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Ravensburg Towerstars

Solide und konstante Leistung sichert Sieg gegen Ravensburg



Foto: Kim Enderle
Nikolas Schindler setzt sich hier gegen Eisbären Verteidiger Marian Bauer durch.  

Ravensburg – Die Ravensburg Towerstars sind erfolgreich in das stramme Feiertags- und Jahreswechselprogramm gestartet. Sie bezwangen den Tabellenfünften Regensburg klar mit 5:1. Eine solide Defensivarbeit und Treffer zur rechten Zeit waren die Grundsteine für den Heimsieg.

Die Towerstars hatten in dieser Heimbegegnung eigentlich mit einem Einsatz von Neuzugang Odeen Tufto gerechnet. Das musste allerdings verworfen werden, da sämtliches Gepäck und die Ausrüstung aufgrund einer Flugverspätung in Amsterdam feststeckten. Doch auch ohne die neue Offensivhoffnung legten die Towerstars selbstbewusst los. Nach mehreren Großchancen traf Youngster Fabio Sarto nach rund sieben Minuten zum 1:0. Goldhelm Mark Rassell hatte zuvor einen starken Querpass durch den Slot gespielt.

Auch wenn die Towerstars sowohl zuvor als auch im weiteren Spielgeschehen ein klares optisches Übergewicht hatten, tauchten die Gäste aus der Domstadt mehrfach gefährlich vor dem Ravensburger Tor auf. Nico Pertuch, der nach mehrwöchigem Aufenthalt bei seinem Stammclub Ingolstadt wieder zwischen den Pfosten der Towerstars stand, war allerdings auf dem Posten. Auch als in der 8. Minute Nicolas Schindler auf die Strafbank musste und Regensburg ein durchaus druckvolles Powerplay spielte.

Weniger optimal erwies sich hingegen das Ravensburger Überzahlspiel zwischen der 13. und 17. Minute. Aufgrund eines hohen Stocks mit Verletzungsfolge saß Regensburgs Kevin Slezak eine 2-plus-2-Minuten-Strafe ab, die Towerstars wirkten dabei jedoch zu kompliziert und unpräzise in ihren Überzahlpässen.

Im zweiten Spieldrittel erhöhte das Team von Trainer Bo Subr nochmals die Schlagzahl und hatte das Spiel klar unter Kontrolle. Die Regensburger Defensive behielt allerdings in den entscheidenden Szenen die Übersicht und verteidigte kompakt. Auch Jonas Neffin im Tor der Gäste bewies mehrfach, dass er zu den besten Torhütern der Liga zählt. Nicht verhindern konnte er jedoch das überfällige 2:0 der Towerstars in der 32. Minute. Wieder hatten die Oberschwaben einen Spieler mehr auf dem Eis: Robbie Czarnik bekam die Scheibe von Denis Pfaffengut mustergültig aufgelegt und die Direktabnahme des Towerstars-Kapitäns zischte durch die Beinschienen ins Tor.

Der Jubel der 2.820 Zuschauer in der stimmungsvollen CHG Arena war noch nicht richtig verhallt, da schlug Robbie Czarnik erneut zu. Diesmal fuhr die erste Sturmreihe einen schnellen Konter erfolgreich zu Ende. Eisbären-Trainer Peter Flache nahm daraufhin eine Auszeit, um seine Schützlinge wieder in die Spur zu bringen. Das zeigte insofern Wirkung, als Bryce Kindopp zweieinhalb Minuten vor der zweiten Pause auf 3:1 verkürzte. Zu diesem Zeitpunkt waren die Towerstars in numerischer Unterzahl. Für den Schlussabschnitt war damit die Spannung gewahrt.

In den Schlussabschnitt hätten die Towerstars kaum optimaler starten können. Noch nicht einmal eine Minute war gespielt, als ein Schuss von Erik Karlsson von der Bande hinter dem Tor zurückprallte und Nick Latta am rechten Pfosten zum 4:1 einnetzte. Mit dem Drei-Tore-Vorsprung im Rücken spielten die Towerstars selbstbewusst weiter, erarbeiteten sich mit allen Sturmreihen weitere Möglichkeiten und ließen auf der Gegenseite letztlich auch nicht mehr allzu viel zu. Schließlich war es Mark Rassell vorbehalten, in der 58. Minute den Schlusspunkt zu setzen. Entschlossen umkurvte der Topscorer den gegnerischen Keeper und drückte zum 5:1-Endstand ein.

„Wir haben heute eine solide und vor allem konstante Leistung gezeigt und viel Energie aufs Eis gebracht. Diese wollen wir natürlich für die nächsten schweren Aufgaben mitnehmen“, sagte Towerstars-Coach Bo Subr. Am Sonntag sind die Towerstars zu Gast bei den Blue Devils Weiden, die zuletzt eine angespannte Personallage hatten, am Freitagabend aber dennoch mit nur zwölf Feldspielern bei den Starbulls Rosenheim einen Punkt erkämpften.

Auf die Towerstars wartet demnach ein schweres Spiel, dessen Punkte jedoch besonders reizvoll sind. Weiden belegt derzeit Platz 8 und hat nur drei Zähler mehr auf der Habenseite. Mit einem Erfolg könnten die weiterhin auf Rang zwölf platzierten Towerstars in Sachen Punkte sogar mit den Bietigheim Steelers auf Platz 7 gleichziehen. Spielbeginn am Sonntag ist um 18.30 Uhr, die Partie wird live auf Sporteurope.TV übertragen.

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