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Leserbrief

Lokale Maßnahmen reichen nicht



Die jüngsten Hochwasser in Oberschwaben und anderen Regionen haben uns schmerzlich vor Augen geführt, wie sehr Wetterextreme unseren Alltag bereits beeinflussen. Überflutete Straßen, zerstörte Häuser und eine tief verunsicherte Bevölkerung – diese Bilder sind zu einer bedrückenden Realität geworden.

Auch wenn nach solchen Katastrophen oft Kritik laut wird, geht diese selten weit genug. Es werden zwar lokale Maßnahmen gefordert, aber der entscheidende Schritt, den Klimawandel als Ursache zu erkennen und entschieden dagegen vorzugehen, bleibt meist aus.
 
Konkretes Beispiel aus Bad Wurzach: Es ist gut und recht, den Wasserabfluss via Ach aus der Stadt zu optimieren. Das ist notwendig, gewiss. Aber letztlich ist das ein Herumdoktern an Symptomen.
 
Die Initiative Zukunftsklage von Greenpeace zielt darauf ab, die Politik dazu zu bewegen, endlich wirksame Maßnahmen zum Klimaschutz zu ergreifen, damit Extremwetterereignisse in Zukunft nicht weiter eskalieren. Noch bis zum 31. August können sich alle in Deutschland lebenden Menschen über 14 Jahre ohne Kosten und persönliche Risiken der Verfassungsbeschwerde anschließen. Bereits 35.000 Menschen haben sich dieser Klage angeschlossen und ein starkes Zeichen für den Schutz unserer Umwelt und Lebensgrundlagen gesetzt.

 Foto: Anne Barth (Greenpeace)
 
Ich möchte Sie ermutigen, unabhängig von Ihrer politischen Überzeugung aktiv zu werden. Der Klimawandel betrifft uns alle – er ist kein Thema, das sich in parteipolitische Lager aufteilen lässt. Nur durch gemeinsames Handeln können wir sicherstellen, dass effektive Maßnahmen gegen die Erderwärmung ergriffen werden und wir unsere Heimat vor den immer häufiger werdenden Wetterextremen schützen.
 
Weitere Informationen zur Zukunftsklage und wie Sie sich beteiligen können, finden Sie hier:
https://zukunftsklage.greenpeace.de
Lukas Häfele, Bad Wurzach-Ziegelbach




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Am 9. Dezember startet der Kartenvorverkauf

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Ulm/Biberach – Die Stars stehen fest: Alvaro Soler, Beatrice Egli und Michael Schulte sind die Highlights des dritten BlueOrange-OpenAir der Volksbank Ulm-Biberach eG in Warthausen. Vom 4. bis 6. Juli 2025 erwartet die Besucherinnen und Besucher ein einzigartiges Konzert-Erlebnis mit Wohnzimmerfeeling – nahbarer und persönlicher als je zuvor.
Online-Vortrag am Mittwoch, 11. Dezember

Ein Thema rückt nach vorne: Kultursteuer statt Kirchensteuer

Ravensburg – Die Katholische Erwachsenenbildung Kreis Ravensburg e.V., veranstaltet in Kooperation mit den Katholischen Erwachsenenbildungen Bodenseekreis e. V und Dekanate Biberach und Saulgau e. V., am Mittwoch, 11. Dezember, um 19.00 Uhr, einen Online-Vortrag, zum Thema „Kultursteuer statt Kirchensteuer“.
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Bad Wurzach/Kanzach – Nach der Herausgabe des Insekten-Kalenders „Juwelen der Erde“ für 2024 erscheint für das Jahr 2025 der Kalender „Vogel des Jahres“. Dazu hat der in Kanzach lebende Künstler 13 Blätter mit den Motiven der gekürten Vögel der Jahre 2012 bis 2024 gestaltet.
Am Samstag, 7. Dezember

Fantastische Begegnungen am zweiten Adventssamstag in Isny

Isny – „Am 7. Dezember wird`s fantastisch“, erklärt Katrin Mechler vom Büro für Stadtmarketing. Und hat damit das perfekte Adjektiv gefunden, um den zweiten Adventssamstag mit einem Wort zu beschreiben.
Ab dem 1. Januar 2025 steigt der Preis

Das ändert sich 2025 bei Strom, Gas und Co.

Allgäu-Oberschwaben – Ab dem 1. Januar 2025 steigt der Preis im nationalen Emissionshandel. Eine Tonne CO2 kostet dann 55 Euro statt bisher 45 Euro. Damit erhöhen sich voraussichtlich die Preise für Heizöl, Erdgas und für Kraftstoffe, und das Heizen mit fossilen Brennstoffen wird erneut teurer. Doch das ist nicht die einzige Änderung im Bereich Energie. Worauf Verbraucher:innen sich 2025 noch einstellen müssen, erklärt die Energieberatung der Verbraucherzentrale.

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Volksbank Allgäu-Oberschwaben eG und Volksbank Raiffeisenbank Laupheim-Illertal eG

Rechtlich und technisch ist die Fusion vollzogen

Leutkirch im Allgäu – Die Verschmelzung der Volksbank Raiffeisenbank Laupheim-Illertal eG und der Volksbank Allgäu-Oberschwaben eG ist mit Eintragung in das Genossenschaftsregister am 4. November 2024 rechtlich vollzogen. Die technische Fusion und somit der Zusammenschluss der Systeme der beiden Banken fand am 23. November 2024 statt.
Stellungnahme von bodo

Die Kritik ist angekommen, wir arbeiten dran

Zum Leserbrief “Erhebliche Defizite im ÖPNV der Region”, erschienen in der Bildschirmzeitung am 22. November, und zum Leserbrief “Das Deutschlandticket bedeutet Freiheit”, erschienen am 24. November, ist bei der Bildschirmzeitung eine Stellungnahme des Verkehrsverbundes bodo eingegangen, die wir nachstehend ungekürzt veröffentlichen (Titel und Zwischenüberschriften stammen von der DBSZ-Redaktion):  
von Felix Löffelholz, bodo
veröffentlicht am 27. November 2024
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