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Anekdoten und Aromavielfalt:

Brauereichef Gottfried Härle war zu Gast im Haus am See



Foto: P. Groner, Haus am See
Gottfried Härle erzählt Geschichten und Anekdoten aus der Brauerei Clemens Härle.

Ravensburg/Leutkirch – Beim Genussabend im Haus am See am Flappachweiher – organisiert von der Bio-Musterregion und dem Haus am See – erlebten rund 40 Gäste ein 4-Gänge-Bio-Menü mit überwiegend regionalen Zutaten, begleitet von fünf Bio-Bieren der Brauerei Clemens Härle in Leutkirch.

Brauereichef Gottfried Härle, der die Brauerei in Leutkirch in vierter Generation leitet und seit einigen Jahren gemeinsam mit Juniorchefin Esther Straub in die Zukunft führt, erzählte Anekdoten zur Brauereigeschichte, gab Einblicke in die professionelle Bierverkostung und betonte die historische Rolle von Frauen beim Bierbrauen. Er erläuterte die Unterschiede von obergärigen und untergärigen Bieren und erzählte vom Einstieg in das Brauen von Bio-Bier. Heute sind sieben der insgesamt 17 Biersorten Bio-zertifiziert, begonnen hat alles mit dem LandZüngle.

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Fokus auf der Region

Der Fokus liegt bei der Brauerei Clemens Härle auf der Region: denn, auch wenn beim deutschen Bier generell das Reinheitsgebot gilt, so sagt dieses nur etwas zur Art der Rohstoffe, nichts aber zur Qualität und Herkunft dieser. Aber für die Brauerei Clemens Härle „geht Bierbrauen auf dem Acker los“. Daher wird die Braugerste, der Brauweizen und der Hopfen seit 30 Jahren direkt bei Bauern in Oberschwaben zu fairen Preisen gekauft. Mittlerweile liefern 20 Bio-Bauern aus der Region die Rohstoffe an die Brauerei, drei davon waren auch beim Genussabend unter den Gästen.

Aber nicht nur im Einsatz von Bio-Rohstoffen ist die Brauerei Clemens Härle ein echter Pionierbetrieb, auch in Sachen Klimaneutralität wurde die Brauerei in den letzten Jahrzehnten stetig weiterentwickelt: die Brauerei nutzt Ökostrom, Etiketten aus Altpapier, elektrifizierte Lkw und eine Holzhackschnitzelanlage, deren Hackschnitzel ebenfalls aus der Region bezogen werden. „So bleibt die Wertschöpfung bei den Bauern in der Region und der große Vorteil daran: im Gegensatz zu Putin und den Ölscheichs trinken die auch unser Bier“, schmunzelte Gottfried Härle.

Der Abend verband genussvolle und nachhaltige Küche mit informativen und charmant erzählten Bier-Fakten, regionaler Wertschöpfung und einer gemütlichen Atmosphäre.

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Das letzte Bier des Abends wird ausgeschenkt. (Bild: P. Groner, Haus am See)




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