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Ravensburg Towerstars

1:4-Heimpleite gegen Kaufbeuren



Foto: Frank Enderle

Ravensburg – Die Ravensburg Towerstars sind aus dem vergangenen Wochenende ohne Punkte gekommen. Nach der Niederlage in einem ansonsten soliden Spiel beim Topfavoriten Kassel am Freitagabend setzte es am Sonntag eine empfindliche 1:4-Heimniederlage gegen den ESV Kaufbeuren.



Mit 2921 Zuschauern war die Ravensburger CHG Arena ordentlich gefüllt, und es herrschte erwartungsfrohe Derbystimmung. Aus personeller Sicht gab es allerdings einen Dämpfer: Erik Karlsson musste verletzungsbedingt kurzfristig passen, Marvin Schmid rückte anstelle des schwedischen Stürmers nach. Die Partie startete erneut nicht wie gewünscht. Anstatt das gegnerische Tor des Tabellenschlusslichts vom Anspielbully an unter Beschuss zu nehmen, segelte in der eigenen Zone ein missglückter Schuss von Florin Ketterer über das Plexiglas und es setzte zwei Strafminuten. Immerhin wurde diese Unterzahlsituation schadlos überstanden.

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Wieder vollzählig erarbeiteten sich die Oberschwaben dann durchaus gute Möglichkeiten. Die wohl hochkarätigste hatte Thomas Reichel in der 9. Minute. Er fand seinen Meister – wie auch die Kollegen zuvor – in ESVK-Torhüter Cody Porter. Eine Minute später folgte dann eine Szene, die das gesamte Spiel prägen sollte. Alex-Olivier Voyer wollte auf der linken Seite die Scheibe nach einer Körpertäuschung zum Tor bringen, der Puck landete allerdings in den Schlittschuhen von Jason Bast, der den anschließenden Alleingang trocken zum 0:1 über die Linie schob. Chancen für den Ausgleich gab es danach einige. So auch in der 12. Minute, als Louis Latta am linken Pfosten bedient wurde, der Puck aber nur am Außennetz landete. Nicht effektiv waren auch zwei Überzahlspiele in der 14. und 18. Spielminute. Das Powerplay war zu durchsichtig, Kaufbeuren konnte dadurch die gefährlichen Passwege gut eingrenzen.

Im zweiten Spielabschnitt änderte sich das Spiel nur unwesentlich. Die Towerstars hatten zwar optische Vorteile, Kaufbeuren stand allerdings kompakt in der eigenen Zone. Einen jähen Unterbruch der Offensive gab es dann zwischen der 23. und 26. Minute. Denis Pfaffengut saß wegen Haltens auf der Strafbank, wenig später gesellte sich Nikita Kessler hinzu, weil die Towerstars nach einem fliegenden Wechsel einen Mann zu viel auf dem Eis hatten. Das zuletzt gescholtene Penaltykilling war diesmal erfolgreich: Mit viel Kampf wurde die 3:5-Unterzahl überstanden. Nicht selten schöpft ein Team aus solchen Situationen Selbstvertrauen, doch bei den Towerstars stellte sich dieser Effekt leider nicht ein.

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In der 29. Minute rieben sich die Oberschwaben wieder an der gegnerischen blauen Linie auf, es kam zum Puckverlust, und beim nachfolgenden Konter traf Henri Kanninen aus halblinker Position zum 0:2. Nach weiteren zähen Spielminuten hatten sich die Zuschauer – und leider auch die Towerstars-Akteure – bereits auf die zweite Drittelpause eingestellt. Nur noch wenige Sekunden waren zu spielen, als Henri Kanninen den Puck an der Ravensburger Bank eroberte, sofort auf Jason Bast weiterleitete und dieser mit der Schlusssirene auf 0:3 erhöhte.

Sämtliche Hoffnungen auf die Wende im Schlussabschnitt zerstreute erneut Henri Kanninen nach nur 27 Sekunden mit dem ernüchternden 0:4 – wieder war die Entstehung des Gegentreffers zu einfach gestrickt. Zwar verkürzte Nick Latta 36 Sekunden später postwendend auf 1:4, doch mehr wollte den Oberschwaben an diesem Abend nicht gelingen – auch nicht, als Coach Bo Subr schon drei Minuten vor dem Ende für einen sechsten Feldspieler zog.

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„Das war ein enttäuschendes Spiel. Wir hatten uns viel vorgenommen, haben uns aber viel zu viele individuelle Fehler geleistet und wurden von Kaufbeuren eiskalt bestraft. Offensiv hatten wir zwar einige gute Phasen und auch gute Szenen im Powerplay. Aber wir können die Möglichkeiten nicht in Treffer ummünzen, das ist ein Riesenproblem, schon die ganze Saison über“, resümierte Towerstars-Trainer Bo Subr.




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