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Fünfter Heimsiegs in Folge

Towerstars buchen Playoff-Ticket mit viel Spektakel



Foto: Kim Enderle
Bild vom 5:4 Treffer

Ravensburg – Die Ravensburg Towerstars haben am Dienstagabend das Nachholspiel gegen die Blue Devils Weiden mit 6:4 für sich entschieden und damit die direkte Qualifikation für das Viertelfinale klargemacht. Der Weg dorthin war wieder einmal von Dramatik geprägt, denn die Gäste aus der Oberpfalz erwiesen sich als der erwartet harte und effiziente Gegner.

Vor 2.585 Zuschauern in der CHG Arena hatten die Towerstars einen fulminanten Start. Bereits nach 44 Sekunden drückte der an diesem Abend glänzend aufgelegte Adam Payerl den Puck zur 1:0-Führung über die Linie. Den Schwung nahmen die Oberschwaben prompt mit und ließen die Scheibe auch danach selbstbewusst in Richtung des gegnerischen Drittels laufen. Blue-Devils-Torhüter Felix Noack hatte viel zu tun – deutlich mehr als sein Gegenüber Ilya Sharipov. Bei der Qualität ihrer Chancen standen die Gäste den Towerstars aber in nichts nach. Immer wieder überwanden die Oberpfälzer die neutrale Zone überfallartig und erwischten die Towerstars in einer ungünstigen Defensivzuordnung. Das hatte Folgen: Knapp neun Minuten waren gespielt, als Luca Gläser zum 1:1 ausglich.

Eineinhalb Minuten vor der ersten Pause gingen die Blue Devils durch Tomas Rubes sogar in Führung. Dieser brauchte am rechten Pfosten nur noch einzuschieben, weil sich zu viele Towerstars-Akteure auf den puckführenden Spieler hinter dem Tor konzentrierten. Dass sich Weiden taktisch gut eingestellt hatte, zeigte sich auch in der Phase zwischen der 10. und 12. Minute.

Eine numerische Überzahl der Towerstars kam da überhaupt nicht zur Entfaltung. So manches Problem schien nach nur zwölf Sekunden im Mitteldrittel aber wieder ausgemerzt, als Mat Santos entschlossen einen vom gegnerischen Schlittschuh abgeprallten Puck aufnahm und eiskalt zum 2:2-Ausgleich einnetzte. Im weiteren Verlauf des zweiten Abschnitts bot sich ein weitgehend gleiches Bild: Die Towerstars hatten mehr Spielanteile und mehr Chancen, Weiden offenbarte aber nur wenige Fehler und blieb mit schnellem Umschaltspiel stets brandgefährlich. Phasenweise war das Spiel zerfahren und verbissen, teils wurde auf beiden Seiten auch mit sehenswerten und flüssigen Kombinationen aufgewartet. Weitere Treffer blieben jedoch aus.
 
Dass auf die Zuschauer ein spannendes Schlussdrittel zukommen würde, war keine Überraschung. Beide Teams hatten sich viel vorgenommen und wollten die wichtigen Punkte unbedingt auf ihrer Habenseite buchen. Aus Ravensburger Sicht gab es in der 47. Minute jedoch den nächsten Rückschlag: Mit zwei Pässen aus der eigenen Zone wurde erneut Tomas Rubes in Szene gesetzt, der Towerstars-Keeper Ilya Sharipov mit einem platzierten Schuss ins rechte Eck überwand. Weiden lag wieder in Führung und erwischte die Towerstars nur vier Minuten später erneut in einer viel zu trägen Abstimmung. Diesmal konnte David Elsner alleine durch das Angriffsdrittel kurven – und wieder schlug die Scheibe ein: 2:4.
 
Als kurz danach Mat Santos eine Strafzeit wegen Behinderung kassierte, wurde es in der CHG Arena recht still. Wirklich viel Hoffnung auf einen Sieg lag da nicht mehr in der Luft. Doch die Towerstars hatten sich noch nicht aufgegeben und hielten sie in Unterzahl aufopferungsvoll dagegen. Robbie Czarnik eroberte den Puck und startete einen Konter, den er mit einem sehenswerten Handgelenkschuss über den Innenpfosten zum 3:4 abschloss. Das Weidener Powerplay blieb danach verkrampft und die Towerstars nutzten das gnadenlos aus. Jan Nijenhuis luchste den Gästen beim Aufbau den Puck ab, Lukas Mühlbauer konnte dann frei vor das Tor ziehen und trocken zum 4:4-Ausgleich einschieben.
 
Die zwei „Shorthander“ ließen das Momentum endgültig in Richtung der Towerstars kippen. Drei Minuten später ließ Adam Payerl die Ränge regelrecht explodieren, als er zum 5:4 einschob. Die Towerstars hatten das Spiel innerhalb weniger Minuten gedreht, doch in trockenen Tüchern war es noch nicht. Kurz nach dem Führungstreffer musste Fabian Dietz auf die Strafbank, Weidens Trainer Sebastian Buchwieser nahm daraufhin seinen Torhüter für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Eineinhalb Minuten lang spielten sich dramatische Szenen vor dem Ravensburger Tor ab. Zwischendurch knallte der Puck an den rechten Pfosten des verwaisten Gäste-Gehäuses. Eine halbe Minute vor Schluss hatte Mat Santos dann aber mehr Glück und traf zum 6:4 ins leere Tor – der Deckel auf den Sieg war nun endgültig drauf.

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Dank des fünften Heimsiegs in Folge eroberten die Towerstars Platz drei. Mit 15 Punkten Vorsprung auf Platz sieben ist ihnen das Playoff-Ticket bei noch vier ausstehenden Spieltagen nicht mehr zu nehmen.




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