können die in unmittelbarer Nähe liegende Haltestelle Gymnasien nutzen. Für eine direkte Fahrt zum Klinikum empfiehlt sich die Linie S30 Bad Waldsee – Ravensburg, die im Stundentakt zur Haltestelle St. Elisabethen-Klinikum Pforte, unmittelbar vor dem Haupteingang des Krankenhauses, fährt. Diese Busse fahren über den Ravensburger Bahnhof nach Gaisbeuren und Bad Waldsee sowie weiter als Linie R80 nach Bad Wurzach.
Die Linie R41 zwischen Wangen und Isny erfährt Änderungen im Minutenbereich sowie bei der Bedienung der Wangener Schulen am Morgen. Es gibt zwei Busse zur ersten Schulstunde – einer davon hält, wie bisher, auch an der Waldorfschule. Die Busse bedienen zusätzlich auch die Haltestelle „Südring / Auwiesenweg“.
Neu ist die Linie S41, die stündlich in der Hauptverkehrszeit zwischen Wangen und Isny unterwegs ist. Sie ersetzt die bisherigen Verstärkerfahrten auf der Linie R41 und bietet schnelle, direkte Fahrten von Isny nach Wangen mit nur wenigen Zwischenhalten. Alle Busse der neuen Linie S41 fahren in Wangen weiter als Linie S40 nach Ravensburg. Das gilt auch umgekehrt in der Gegenrichtung. Somit kann man zwischen Ravensburg und Isny im Bus sitzenbleiben und muss in Wangen nicht umsteigen. In der Hauptverkehrszeit ist man auf diese Weise zwischen Ravensburg und Isny rund 20 Minuten kürzer unterwegs als bisher. Der tägliche Stundentakt der Linie R41 bleibt erhalten. Im Schulverkehr gibt es weiterhin zusätzliche Kurse.
Die Linien R80 und R90 beginnen künftig in den Frühstunden in Bad Wurzach teilweise bereits an der Grundschule. Das bindet die östlichen Wohngebiete der Stadt besser an. Auf der Linie R90 geht zudem in Leutkirch eine neue Haltestelle „An der Rauns“ in Betrieb. Damit werden die Wohn- und Gewerbegebiete in diesem Bereich besser erreichbar.
Zusätzliche Fahrten bietet die Linie S95 zwischen Leutkirch und Isny montags bis freitags in den Frühstunden. Isny erreicht man nun auch um 5.58 und 9.03 Uhr, Leutkirch um 8.21 Uhr. In Leutkirch bestehen passende Anschlüsse von und zu den Zügen. Mit den zusätzlichen Fahrten auf der Linie S95 sowie im Zusammenspiel mit der Linie 7551 ergibt sich nun in der Hauptverkehrszeit zweimal pro Stunde und Richtung eine Fahrtmöglichkeit zwischen beiden Städten.
Neue Fahrpläne online und an den Haltestellen
Über die hier genannten Änderungen hinaus kommt es zu einigen weiteren, geringfügigen Anpassungen der Fahrpläne verschiedener Linien. Der bodo-Verkehrsverbund empfiehlt allen Fahrgästen, ihre gewohnten Verbindungen zu prüfen, beispielsweise unter Eingabe von Start und Ziel unter www.bodo.de oder in der bodo-App. Zudem stehen die Tabellenfahrpläne der Buslinien unter www.bodo.de/fahrplanwechsel im PDF-Format zum Herunterladen bereit. Auch an den mehr als 3000 Haltestellen im Verbundgebiet werden in diesen Tagen die Fahrplanaushänge erneuert. Vereinzelt ist ein Austausch jedoch erst kurzfristig möglich. Die neuen Fahrpläne sind mit „gültig ab 14. Dezember 2025“ gekennzeichnet.
Schienenverkehr
Zu größeren Änderungen im Nahverkehr auf der Schiene kommt es im Rahmen des diesmaligen Fahrplanwechsels nicht. Sowohl das Land Baden-Württemberg als auch der Freistaat Bayern behalten ihr Angebot im Wesentlichen bei. Allerdings wird die Verfügbarkeit der Strecken im Jahr 2026 teilweise stärker eingeschränkt sein. Der Infrastrukturbetreiber DB InfraGO hat bereits angekündigt: Keine Züge fahren zwischen Friedrichshafen und Ravensburg vom 6. März bis zum 8. Juni, zwischen Friedrichshafen und Aulendorf vom 19. Mai bis zum 8. Juni sowie zwischen Herbertingen und Aulendorf vom 4. Mai bis zum 8. Juni.
Der Verkehrsverbund rechnet zudem damit, dass weitere Unterbrechungen, möglicherweise auch kurzfristig, hinzukommen und setzt sich für einen leistungsfähigen Ersatzverkehr ein. Im Raum Allgäu sind außerdem Einschränkungen aufgrund von technischen Mängeln an den Strecken absehbar. Auf einigen bayerischen Strecken, die teils auch außerhalb des bodo-Verbundgebiets liegen, müssen die Züge langsamer als üblich fahren und können dadurch die eigentlich vorgesehenen Fahrpläne nicht einhalten. Allen, die auf der Schiene unterwegs sind, rät der Verkehrsverbund, im Jahr 2026 besonders aufmerksam die Auskunftsmedien zu beachten.








