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Towerstars feiern 14 Sieg im 15. Spiel -Viertelfinalgegner heißt Landshut

Towerstars beenden Hauptrunde mit verdientem Heimsieg über Weiden



Foto: Kim Enderle
Letzte Hauptrundenbegegnung der Towerstars gegen Weiden

Ravensburg – Die Ravensburg Towerstars haben mit einem 5:3-Heimerfolg über die Blue Devils Weiden erneut ihre starke Form unter Beweis gestellt und die Hauptrunde als Tabellendritter abgeschlossen. Bis in die Schlussminuten hinein stand das Team sogar auf Platz 2, ehe Krefeld in Rosenheim doch noch zwei Treffer markierte und die Towerstars wieder verdrängte. Damit treffen die Oberschwaben im Viertelfinale ab dem 12. März auf den EV Landshut.

Während für die Towerstars am 52. Spieltag noch eine Platzierungsverbesserung möglich war, ging es für die Gäste aus der Oberpfalz prinzipiell um nichts mehr – ihr siebter Tabellenplatz war fixiert. So überraschte es nicht, dass die Towerstars von Beginn an hohes Tempo an den Tag legten, während die Blue Devils kompakt in der Abwehr standen und auf Konter lauerten. Es sollte aber alsbald alles nach Plan laufen für die Towerstars. Auch wenn Weiden immer wieder brandgefährlich vor dem Ravensburger Tor auftauchte, konnten die 2.425 Zuschauer in der CHG Arena bis zur 13. Minute eine 2:0-Führung bejubeln. Fabian Dietz hatte mit einem abgefälschten Schuss von Leo Korus nach nicht mal fünf Minuten für den ersten Treffer gesorgt, Lukas Mühlbauer legte dann mit einem satten Schlagschuss aus dem Slot nach, als sich die Blue Devils einen fatalen Puckverlust in der eigenen Zone leisteten.

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Dass die Blue Devils nicht zum „Schaulaufen“ gekommen waren, zeigte sich spätestens in der Schlussminute des ersten Abschnitts. Die Towerstars hatten keine konsequente Zuordnung vor dem eigenen Tor und Tomas Rubes verwandelte einen Nachschuss zum 2:1-Anschlusstreffer. Auch im zweiten Spielabschnitt hatten die Towerstars klare optische Vorteile und eine ganze Reihe an Möglichkeiten, schon in der Anfangsphase den Spielstand nach oben zu schrauben. Doch erneut stand Weiden kompakt und verteidigte effektiv vor dem eigenen Tor. 

Von Minute zu Minute wurden die Gäste auch nach vorne immer selbstbewusster, und Towerstars-Torhüter Nico Pertuch musste mehrmals mit guten Reflexen retten. Geschlagen war der Keeper jedoch in der 32. Minute, als Tyler Ward im Rückraum die Scheibe zum Tor brachte und diese zum 2:2-Ausgleich einschlug. Es zeugte jedoch von Entschlossenheit, dass Denis Pfaffengut nur 59 Sekunden später die Scharte postwendend wieder auswetzte. Er fasste sich kurz nach der blauen Linie aus halbrechter Position ein Herz und nutzte beim 3:2-Führungstreffer den Umstand, dass Blue-Devils-Torhüter Jakub Tichy keine Sicht auf das lange Eck hatte. Der Treffer war trotz der teils gefährlichen Konter der Gäste in gewissem Maße überfällig und auch verdient. Zum Ende des zweiten Abschnitts stand eine Schussstatistik von 30:18 zugunsten der Hausherren zu Buche. 

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Die Towerstars dürften von ihrem Trainer Bo Subr in der zweiten Pause ermahnt worden sein, noch mehr Engagement an den Tag zu legen. Zwar konnte eine Strafzeit gegen die Gäste ab der 43. Minute nicht zum Ausbau der Führung genutzt werden, doch dafür sorgte dann Philipp Mass in der 48. Minute. Aus halblinker Position zog er ab und setzte den Puck entschlossen zum 4:2 ins lange Eck. Als Louis Latta nur 42 Sekunden später gar auf 5:2 erhöhte, schien die Partie gelaufen. Doch die Oberpfälzer steckten nicht auf und verkürzten nur 42 Sekunden später erneut. Wieder war es Tyler Ward, der die Kelle in einen scharfen Pass hielt – nur noch 3:5. Als drei Minuten später Towerstars-Keeper Nico Pertuch in der Rückwärtsbewegung das Tor aus der Verankerung hob und – sicherlich umstritten und zur Verärgerung der Ravensburger Bank – eine zweiminütige Strafzeit aufgebrummt bekam, kam nochmals Spannung auf. Drei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit nahmen die Blue Devils den Torhüter für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis, doch das brachte letztlich nichts mehr ein – es blieb beim 5:3. 

Die Towerstars haben sich mit dem 14. Sieg aus den letzten 15 Spielen eine dreitägige Pause wahrlich verdient. Dann aber beginnt die Vorbereitung auf die Playoff-Viertelfinalserie gegen den EV Landshut, die am Mittwoch, dem 12. März, mit einem Heimspiel in der CHG Arena startet

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