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“Unglaublich, dass ich das geschafft habe!”

Nachklang von der Pilgerwanderung von Isny und Leutkirch



Foto: Bernhard Herz
Rund 140 Pilger/innen waren 22 Stunden unterwegs.

Wangen/Leutkirch/Isny – Am 28. und 29. Juni fand eine besondere Pilgerwanderung im württembergischen Allgäu statt, bei der rund 140 Pilgerinnen und Pilger 22 Stunden lang unterwegs waren. Das Besondere: Die Tour wurde nachts durchgehend gelaufen. Hohe Temperaturen am Tag und die angenehme Kühle der Nacht gehörten dazu. Während der Wanderung gab es Pausen und Stärkung in der Natur, in Kirchen und Gemeindehäusern, die den Pilgerinnen und Pilgern die Möglichkeit boten, sich zu erholen.

Der 42 Kilometer lange Weg führte die Pilgerinnen und Pilger entlang des Martinuswegs durch das württembergische Allgäu. Das Pilgern ist mehr als nur Wandern: Das betonten auch die Vertreter der Kirchengemeinden und Städte. Losgeschickt wurden die Pilger vom Isnyer Bürgermeister Rainer Magenreuter mit einem irischen Pilgersegen. Der Leutkircher Bürgermeister Daniel Gallasch hieß die Pilger in St. Martin willkommen.

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Auf dem Weg kam Verschiedenes hinzu: spirituelle Erfahrungen und auch Highlights wie regionale Spezialitäten, Einblicke in die Arbeit eines Rangers auf der Adelegg oder ins Leben auf der Schletteralpe. Musikalische Überraschungen warteten auf die Pilger: das Jodeln klang nach 45 Minuten Gehen in der Stille besonders beeindruckend. Alphörner warteten am Weg, Musiker und Sängerinnen musizierten in den Kirchen, die Glocken klangen und am frühen Morgen mischten sich Vogelgezwitscher mit Bläserklängen der Stadtkapelle Leutkirch.

Müde und begeisterte Gesichter waren bei der Ankunft um halb 8 in St. Martin Leutkirch zu sehen. Immer wieder war zu hören: „Unglaublich, dass ich das geschafft habe.“

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Die Pilgerwanderung war eine Kooperation der Städte Isny, Leutkirch und dem Dekanat Allgäu-Oberschwaben. Das Organisationsteam bestand aus Vertretern der Tourist-Information Leutkirch, dem Büro für Tourismus der Isny Marketing Gmbh sowie dem Dekanat Allgäu-Oberschwaben. Dazu gehörten Anna Wieland (Isny), Laura Ostrowski (Leutkirch), Birgit Briechle (Isny), Theresa Würtenberger (Leutkirch), Laura Walther (Isny) und Benjamin Sigg (Dekanat).




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